Beiträge von Blackfairy71


    Autor: Sandra Lessmann
    Titel: Narrenkind
    Originaltitel: ----
    Verlag: Knaur Taschenbuch
    Erschienen: 03.02.2012
    ISBN-10: 3426636468
    ISBN-13: 978-3426636466
    Seiten: 480
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Teil 4 der Reihe um Alan Ridgeway und Jeremy Blackshaw
    Preis: 8,95 Euro


    Eigener Text:
    Juli 1667. Fast ein Jahr nach der großen Brandkatastrophe befindet sich London immer noch im Wiederaufbau.
    Eines Tages steht der Kaufmann Peter Standish in der Chirurgenstube des Wundarztes Alan Ridgeway und seines Freundes und Kollegen Jeremy Blackshaw. Er wurde von einem Hund gebissen, will den beiden Männern aber nicht die Gründe für seine Nachforschungen auf dem Land nennen.
    Der Arzt und Jesuitenpater Jeremy, der sich seit jeher für jedes Rätsel interessiert, lässt aber nicht locker, besonders als der junge Mann wieder einen Unfall erleidet und ihm anscheinend jemand nach dem Leben trachtet.
    Als Peter Standish aufgrund des Hundebisses an Tollwut erkrankt und klar wird, dass es keine Rettung für ihn geben wird, erzählt er Jeremy, dass seine Schwester einen angesehenen Geschäftsmann heiraten soll, von dem man sich erzählt, dass er seine erste Frau und sogar sein Kind getötet haben soll. Peter nimmt Jeremy das Versprechen ab, der Sache nachzugehen und so seine Schwester vor der Heirat zu retten. Ihm bleiben knapp 2 Wochen Zeit. Zusammen mit Alan, der adeligen Amoret St. Clair und ihrem Mann Breandán macht der Arzt sich an die Lösung des Rätsels, die ihm und seinen Mitstreitern diesmal einiges abverlangt und Jeremy sogar in das berüchtigte Irrenhaus Bedlam bringt. Seine Entdeckungen lassen den Jesuit schließlich sogar an seinem Glauben zweifeln.
    Während Amoret St. Clair nach einem Weg sucht, den Hof von König Charles II. zu verlassen und ihr Leben nur noch ihrem Mann Breandán zu widmen, bringen Alan seine ständigen Weibergeschichten in Misskredit bei Amorets Zofe Armande. Und Jane Trelawney möchte zum katholischen Glauben konvertieren, könnte dadurch aber sich und ihren Mann als Richter des Königs in große Schwierigkeiten bringen, denn noch immer stehen hohe Strafen auf die Ausübung der Religion der katholischen Kirche.

    "Narrenkind" ist der vierte Teil der historischen Reihe von Sandra Lessmann und wie jedes Mal bin ich begeistert von der Geschichte. Zum Ende hin konnte ich es kaum noch aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, was aus Jeremy und Alan wird und wer hinter den Anschlägen auf Peter Standish steckt. Und wieder merkt man die gute Recherche der Autorin dem Buch an, es gibt interessante medizinische Aspekte. Der Roman unterhält also nicht nur, man kann auch noch was lernen. Die Geschichte ist spannend und auch gefühlvoll. Und wirft einen realistischen Blick auf die damaligen Zustände z.B. im Gesundheitswesen. Allein die Beschreibung der Gegebenheiten in Bedlam...schrecklich.


    Alle Figuren der vorherigen Bände sind wieder dabei: Wundarzt Alan Ridgeway und Jeremy Blackshaw, der als Dr. Fauconer praktiziert. Die Mätresse des Königs, Amoret St. Clair, ihr Mann, der Ihre Breandán MacMathuna. Der Richter Sir Orlando Trelawney und seine Frau Jane.
    Leider scheint dies aber der letzte Teil der Reihe zu sein, zumindest habe ich durch die Entwicklungen der Personen und das Ende der Geschichte diesen Eindruck. Schade....

