Beiträge von Blackfairy71

    Wir mussten Französisch lernen. Ich habe es gehasst. Ich mag lieber Englisch.


    Wir hatten Englisch und konnten dann ab der 7. Klasse wählen zwischen Französisch und Spanisch, habe Französisch genommen. Fand das aber ziemlich schwierig im Gegensatz zu Englisch. Habe glaube ich auf dem Abschlusszeugnis auch nur ganz knapp eine 3 geschafft. 8)


    Also mal sehen, ob ich noch zusammenkriege, was wir in der Schule gelesen haben.
    Ich kann mich erinnern an "Die Physiker" und "Die Vorstadtkrokodile", dann noch "Es geschah im Nachbarhaus".
    Und "Der Richter und sein Henker" hatten wir auch. "Kabale und Liebe" sagt mir auch was, bin aber nicht mehr ganz sicher.


    Im Englischunterricht haben wir "Dr. Jekyll & Mr. Hyde" von Robert Louis Stevenson gelesen, natürlich auf Englisch. Dann noch irgendwas mit Stufen oder Steps im Titel....kann mich nicht mehr wirklich erinnern, auch nicht an den Autor, aber war nicht so unbekannt. Irgendwas mit Spionage und Agenten, meine ich.


    Und von einem berühmten Schriftsteller noch eins, da kriege ich den Titel auch nicht mehr wirklich zusammen, es waren zwei Namen auf jeden Fall: Leon und Louise? Leon und Leonce? Keine Ahnung.

    Gebunden oder Taschenbuch?
    -Taschenbuch


    Amazon oder Buchhandel?
    -Überwiegend Amazon


    Lesezeichen oder Eselsohr?
    -Lesezeichen


    Ordnen nach Autor, nach Titel oder ungeordnet?
    -Nach Genre


    Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
    -Behalten, selten verkaufen, nie wegwerfen


    Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?
    -gibt es bei TB ja eher selten :D:


    Mit Schutzumschlag lesen oder ohne?
    -in den seltenen Fällen, wenn ich ein HC lesen, dann nehme ich den Umschlag meistens ab


    Kurzgeschichten oder Roman?
    -Roman...manchmal aber auch Kurzgeschichten, kommt auf das Genre an


    Sammlung (Kurzgeschichten von einem Autor) oder Anthologie (Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren)?
    -beides


    Harry Potter oder Lemony Snicket?
    -Harry Potter


    Aufhören, wenn man müde ist oder wenn das Kapitel endet?
    -wenn das Kapitel endet


    Kaufen oder Leihen?
    -überwiegend kaufen, manchmal auch leihen


    Neu oder gebraucht?
    -beides


    Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
    -Stöbern, Fortsetzungen meiner Lieblingsreihen, Empfehlungen, Rezensionen. Bestsellerlisten interessieren mich nicht.


    Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
    -Geschlossenes Ende


    Morgens, Mittags oder Nachts lesen?
    -In der Woche morgens auf dem Weg zur Arbeit, am Wochenende eher mittags/nachmittags


    Einzelband oder Serie?
    -mag beides, aber es gibt ja überwiegend nur noch Reihen, hab ich den Eindruck

    Mr. King habe ich natürlich vergessen. :rolleyes:
    Von ihm mag ich am liebsten die alten Sachen wie
    -Friedhof der Kuscheltiere
    -Carrie
    -Christine
    -Brennen muss Salem
    -ES
    -Shining
    -Der Talisman
    -The Stand


    Auch "Dolores" war noch okay, wobei mir das schon zu sehr in Richtung Psychothriller ging, da fehlte mir der Horror. :D:

    Kaum zu glauben, dass es das hier wirklich noch nicht gibt. 8|


    Ich habe auch einige Lieblingsbücher, aber ich würde sagen auf Platz steht "Dracula" von Bram Stoker. Es ist für mich einfach ein zeitloses Meisterwerk. Dicht gefolgt von Freda Warringtons Fortsetzung "Dracula kehrt zurück und Elisabeth Kostovas "Der Historiker"



    Vampire gehören ja eh zu meinen Favoriten, aber da bin ich auch wählerisch. Die "Chicagoland Vampires" mag ich sehr und habe die ersten 9 Teile bisher gelesen. Und auch Werwölfe finde ich toll...also...im Buch. :D: Hier ganz besonders die Reihe von Patricia Briggs mit Mercy Thompson.




