Beiträge von Karin


    Autor: O`Flanagan, Sheila

    Titel: Das Haus am Orangenhain

    Originaltitel: -----

    Verlag: Insel

    Erschienen: 8. März 2020

    ISBN 10: 3458364749

    ISBN 13: 978-3458364740

    Seiten: 418

    Einband: Taschenbuch

    Serie: -----

    Preis: 10,95 Euro


    Inhaltsangabe:

    Juno ist am Boden zerstört, durchs Fernsehen erfährt sie, dass ihre große Liebe Brad bei einem Erdbeben ums Leben gekommen ist. Doch als ob das nicht schon schlimm genug ist, muß sie auch noch akzeptieren, dass er verheiratet war und einen kleinen Sohn hatte.

    Sie braucht dringend eine Auszeit und reist nach Spanien, wo sie in der Villa Naranja, die der Mutter ihrer Freundin gehört wohnen kann.

    Schön langsam kann sie hier Kraft tanken, sich an der Schönheit der Landschaft erfreuen und auch Pep, der attraktive Nachbarssohn bringt sie auf andere Gedanken.

    Doch dann, als sie wieder neuen Lebensmut gefasst hat, erhält sie eine Nachricht von Max, Brads Bruder, der ihr etwas mitteilen möchte.....


    Meine Meinung:

    Was für eine schöne Geschichte! Ich erlag dem Zauber Spaniens von Anfang an. Die Autorin hat so einen schönen Schreibstil und hat wunderbare Charaktere erschaffen. Allen voran Juno, die man gerne trösten und in den Arm nehmen würde. Aber die Tatsache, dass Brad verheiratet war und sie die ganze Zeit über belogen hatte, machte es ihr leichter, den Kummer zu überwinden.

    Ich konnte mir die Landschaft um Beniflor mit den tollen Orangenhainen so richtig gut vorstellen, habe mit Juno die Zeit im Pool genossen und fand es toll, wie sie nach und nach mit ihrer zupackenden Art nicht nur ihren Kummer geheilt hat, sondern auch bald Anerkennung bei den Einwohnern Beniflors bekommen hat. Juno ist auch sehr tierlieb, was bei immer für Pluspunkte sorgt. Liebevoll kümmert sie sich um eine streunende Katze, der es anscheinend bei Juno sehr zu gefallen scheint.

    Anhand des schönen Covers tippt man auf eine eher leichte Sommergeschichte, ich war aber sehr angenehm überrascht, dass die Geschichte viel tiefer geht und auch durchaus spannend war. Die Seiten flogen nur so dahin und auch das Ende fand ich rundum gelungen.

    Dies war genau die richtige Geschichte für die momentane Zeit und ich habe sie auf dem Balkon in der Sonne sehr genossen.


    Veröffentlicht am: 18.05.2020


    LG Karin


    Autor: Guggisberg, Brigitte

    Titel: Die Weinbergfrauen

    Originaltitel: -----

    Verlag: Diana

    ISBN 10: 3453360451

    ISBN 13: 978-3453360457

    Seiten: 352

    Einband: Taschenbuch

    Serie: Die Winzerinnen Band 1

    Preis: 10,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Die Autorin entführt uns auf ein Weingut im Süden Deutschlands, wo wir auf Marlene, Sandrina und Valentina treffen, die arg vom Leben gebeutelt wurden.

    Marlene ist fast 50 und ihr Mann Roland ein notorischer Fremdgänger, Sandrina knapp 40 rackert sich seit eh und je für ihren Job ab und hofft auf eine Beförderung und Valentina ist unsterblich in einen verheirateten Mann verliebt, der sie natürlich nur hinhält.

    Irgendwie treffen sich die drei auf Hermanns Weingut, dem Schwager von Marlene, welches auch schon bessere Zeiten gesehen hat.

    Als Hermann dann auch noch der Bankkredit gekündigt wird, beschließen sie, das Weingut gemeinsam zu retten.