    1. Die Richter des Königs
    2. Sündentochter
    3. Sündenhof
    4. Narrenkind

    Veröffentlicht am: 18.08.2014


    Autor: Amanda Stevens
    Titel: Totenhauch
    Originaltitel: The Restorer
    Verlag: Bastei Lübbe
    Erschienen: 20.09.2013
    ISBN-10: 340416850X
    ISBN-13: 978-3404168507
    Seiten: 416
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Teil 1 der Graveyard Queen Reihe
    Preis: 8,99 Euro


    Klappentext: Mein Name ist Amelia Gray. Ich war neun Jahre alt, als ich meinen ersten Geist sah. Heute arbeite ich als Restauratorin auf Friedhöfen, und meine besondere Gabe bringt mich täglich in gefährliche Situationen. Mein Vater brachte mir Regeln bei, die mich schützen sollen. Nach ihnen habe ich streng gelebt - bis jetzt. Als Detective John Devlin mich um Hilfe bei der Aufklärung einer Mordserie bat, willigte ich ein. Doch nun spüre ich, dass dieser Fall und dieser Mann mich in Gefahr bringen. Die Grenze zwischen der Welt der Geister und unserer scheint immer dünner zu werden. Und manchmal lässt sich eine Tür, die einmal geöffnet wurde, nicht wieder schließen ...


    Meine Meinung:
    Ich muss sagen, dass ich von diesem Buch total begeistert bin. Das Thema Friedhöfe und Geister interessiert mich sehr und neben der spannenden Story, erfährt man noch viele interessante Dinge über Friedhöfe, Grabsteine, Symbolik usw.

    Amelia Gray ist eine junge Frau Ende Zwanzig, die Geister sehen kann. Das Buch beginnt damit, dass sie erzählt, wie sie mit neun Jahren ihren ersten Geist sieht und ihr Vater ihr erzählt, dass sie dieselbe Gabe hat wie er. Und er schärft ihr Regeln ein, die sie unbedingt befolgen soll, damit sie in ihrer Welt überleben kann. Ganz wichtig ist, keinen Kontakt zu den Totengeistern zu haben, sie nicht direkt anzusehen und sie nicht wissen zu lassen, dass sie von ihrer Existenz weiß. Was zu einem Leben in ziemlicher Einsamkeit führt, da sie niemandem von ihrer Gabe erzählen kann.
    Dann bittet sie Detective John Devlin um Hilfe. Auf dem Friedhof Oak Grove, den Amelia im Auftrag der Universität restauriert, wird eine "frische" Leiche gefunden. Und es soll nicht bei dieser einen bleiben.
    Und auch Devlin selbst kann ihr gefährlich werden, denn er wird von seinen eigenen Geistern aus der Vergangenheit verfolgt. Und diese wollen ihn nicht so einfach freigeben. Somit ist Devlin für Amelia tabu, auch wenn sie sich sehr zu ihm hingezogen fühlt.
    Schließlich macht Amelia eine Entdeckung, die sie selbst ins Visier des Mörders rückt.

    "Totenhauch" ist der Auftakt zu einer Reihe um die "Friedhofskönigin" Amelia Gray. Mystery und Thriller in einem spannenden Mix mit einer sympathischen Heldin. Man kann sehr gut nachvollziehen, wie sie sich fühlen muss. Eine Gabe, gegen die sie nichts machen kann, die sie sich nicht gewünscht hat und die ihr Leben sehr einsam macht. Sie sehnt sich nach einem Partner in ihrem Leben, aber der einzige Mensch, den sie sich wünscht, bedeutet eine Gefahr für sie.

    Am Ende bleiben einige Fragen offen, aber mit "Totenlichter" ist ja schon eine Fortsetzung erschienen.


    Veröffentlicht am: 15.08.2014


    Autor: Amanda Stevens
    Titel: Totenlichter
    Originaltitel: The Kingdom
    Verlag: Bastei Lübbe
    Erschienen: 16.05.2014
    ISBN-10: 3404169727
    ISBN-13: 978-3404169726
    Seiten: 400
    Einband: Taschenbuch
    Serie: 2. Teil der Graveyard Queen Reihe
    Preis: 8,99 Euro