    Und aus dem Bereich Urban Fantasy ist Harry Dresden mein Favorit. Hier warte ich schon auf den nächsten Teil.




    Amanda Stevens finde ich auch klasse, bisher sind leider nur drei Teile ihrer Reihe veröffentlicht worden:




    Bei den Historischen Romanen gehört die Waringham-Reihe von Rebecca Gablé zu meinen Lieblingen, zumindest die ersten von mir bis jetzt gelesenen Teile.



    Bei den Thrillern und Krimis gehören die Bücher von Chris Carter, Kathy Reichs und Linda Castillo zu meinen Lieblingen.



    Und dann mag ich auch noch sehr gerne Familiengeschichten wie diese hier



    Ich bin sicher, ich habe eine Menge vergessen... :ratlos:


    Autor: Corina Bomann
    Titel: Sturmherz
    Verlag: Ullstein Taschenbuch
    Erschienen: 10.02.2017
    ISBN 10: 3548288391
    ISBN 13: 978-3548288390
    Seiten: 528
    Einband: TB
    Preis: 10,99


    Inhalt:
    Alexa Petri erhält die Nachricht, dass ihre Mutter Cornelia nach einem Schlaganfall im Koma liegt. Jemand muss sich um die Vormundschaft kümmern, aber zunächst zögert Alexa, denn sie hat seit Jahren ein schlechtes Verhältnis zu ihrer Mutter. Als Alexa elf Jahre alt war, ist etwas in der Familie geschehen, das sie bis heute nicht versteht und danach veränderte sich Cornelia.
    Aber irgendjemand muss sich kümmern, denn außer ihrer Tochter hat Cornelia niemanden mehr. Also pendelt Alexa zwischen Berlin, wo sie als Literaturagentin arbeitet und Hamburg, wo ihre Mutter lebt und einen kleinen Buchladen führt, hin und her. In Cornelias Unterlagen findet sie dann einen Brief und plötzlich erscheint ihr ihre Mutter in einem ganz anderen Licht. Als junge Frau war diese anscheinend ein Opfer der verheerenden Sturmflut von Hamburg im Jahr 1962 und Alexa wird klar, wie wenig sie über das frühere Leben ihrer Mutter weiß. Schließlich taucht ein alter Freund Cornelias im Buchladen auf und Alexa sieht die Chance, endlich mehr über ihre Mutter zu erfahren. Dies ist vielleicht die letzte Gelegenheit, ihre Mutter endlich besser zu verstehen und dadurch ihre Verhältnis wieder zu verbessern...