    Meine Meinung:

    Ich habe von Brigitte Guggisberg bereits "Willkommen in der Provence" mit großer Begeisterung gelesen. Ich wurde auch nicht enttäuscht, denn mit "Die Weinbergfrauen" ist der Autorin wieder eine absolute Wohlfühlgeschichte gelungen.

    Sehr anschaulich beschreibt sie das Weingut und ich hatte beim Lesen direkt Gelüste auf ein gutes Glas Wein. Zudem habe ich auch einiges über den Weinanbau und die damit verbundenen Schwierigkeiten lernen können.

    Auch die Charaktere konnten mich begeistern, sie sind sehr authentisch und ich konnte deren Probleme absolut nachvollziehen.

    Es war sehr schön zu lesen, wie die drei, die ja anfänglich eigentlich Konkurrentinnen waren sich nach und nach zusammenraufen und jede ihre Ideen zur Rettung des Weingutes beiträgt.

    Auch die Liebe kommt natürlich nicht zu kurz und hat mir manches Lächeln ins Gesicht gezaubert.

    Ich möchte die Geschichte, die mir sehr schöne Lesestunden beschehrt hat gerne weiterempfehlen und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.


    Veröffentlicht am: 14.05.2020


    LG Karin


    Autor: Graham, Lily

    Titel: Die Insel der Leuchttürme

    Originaltitel: The Island Villa

    Verlag: Diana

    Erschienen: 10. Februar 2020

    ISBN 10: 3453360524

    ISBN 13: 978-3453360525

    Seiten: 352

    Einband: TB

    Serie: -----

    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Charlotte ist am Boden zerstört, als ihr Mann James an Krebs verstirbt. Doch er hinterläßt ihr eine Nachricht mit nur einem Satz:

    "Ich habe dir ein Haus gekauft. Sei nicht böse".

    Als ihre Tochter ihr Studium wieder aufnimmt, beschließt Charlotte nach Formentera zu reisen und sich das Anwesen anzuschauen.

    Sie verliebt sich sofort in das wunderschöne alte Haus mit dem Namen "Marisal", indem zuletzt ihre Großmutter Alba gewohnt hat.

    Und nochmal erhält Charlotte eine Nachricht von James, in der er ihr erklärt, dass die Schwester ihrer verstorbenen Großmutter noch auf der Insel lebt. Charlotte, die nichtmal wußte, dass ihre Oma noch eine Schwester hatte, macht sich auf den Weg zu Maria und erfährt die tragische Geschichte zweier Schwestern, die sich nach einem Streit entzweit haben.


    Meine Meinung:

    Anhand des schönen verträumten Covers denkt man eher an eine leichte Sommergeschichte, doch hier erwartet uns etwas viel tiefgründigeres.

    Wir haben zwei Handlungsstränge.

    In der Gegenwart begleiten wir Charlotte, wie sie auf der Insel wieder zu sich findet und so den Tod ihres geliebten Mannes verarbeitet. Durch Maria erfährt sie unglaubliches über ihre Familie.

    Die Vergangenheit (1718) erzählt uns von den beiden Schwestern Cesca und Esperanza, die unterschiedlicher nicht sein können. Ihre Geschichte ging mir besonders unter die Haut und hat mich zu Tränen gerührt.

    Durch den anschaulichen Schreibstil der Autorin habe ich mich von Anfang an ebenfalls in die tolle Landschaft Formenteras und das Anwesen verliebt.

    Ich hörte das Meer rauschen, konnte die Wärme spüren, sah die Farbenpracht der Blumen vor mir und spürte den Duft in der Nase.

    Man erahnt zwar, auf was die Geschichte hinausläuft, aber trotzdem hatte ich am Schluß Gänsehaut.

    Obwohl die Geschichte hauptsächlich traurig ist, konnte sie mich sehr gut unterhalten und ich hätte noch ewig weiterlesen können.

    Für dieses rundum gelungene Werk vergebe ich sehr gerne 5 Sterne und hoffe, bald neues von der Autorin lesen zu können.