    Eigener Text:
    Fast erleichtert nimmt Amelia den Auftrag an, in Asher Falls einen Friedhof zu restaurieren, denn so kann sie Charleston und John Devlin für eine Weile den Rücken kehren.
    Schon auf der Fähre über den Bell Lake lernt sie Thane Asher kennen, ein Mitglied der mächtigsten Familie von Asher Falls und Enkel des Patriarchen Pell Asher. Er erzählt ihr, dass in diesem See ein Friedhof ist und das Tal wurde geflutet, ohne dass die Verstorbenen umgebettet wurden. Nachts könne man die Glocken der Friedhofsglocken hören…Puh, hier bekam ich schon das erste Mal eine Gänsehaut. Amelia lässt sich nichts anmerken und sucht ihre Auftraggeberin auf, die für sie für die Zeit ihrer Anwesenheit ein Haus gemietet hat.
    Dieses liegt ausgerechnet am Bell Lake und Amelia befürchtet zu Recht, dass sie nach Einbruch der Dämmerung aufgrund ihrer Gabe in der Nähe des Friedhofs nicht allein sein wird.
    Aber wie sie es schon von klein auf von ihrem Vater gelernt hat, versucht sie die Geister zu ignorieren und beginnt ihre Arbeit in Northgate, dem zweiten Friedhof von Asher Falls. Nach wie vor weiß sie nicht, woher sie ihre Gabe hat, die sie zwar mit ihrem Vater teilt, aber nicht von ihm geerbt haben kann, da sie adoptiert wurde.
    Mit der Zeit geschehen immer wieder merkwürdige Dinge. Etwas uraltes Böses scheint in den Bergen um Asher Falls zu leben und aus irgendeinem Grund ist es hinter Amelia her. Und sie hat immer mehr das Gefühl, dass sie auf besondere Weise mit diesem Ort verbunden ist. Wieso hat man ausgerechnet sie engagiert, um den Friedhof zu restaurieren? Von ihrer besonderen Gabe weiß niemand und Restauratoren gibt es viele. Was steckt dahinter? Und was weiß die Familie Asher darüber? Und was hat es mit dem Grab in den Bergen auf sich, das offensichtlich immer noch gepflegt wird?
    Die Antworten auf all diese Fragen liegen in ihrer eigenen Vergangenheit und als Amelia der Wahrheit immer näher kommt, wird ihr klar, dass sie etwas unternehmen muss, damit die Toten in Asher Falls zur Ruhe kommen.


    Nach „Totenhauch“ ist dies der zweite Teil der Reihe um „Friedhofskönigin“ Amelia Gray und mir hat es sogar noch besser gefallen als der erste Teil. Von der ersten bis zur letzten Seite gelang es der Autorin mich zu fesseln. Ach, eine Seite noch…ein Kapitel noch…und noch eins….und noch eins… *g* Sicher hat das auch mit der Thematik dieser Reihe zu tun, denn Geister und Friedhöfe finde ich einfach faszinierend.
    Die Charaktere sind sehr gut und mit viel Tiefe gezeichnet, allen voran Amelia, deren Gabe Totengeister zu sehen, für sie oftmals mehr ein Fluch ist und sie auch in Gefahr bringt. Aber sie hat gelernt damit zu leben.
    Besonders ins Herz geschlossen habe ich den Streuner Angus. Bei seiner Beschreibung, als er zum ersten Mal auftauchte, musste ich wirklich ein paar Tränchen verdrücken.
    Auch Sidra mochte ich gleich, vermutlich weil sie es liebt, in der Bibliothek zu arbeiten. *g*
    Bei Thane war ich zunächst ein wenig zwiegespalten, aber das ist vermutlich auch die Absicht der Autorin. Ist er nun einer von den Guten oder von den Bösen?
    Wie auch schon im ersten Teil, bleiben ein paar Fragen offen und ich hoffe, es wird eine Fortsetzung geben. Ich würde mich sehr auf ein Wiedersehen mit Amelia freuen. Und mit Angus. *g*


    Mein Fazit: Ein Muss für alle Leser von „Totenhauch“. Es ist zwar nicht unbedingt erforderlich, den ersten Teil gelesen zu haben, aber ich würde es trotzdem empfehlen, denn dort lernt man Amelia kennen und man kann die Andeutungen in „Totenlichter“, was die Ereignisse um John Devlin ausgelöst haben, besser nachvollziehen.


    Wie mir der Bastei Lübbe Verlag auf Anfrage mitteilte, wird der dritte Teil mit dem Titel "Totenstimmen" auf jeden Fall veröffentlicht. Geplant ist das zweite Halbjahr 2015, ein genauer Termin steht noch nicht fest.