    Meine Meinung:
    Die Geschichte hat mich sehr mitgerissen und berührt. Und letztlich auch oft an meine eigene Situation erinnert. Manchmal musste ich kurz unterbrechen und durchatmen, bevor ich weiter lesen konnte.
    Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil und es gelingt ihr irgendwie, ihren Protagonisten im richtigen Moment die richtigen Worte in den Mund zu legen, ohne dass es kitschig ist.
    Das Hamburg der Vergangenheit und auch der Gegenwart wird lebendig beschrieben. Ich hatte das Gefühl, mit Richard und Cornelia im Rosengarten von "Planten un Blomen" zu sitzen und spürte das eiskalte Wasser sowie ihre Verzweiflung, als die Flut kam und fühlte schließlich die Resignation, als einer den anderen verloren glaubte.
    Zitat: "Das Wasser ist die größte Kraft auf der Welt. Es kann dein Freund oder dein Fein sein, es kann Leben schenken und verschlingen. Manchmal trennt es Menschen, manchmal führt es sie zusammen." ... "Und du selbst solltest auch wie das Wasser sein. Überall hinfließen, dich niemals aufhalten lassen. Egal, was kommt."
    Alexa war mir gleich sympathisch, ich konnte ihre Handlungen und Gedanken sehr gut nachvollziehen. Sie wollte nie etwas anderes, als dass ihre Mutter sie wieder so lieb hat wie früher, vor dem Zeitpunkt, als irgendetwas mit Cornelia geschehen ist. Dafür springt sie über ihren Schatten und wird ihre Betreuerin, um ihr zu zeigen, wie wichtig ihre Mutter ihr trotz allem ist.
    Auch Richard mochte ich, sowohl als jungen Mann wie auch später. Wie kann man auch jemanden nicht mögen, der deutsche Literaturgeschichte studiert und die Welt der Bücher so sehr liebt, dass er sie seiner Jugendliebe nahe bringt und bei ihr ebenfalls die Liebe zu Büchern weckt? ;-) Sogar so sehr, dass sie später einen Buchladen eröffnet.
    Bevor ich die ganze Geschichte kannte, war ich bei Cornelia allerdings ein bisschen zwiegespalten, zumindest was ihre Beschreibung in der späteren Zeit betrifft. Ihr Verhalten ihrem Mann und ihrer Tochter gegenüber fand ich ziemlich unfair, denn beide liebten sie schließlich sehr. Später versöhnte mich Alexas eigenes Verständnis für ihre Mutter dann ein bisschen mit Cornelia.
    Ein weiterer "Protagonist" ist die Hamburger Sturmflut, die das Leben vieler Menschen nachhaltig beeinflusste. Nicht nur das von Richard und Cornelia, sondern im Nachhinein auch das ihrer Familien. Und beide fragen sich mehr als einmal "Was wäre gewesen, wenn..."


    "Sturmherz" ist mein erstes Buch von Corina Bomann, aber sicher nicht mein letztes. Von Anfang bis Ende hat mich die Geschichte von Richard und Cornelia gefesselt. So viele tragische Verwicklungen, Ereignisse und überraschende Wendungen. Ein breites Spektrum an Emotionen, das von Freude über Trauer, Mitleid und Verständnis bis zu Wut reicht.


    Ich gebe eine uneingeschränkte Leseempfehlung für dieses bewegende Buch, besonders wenn man Familiengeschichten mag, die auf verschiedenen Zeitebenen spielen.


    :klasse:


    Veröffentlicht am: 17.02.2017

    Ich hatte auch Glück und "Sturmherz" gewonnen. Es kam allerdings erst am Montag an und ich lese jetzt erst "Das Lied der Störche" zu Ende, da es eine Leserunde ist.

    Eigene Meinung:


    Eine Tote wird mitten in München vor einer Kirche gefunden. Polizistin Antonia Stieglitz, genannt Toni wird mit dem Fall betraut. Wer war die Frau und was bezweckt der Täter damit, sie in aller Öffentlichkeit wie eine Puppe zu drapieren?
    Nach außen gibt Toni die taffe Polizistin, aber niemand weiß, wie es wirklich aussieht. Seit vier Wochen wohnt sie in einer kleinen Pension und versteckt sich dort vor ihrem Ex-Freund Mike, der sie jahrelang geschlagen hat. Das Schlimme ist: Mike ist selbst Polizist und wiegt sich damit in Sicherheit, denn Toni ist überzeugt, dass niemand ihr glauben und keiner seiner Kollegen gegen ihn ermitteln würde.
    Dann passiert ein weiterer Mord. Außerdem ist Toni überzeugt, dass jemand sie verfolgt. Aber ist es Mike? Oder ist sie dem Täter zu dicht auf der Spur?


    "Verletzung" ist Manuela Obermeiers erster Krimi. Der Schreibstil hat mir gefallen, er ist flüssig und bildhaft und es gelingt der Autorin zwischendurch auch immer mal wieder die Spannung aufrecht zu erhalten.
    Viele Überraschungen gab es für mich allerdings nicht. Aber es ist natürlich auch schwer, in diesem Genre was komplett neu zu erfinden. Die Autorin ist selbst Polizistin und schreibt in der Danksagung, dass sie manche Dinge, die normalerweise in der Ermittlungsarbeit anders laufen, zu Gunsten der Dramaturgie geändert hat. Vielleicht hätte sie das nicht tun sollen, dann wäre die Geschichte vielleicht realistischer geworden. Und nicht so wie viele andere Krimis.