    Veröffentlicht am: 16.04.2020


    LG Karin


    Autor: Benedikt, Caren

    Titel: Das Grand Hotel - Die nach den Sternen greifen

    Originaltitel: -----

    Verlag: Blanvalet

    Erschienen: 2. März 2020

    ISBN 10: 3764507071

    ISBN 13: 978-3764507077

    Seiten: 528

    Einband: Broschiert

    Serie: Grand Hotel

    Preis: 15,00 Euro


    Inhaltsangabe:

    Rügen, 1924: Wir befinden uns in Binz und betreten das prächtige Grand Hotel der Familie von Plesow, welches von Bernadette und ihrem Sohn Alexander geführt wird.

    Bernadettes anderer Sohn Constantin hat es nach Berlin verschlagen, wo er das Hotel Astor und ein Variete besitzt. Es gibt auch noch die Tochter Josefine, die aber ihren Platz im Leben noch nicht so recht gefunden hat.

    Eigentlich läuft alles wunderbar, doch dann steht eines Tages ein Mann vor Bernadette, der das brisante Geheimnis ihres verstorbenen Mannes kennt, welches aber unbedingt verborgen bleiben muß.....


    Meine Meinung:

    Wow, was für eine Geschichte!!! Schon alleine das Cover finde ich wunderschön, ebenso die Innengestaltung, aber die Geschichte selbst hat meine Erwartungen um ein vielfaches übertroffen.

    Der Schreibstil von Caren Benedikt ist total schön, bildhaft, mitreissend aber auch sehr einfühlsam. Daher ist die Geschichte auch so vielseitig und dem Leser wird wahnsinnig viel geboten, von Drama bis zu Liebe, Spannung, Trauer auch Krimianteile sind enthalten, somit ist keine Seite langweilig und meine Gefühlswelt fuhr stetig Achterbahn.

    Die Charaktere sind ebenso vielschichtig, man kann richtig an ihrem Leben teilhaben. Nicht nur die drei Geschwister sorgen für schöne Lesestunden, es gibt auch noch das Zimmermädchen Marie, deren Geschichte mir sehr zu Herzen ging.

    Es wird immer abwechselnd erzählt, jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat des jeweiligen Protagonisten und wir wissen somit immer, ob wir uns gerade im beschaulichen Binz oder im verruchten Berlin befinden.

    Die 500 Seiten flogen nur so dahin und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und es ist ganz schnell auf Platz 1 meiner Jahresbestenliste gewandert.

    Die Geschichte hat weit mehr als 5 Sterne verdient und ich möchte sie unbedingt weiterempfehlen, es passieren soviele unerwartete Wendungen, man muß es einfach lesen.


    Veröffentlicht am: 10.04.2020


    LG Karin



    Autor: Völler, Eva

    Titel: Ein Traum vom Glück

    Originaltitel: -----

    Verlag: Bastei Lübbe

    Erschienen: 27.03.2020

    ISBN 10: 3785726708

    ISBN 13: 978-3785726709

    Seiten: 464

    Einband: Broschiert

    Serie: Ruhrpott-Saga

    Preis: 14,90 Euro


    Inhalt:

    Essen 1951: Nach der Flucht aus Berlin leben Katharina und ihre beiden Töchter bei Mine, der Mutter ihres verschollenen Mannes Karl. Doch allzu gut können die beiden nicht miteinander. Mine hofft immer noch, dass ihr Sohn nach Hause kommt und kann nicht verstehen, warum ihn Katharina aufgibt.Doch sie will für ihre beiden Töchter ein besseres, nicht so entbehrungsreiches Leben und beginnt für die betuchten Damen schöne Kleider zu nähen, um bald unabhängig zu sein.Doch da kommt eines Tages der Kriegsheimkehrer Johannes und verdreht ihr den Kopf.....


    Meine Meinung:

    Zuerst fiel mir das tolle Cover auf und als ich dann auch noch gesehen habe, dass das Buch von Eva Völler ist, deren hist. Romane unter dem Pseudonym Charlotte Thomas ich alle verschlungen habe, war mir klar, ich muß das Buch lesen.