    Veröffentlicht am: 15.08.2014


    Autor: Britt Reißmann
    Titel: Blutopfer
    Originaltitel: -
    Verlag: Diana Verlag
    Erschienen: 14.07.2014
    ISBN-10: 3453357728
    ISBN-13: 978-3453357723
    Seiten: 400
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Verena Sander Band 1
    Preis: 8,99 Euro


    Eigener Text:
    Verena Sander ist Mitte vierzig, arbeitet bei der Kripo in Stuttgart und ist vor kurzem befördert worden. Sie ist ein echter Workoholic und vergisst über ihre Arbeit leider oft ihre vierzehnjährige Tochter Mona. Als Verena an den Fundort einer Leiche gerufen wird, trifft sie dort auf das Mädchen. Sie hat die Tote im Rahmen einer Mutprobe der Clique, in die sie unbedingt aufgenommen werden will, gefunden. Verena ist wenig begeistert, denn die beiden Anführer dieser Clique sind bekannt als Schulschwänzer und Konsum von Alkohol und Marihuana.
    Die Ärztin Ewa Salgam wurde anscheinend ermordet und gefoltert und Verena und ihr Team gehen vielen Spuren nach, tappen aber lange Zeit im Dunkeln. Hat der Tod der Ärztin mit ihrem Beruf zu tun? Sie hat vor einem Jahr einem Mädchen mit Blutransfusionen das Leben gerettet, wovon der Vater allerdings gar nicht begeistert war und die Chirurgin sogar verklagte. Denn er gehört zu den Zeugen Jehovas und da sind Bluttransfusionen nicht erlaubt.
    Oder hatte Ewa Salgams Sohn ein Motiv, seine Mutter zu töten? Auch er scheint ein dunkles Geheimnis zu haben.
    Und so sehr Verena sich freut, eine Freundin aus Kinderzeiten wieder gefunden zu haben, irgendetwas scheint auch mit Hannah Gotthardt nicht zu stimmen.
    Zu den beruflichen Problemen kommen die Sorgen um ihre Tochter. Und dann scheint auch noch ihr Ex-Mann der Meinung zu sein, sie würde nicht ausreichend für Mona sorgen...

    Ich habe "Blutopfer" im Rahmen einer Leserunde im Forum Büchereulen gelesen, mit Begleitung der Autorin Britt Reißmann. Es war mein erstes Buch von ihr, aber sicher nicht mein letztes.
    Die Geschichte ist spannend, mit der richtigen Dosis Herz und Humor. Dafür sorgt auch die Figur von Verenas Kollegen Roman Katz mit seinen Märchenzitaten. Und meiner Meinung nach sehr realistisch, sowohl der Fall als auch die privaten Probleme von Verena. Es ist nichts übertrieben oder an den Haaren herbei gezogen.
    Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, es gelingt der Autorin immer den Leser "bei der Stange zu halten".
    Auch die Charaktere sind gut gelungen, Verena mochte ich gleich. Ebenso Mona und Hannah sowie Verenas Kollegen Katz.
    Ich würde mich freuen, mehr von Verena zu lesen.


    Veröffentlicht am: 15.08.2014

    Ja, ich kann mich auch noch an meine Sidney Sheldon Phase erinnern. :-) Seine Bücher sind der absolute Wahnsinn, genauso wie die von Jackie Collins. Sie schreibt genauso spannend wie Sheldon.


    LG Karin


    Hehe, ja von Jackie Collins habe ich auch ein paar Bücher gelesen: Die Männer von Hollywood, Die Frauen von Hollywood, Rock Star


    Und von Sheldon habe ich auch sehr viel gelesen, am besten gefielen mir Kalte Glut und Diamanten Dynastie

    Komplett zuhause und gelesen habe ich:


    -Sookie Stackhouse Reihe von Charlaine Harris
    -Blood Ties von Tanya Huff
    -Rauch und....-Trilogie von Tanya Huff
    -Jonathan Barrett Reihe von P.N. Elrod (vierteilige historische Vampirgeschichte)
    -Kate Burkholder Reihe von Linda Castillo


    Folgende Reihen - soweit auf deutsch erschienen - habe ich und auch schon gelesen:
    -Anita Blake Reihe von Laurell K. Hamilton
    -Die dunklen Fälle des Harry Dresden von Jim Butcher


    Folgende Reihen besitze ich komplett, habe aber noch nicht alle Teile gelesen:
    -Smoky Barrett Reihe von Cody MacFadyen (Teil 4 fehlt noch)


