Beiträge von Charlie

    Am 17. Juli 1738 kommt Grenouille unter dem Schlachttisch einer Fischbude in unmittelbarer Nähe zum Pariser Cimetière des Innocents, „am allerstinkendsten Ort des gesamten Königreichs“,zur Welt.

    Ulli


    Ein dickes Lob an Dich und alle die daran beteiligt waren dieses Forum neu zu eröffnen. Dazu gehört in der heutigen Zeit Mut.


    Bei mir ist es meistens so, wenn ich von der Arbeit nachhause komme verziehe ich mich meistens mit einem Buch. Zwar überprüfe ich täglich meine Mails.


    Es ist immer einen Haufen Arbeit den Du Ulli in die Rätsel steckst und ich kann das gar nicht richtig schätzen, den vielfach ist es mir dann zu aufwendig. Ich bin in der "alten Literatur* gar nicht belesen und kenne vieles nicht einmal dem Namen nach.


    Aber mach weiter so! Schön das es dieses Forum gibt.


    Autor: Öhm, Christoph
    Titel: Das Mozart-Mysterium
    Originaltitel: -
    Verlag: Gmeiner
    Erschienen: 13. August 2012
    ISBN 13: 9783839212998
    ISBN 10: 3839212995
    Seiten: 310
    Einband: Taschenbuch
    Serie: -
    Preis: € 12.90


    Autorenporträt:


    Zitat

    Christoph Öhm, Jahrgang 1968, lebt in Herrenberg und Ulm als Pianist, Musikforscher und Klavierpädagoge. Langjährige Studien in Musik führten ihn außerdem in die Vereinigten Staaten, wo er bei namhaften Pianisten studierte. Als zweifach promovierter Musikwissenschaftler ist er mit der Musikgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts bestens vertraut. Christoph Öhm gibt mit „Das Mozart-Mysterium“ sein Debüt im Gmeiner-Verlag.

    Quelle: Gmeiner Verlag


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    13 RÄTSEL IN 13 TAGEN Salzburg 1755. Leopold Mozart, Vater des berühmten Amadeus, steht vor der Herausforderung seines Lebens. Die Mizler’sche Gesellschaft, ein Geheimbund auf der Suche nach der idealen Melodie, möchte ihn aufnehmen. Doch die Ziele der Gesellschaft sind ominös: Geht es ihr wirklich um die Schönheit der Musik? Warum werden Leopolds Bemühungen von den Illuminaten torpediert? Mit seinem Schüler David Stark begibt er sich auf eine Schnitzeljagd voller Fallstricke. Ein Scheitern hätte tödliche Folgen …

    Quelle: Klappentext


    Meine Meinung:


    Leopold Mozart, Violinist der bischöflichen Hofkapelle zu Salzburg und Wolfgang Amadeus Mozarts Vater, wird die Ehre zuteil, bei der Mizler’schen Gesellschaft, einem Geheimbund, Mitglied zu werden. Doch das Aufnahmeverfahren hat seine Tücken. Er muss 13 verschlüsselte Rätsel auf einer Schnitzeljagd lösen. Er nimmt seinen Schüler David als Hilfe auf diese Reise mit. Leider kann er diese Anfrage nicht ablehnen, denn das könnte für ihn lebensgefährliche Konsequenzen haben. Gerüchten zufolge, sollen Bach und Händel dieser Organisation bereits zum Opfer gefallen sein. Leopold muss am Ende die geheime Melodie finden und kommt dadurch stark an seine Grenzen.


    Ich fand es sehr spannend, etwas über Wolfgang Amadeus Mozarts Vater zu erfahren. Die Figuren fand ich gut beschrieben. Leider konnte ich der Handlung nicht so richtig folgen, wodurch ein grosser Teil der Spannung verloren ging. Als ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich eine andere Vorstellung von diesem Buch. Zeitweise hatte ich grosse Mühe weiterzulesen und nicht abzubrechen. Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Ich kann nicht ganz verstehen, dass dieser Roman mit Dan Browns „Da Vinci Code“ verglichen wird.


    Ich vergebe zwei von fünf Sternen.


    Autor: Schütze, Silke
    Titel: Links und rechts vom Glück
    Originaltitel: -
    Verlag: Knaur Verlag
    Erschienen: 1. November 2013
    ISBN 13: 9783426514429
    ISBN 10: 3426514427
    Seiten: 432
    Einband: Broschiert
    Serie: -
    Preis: EUR 8.99


    Autorenporträt:


    Zitat

    Silke Schütze, Jahrgang 1961, lebt in Hamburg. Nach ihrem Studium der Philologie war sie Pressechefin bei einem Filmverleih und Chefredakteurin der Zeitschrift CINEMA. Sie hat bereits zahlreiche Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht und hält Schreiben für die zweitschönste Sache der Welt. 2008 wurde Silke Schütze vom RBB und dem Literaturhaus Berlin mit dem renommierten Walter-Serner-Preis ausgezeichnet.

    Quelle: Knaur Verlag


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Oft reicht ein einziger Moment, um das Leben aus dem Gleichgewicht zu bringen. So wie bei Sonja, die glücklich verheiratet ist und trotzdem in eine Affäre hineinrutscht, mit der sie alles, was ihr wichtig ist, aufs Spiel setzt. Oder bei ihrer Freundin Billie, die so viel Angst hat, noch einmal verletzt zu werden, dass sie selbst zur Herzensbrecherin wird. Und schließlich Hermine, Sonjas Mutter. Sie findet heraus, dass ihr Mann bis zu seinem Tod ein Geheimnis gehütet hat, das nun ihr ganzes Leben verändern wird. Drei Frauen suchen das Glück – und werden es nur finden, wenn sie lernen, sich selbst zu vertrauen.

    Quelle: Klappentext


    Meine Meinung:


    Sonja verbringt ein Wochenende in Berlin, wo sie den charmanten Richard kennen lernt. Zuhause in Hamburg kann sie Richard einfach nicht vergessen. Es folgen weitere Treffen. Doch Sonja ist bereits mit Albert verheiratet und hat eine Tochter namens Lina. Bis zum jetzigen Zeitpunkt ging Sonja davon aus, eine glückliche Ehe zu führen. Sie fühlt sich hin- und hergerissen. Soll sie sich von Albert trennen und mit Richard ein neues Leben beginnen? Doch durch einen tragischen Zwischenfall wird Sonja auf eine harte Probe gestellt. Auch Billie, Sonjas beste Freundin, hat ihre eigenen Probleme, was die Freundschaft der beiden auf eine harte Probe stellt. Durch Zufall erfährt Hermine, Sonjas Mutter, dass sie von ihrem verstorbenen Ehemann betrogen wurde.


    In die Protagonistin Sonja konnte ich mich sehr gut hineinfühlen. Die Begegnung mit Richard hat ihr die Augen geöffnet. Ihre ganze „Welt“ bricht dadurch zusammen. Die Figuren fand ich sehr gut beschrieben. Mit diesem Buch habe ich eine Achterbahn der Gefühle erlebt. Die Taschentücher hatte ich auf alle Fälle in der Nähe und habe sie auch gebraucht. Das Kopfkino sprang bei mir umgehend an. Es war für mich das erste Buch der Autorin, aber sicher nicht das letzte. Ich fühlte mich mit diesem Roman sehr gut unterhalten und konnte zeitweise mit dem Lesen fast nicht mehr aufhören.


    Ich vergebe: fünf von fünf Sternen.


    Veröffentlicht: 3.1.2014