    Aber da es ein Erstling ist, würde ich der Autorin noch mal eine Chance geben, wenn es einen zweiten Fall für Toni geben würde.


    Veröffentlicht am 20.01.17

    Eigene Meinung:


    Berlin 1948. In der durch den Krieg zerstörten Stadt versucht die junge Melinda sich irgendwie als Journalistin durchzuschlagen. Als sie nach einem Vorstellungsgespräch bei einer Zeitung nach Hause kommt, findet sie in ihrem Zimmer ein geheimnisvolles Paket ohne Absender. Darin enthalten sind Liebesbriefe, in englischer Sprache verfasst, und Zeichnungen von einer geheimnisvollen Moorlandschaft, dem Dartmoor im südenglischen Devon. Dank ihrer kürzlich verstorbenen Mutter, die aus England stammte, kann Melinda die Briefe zwar verstehen, aber sie hat keine Ahnung, wer sie geschrieben hat oder für wen sie gedacht waren. Alle stammen anscheinend aus dem Jahr 1895. Dank einer Fortbildung kann sie nach England reisen und nutzt die Gelegenheit Nachforschungen anzustellen. Im Dartmoor hört sie die Geschichte zweier Schwestern, die Ende des letzten Jahrhunderts beide nacheinander im Moor zu Tode gekommen sein sollen. Beide lebten im Herrenhaus Sherwood...ein Name, den Melinda auch auf den geheimnisvollen Zeichnungen findet.
    Allerdings sind einige Bewohner des Moores nicht sehr begeistert von ihren Fragen. Liegt das nur daran, dass sie Deutsche ist und der Krieg erst vor kurzem beendet wurde? Oder ist Melinda einem Geheimnis auf der Spur, das eigentlich nie ans Licht kommen sollte?


    Was für ein tolles Buch! Ich bin wirklich begeistert von der Geschichte und konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, die Sprache ist wunderbar bildhaft und plastisch. Ich konnte beim Lesen die Trümmer von Berlin ebenso vor mir sehen wie die karge und doch wunderschöne Landschaft des Dartmoors und das viktorianische London. Ich war übrigens im Mai letzten Jahres selbst im Urlaub in Südengland und teile die Begeisterung für das Dartmoor.
    Claire Winter gelingt es wunderbar, die Geschichte nach und nach schlüssig zu erzählen und immer wenn man denkt, jetzt weiß man, was passiert ist, kommt wieder eine neue Wendung. Oft ist das Ganze sehr emotional, aber trotzdem nicht kitschig.


    Melinda und Amalia mochte ich gleich. Zwei starke Frauen, die zu ihren Lebzeiten das Beste aus ihrer jeweiligen Situation machen. Auch Cathleen war mir sympathisch, denn im Grunde ist sie ein Opfer und ein Spielball des Ehrgeizes ihrer Eltern, besonders ihrer Mutter. Ich hätte mir für sie ein anderes Ende gewünscht, aber angesichts der Umstände kann ich dieses sehr gut nachvollziehen.
    Edward ist in meinen Augen auch ein Opfer der damaligen Zeit, der Umstände und seiner Stellung in der Gesellschaft. Er ist seiner Familie verpflichtet und kann nicht anders handeln, auch wenn sein persönliches Glück dabei auf der Strecke bleibt. Und gerade deswegen fand ich das Ende dann doch wieder sehr schön.


    "Die Schwestern von Sherwood" kann ich jedem empfehlen, der die Bücher von Kate Morton, Lucinda Riley oder Katherine Webb mag. Ein perfektes Buch, um für einige Zeit in eine besondere Geschichte einzutauchen.


    Erstellt am 10.01.2017

    Stimmt, die 8 Euro für die 60 Seiten stehen in keinem Verhältnis.
    "Schneefall" spielt glaube ich zwischen Band 1 und 2, denn in "Kalte Asche" (2) erzählt David, dass er in den Grampian Mountains war.


    Fazit: Nett für zwischendurch, aber sicher nur für Fans der Reihe.