    Und diese Reihen hier lese ich, habe aber noch nicht alle aktuellen Teile zuhause:
    -Chicagoland Vampires von Chloe Neill (bis einschl. Band 5)
    -Jessica Balzano & David Byrne von Richard Montanari (bis einschl. Band 5)
    -Die Chronik der Unsterblichen von Wolfgang Hohlbein (bis einschl. Band 7)
    -Women of the other world von Kelley Armstrong (hier habe ich nur die Werwolf- und Hexenteile mit Elena und Paige)
    -Anna Strong von Jeanne C. Stein (bis einschl. Band 5)
    -Ruf des Blutes von Tanya Carpenter (bis einschl. Band 4)
    -Mercy Thompson Reihe von Patricia Briggs (bis einschl. Band 5)

    Wenn ich so überlege, fallen mir gar nicht viele Bücher ein, die ich als Einzelbände gelesen habe. :ratlos:
    Ich lese sehr viele Reihen, zu meinen Lieblingen gehört z.B. Jim Butchers Urban Fantasy "Die dunklen Fälle des Harry Dresden", da kommt dieses Jahr Teil 15 auf deutsch heraus.
    Geliebt habe ich auch die Sookie-Stackhouse-Reihe von Charlaine Harris, aber da kam ja Anfang des Jahres der letzte Teil heraus.


    Ärgerlich finde ich, wenn der deutsche Verlag plötzlich mittendrin beschließt, die Reihe nicht weiter zu übersetzen und zu veröffentlichen. So geht es mir jetzt mit Anita Blake von Laurell K. Hamilton. :mad:


    Bei den ganzen Reihen finde ich es aber auch ganz erholsam, zwischendurch mal wirkliche Einzeltitel zu lesen. Als letztes war das glaube ich bei mir "Das Schneemädchen" von Eowyn Ivey. Ach ja und "Zwischen uns das Meer" von Kristin Hannah.

    Ich lese eigentlich langsam, finde ich. Im Durchschnitt brauche ich für ein Buch 2 Wochen....es sei denn, ich habe Urlaub, dann geht es auch schneller. :D:
    Aber ich muss auch nicht durch ein Buch hetzen, ich lese lieber entspannt und in Ruhe, denn es soll ja auch Spaß und Freude machen.

    In den letzten Jahren eher weniger, dafür gibt es einfach zu viele schöne Bücher, die ich noch gar nicht kenne.
    Aber früher habe ich viele Bücher mindestens zwei mal gelesen, Dracula z.B. oder Bücher von Stephen King.


    Autor: Silvia Kaffke
    Titel: Das dunkle Netz der Lügen
    Originaltitel: s.o.
    Verlag: rororo
    Erschienen: 01.03.2012
    ISBN-10: 3499253771
    ISBN-13: 978-3499253775
    Seiten: 496
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Fortsetzung von "Das rote Licht des Mondes" (Robert Borghoff-Reihe Band 2)
    Preis: 9,99 Euro


    Eigener Text:
    Sechs Jahre sind vergangen, seit Lina nur knapp der Ermordung durch ihre Zwillingsschwester Mina Bleibtreu und ihrem Liebhaber Reppenhagen entkommen ist. Mina verschwand damals spurlos und ihre Söhne Emil und Josef blieben bei Linas Bruder Georg.
    Lina ist nun mit dem Polizeichef Robert Borghoff verheiratet und besitzt ein gut gehendes Bekleidungsgeschäft in Ruhrort. Die Damen der gesamten feinen Gesellschaft lassen bei ihr ihre Kleider schneidern. Eigentlich könnten sie und Robert nun ein ruhiges Leben führen.
    Aber dann passieren einige unschöne Dinge. In Ruhrort scheint eine Diebesbande am Werk zu sein und eine der Näherinnen aus Linas Geschäft wird überfallen. Hängen die Einbrüche damit zusammen?
    Cornelius von Sannberg, ein guter Freund von Lina und Robert, wird des Mordes an seiner jungen Frau verdächtigt wird. Mina versucht ihre Söhne auf gerichtlichem Wege zurückzubekommen. Und das Hausmädchen Finchen hat Probleme mit ihrem Mann Simon, der ihr sauer verdientes Geld verspielt und versäuft, während sie vier Kinder großzieht.


    Nachdem ich von "Das rote Licht des Mondes" so begeistert war, habe ich mir von der Fortsetzung natürlich einiges versprochen. Und wurde nicht enttäuscht. Silvia Kaffke hat einen wunderbaren Schreibstil, sie schreibt so anschaulich, man ist immer mitten im Geschehen und sieht jede Szene lebendig vor sich. Und mit Lina hat sie eine wunderbare Figur erfunden, die für die Verhältnisse ihrer Zeit eine starke und selbstbewusste Frau ist.
    Auch das Wiedersehen mit vielen anderen Charakteren aus Ruhrort hat mich sehr gefreut. Und ich fand es schön, eine Geschichte zu lesen, die gar nicht so weit entfernt von meiner Heimat spielt.


    Es ist kein Muss, den ersten Teil gelesen zu haben, aber ich würde es empfehlen und es lohnt sich wirklich.
    Ich hoffe, es gibt ein Wiedersehen mit Lina, Robert, Finchen und allen anderen


    Veröffentlicht am: 14.08.2014


    Autor: Bram Stoker
    Titel: Dracula
    Originaltitel: Dracula
    Verlag: Deutscher Taschenbuchverlag
    Erschienen: 01.02.2014
    ISBN-10: 3423142995
    ISBN-13: 978-3423142991
    Seiten: 592
    Einband: Taschenbuch
    Serie: -
    Preis: 12,90 Euro


    Eigener Text:
    Der junge Anwalt Jonathan Harker wird von seinem Chef beauftragt, nach Rumänien zu reisen, genauer gesagt in das entlegene Transsilvanien. Um die Erlebnisse festzuhalten, schreibt er Tagebuch.
    In einem riesigen, alten Schloss erwartet ihn ein alter Mann, Graf Dracula. Dieser möchte ein Haus in London kaufen, die Carfax Abtei. Das Schloss scheint leer und verlassen, aber der Graf ermahnt Jonathan, gewisse Bereiche nicht zu betreten. Dracula bittet ihn ein paar Tage zu bleiben, um ihm von England zu erzählen.
    Jonathan Harker erlebt merkwürdige Dinge während seines Aufenthaltes auf Schloss Dracula. Der Graf taucht immer nur nachts auf, er isst und trinkt nie und hat, wie es scheint, auch kein Spiegelbild. Und ständig soll er Briefe nach Hause schreiben, die nicht der Wahrheit entsprechen. Er versucht zu fliehen, scheitert aber.
    Währenddessen wartet Jonathans Verlobte Mina Murray im englischen Whitby auf Nachricht von ihm.
    Durch Tagebucheinträge und Briefe von Mina erfährt der Leser, dass es inzwischen auch in England merkwürdige Ereignisse gibt. Minas Freundin Lucy beginnt plötzlich zu schlafwandeln und scheint immer kränker zu werden. Ihr Verlobter Arthur macht sich große Sorgen und Dr. Seward benachrichtigt einen alten Freund aus Studienzeiten: Professor Abraham Van Helsing. Dieser reist nach Whitby und ist äußerst besorgt über Lucys Zustand. Sein Verdacht: Ein Vampir saugt ihr das Blut aus!
    Eine Jagd beginnt, die schließlich bis zurück nach Transsilvanien führt.


    Sicher wollte Bram Stoker mit seiner Darstellung des Grafen Dracula keinen Sympathieträger schaffen. Trotzdem war der Vampir für mich nie ein Monster, sondern einfach eine tragische Figur. Am besten kommt dies in der Verfilmung von Francis Ford-Coppola herüber, da sie auch am detailgetreusten ist.
    Für mich ist dieses Buch ein Meisterwerk, ein absoluter Klassiker der Schauerliteratur. Den Erzählstil und die altmodische Sprache finde ich faszinierend. Die Geschichte besteht aus den Tagebucheinträgen und Briefen von Mina, Jonathan, Lucy und Van Helsing, aus Tonaufnahmen von Dr. Seward sowie Zeitungsartikeln beispielsweise über den Schiffbruch und über eine „geheimnisvolle weiße Frau“. So wird die Handlung aus mehreren Perspektiven erzählt und ist daher sehr vielschichtig.
    Ich empfehle dieses Buch wirklich jedem Vampirbuchfan. Wer ist schon Edward Cullen im Vergleich zu Graf Dracula? Ein weichgespülter Milchbubi. ;-)
    Sehr schade, dass Bram Stoker den Erfolg seines Buches nicht mehr erlebt hat, denn zu seinen Lebzeiten war „Dracula“ ein Ladenhüter. Kaum zu glauben!


    Veröffentlicht am: 14.08.2014