    Ich wurde auch nicht enttäuscht und Eva Völler hat mir wieder einmal mehr bewiesen, warum sie zu meinen Lieblingsautorinnen zählt.

    Ihre Figuren sind einfach so lebendig und authentisch, man leidet und freut sich mit ihnen mit und hat das Gefühl selber in der Geschichte dabei zu sein.

    Sehr berührt hat mich Mine, die einfach nicht wahrhaben will, das ihr Karl nicht mehr Leben soll. Sie wirkt oft sehr herrisch, doch dabei hat sie das Herz auf dem rechten Fleck und würde für ihre Familie alles tun.

    Auch Katharina bewundere ich sehr, wie sie sich in der schweren Zeit nicht hat unterkriegen lassen und um ihr Glück und das ihrer Kinder kämpft.

    Johannes, der nach 6 Jahren traumatisiert aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt ist, hat einen besonderen Platz in meinem Herz gefunden. Nach und nach lebt er sich wieder ein, hat stets ein offenes Ohr für jeden, hält das Haus in Schuß und verdingt sich im Kohlebergwerk.


    Eva Völlers wunderbarer Schreibstil läßt einen von Anfang an in der Geschichte versinken. Der Spannungsbogen wird durchgehend gehalten um sich dann zum Schluß nochmals zu steigern. Hier hatte ich dann auch Tränen in den Augen und mußte das unfassbare erstmal begreifen. Sehr gut hat mir auch der Ruhrpott Dialekt gefallen, dem ich ohne Schwierigkeiten folgen konnte.

    Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und eine große Leseempfehlung.


    Veröffentlicht am:

    28.03.2020


    LG Karin


    Autor: Schlieper, Birgit

    Titel: Maike, Martha und die Männer

    Originaltitel: -----

    Verlag: Kirschbuch Verlag

    Erschienen: 23. März 2020

    ISBN 10: 3948736006

    ISBN 13: 978-3948736002

    Seiten: 205

    Einband: TB

    Serie: -----

    Preis: 9,00


    Inhalt:

    Maike freut sich auf einen Strandurlaub in der heißen Sonne mit ihrem neuen Freund Arne. Doch dieser teilt ihr mit, dass sie Urlaub im Schwarzwald machen und dabei auf seine gebrechliche Oma Martha aufpassen müssen. Arg enttäuscht beschließt Maike aber dennoch das Beste daraus zu machen, doch da verschwindet Arne nach 2 Tagen und hinterläßt ihr nur einen Zettel, dass er ihre Beziehung nochmals überdenken muß. Von Martha erfährt sie dann, dass dies Arnes Masche ist. Jedes Jahr bringt er eine neue Freundin mit, die sich dann um die Oma kümmert damit er ungestört Surfurlaub machen kann.

    Doch diesmal hat er sich verrechnet, denn Oma Martha ist rüstiger als gedacht und wollte schon immer mal nach Frankreich,,,,,


    Meine Meinung:

    Schade, dass die Geschichte schon zu Ende ist. Das war genau die richtige Lektüre für diese momentan sehr schwere Zeit. Maike und Martha haben mich sehr oft herzhaft lachen lassen.

    Maike ist eine wahre Frohnatur, die stets optimistisch durchs Leben geht und sich auch so schnell nicht unterkriegen läßt. Auch Martha ist einfach nur zum Knuddeln und jeder wünscht sich wohl so eine Oma. Kurzerhand packt sie auch noch ihren Freund Karl mit ins Auto und die Reise kann beginnen.

    Jedenfalls habe ich es sehr genossen, wie die drei Arne an der Nase herumgeführt haben.

    Der Schreibstil ist schön flüssig, sehr bildhaft, die Seiten fliegen nur so dahin und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und hatte nach Beendigung total gute Laune,

    Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne, eine absolute Leseempfehlung und hoffe, dass der neue Kirschbuchverlag uns noch mit vielen tollen Büchern versorgt.


    Veröffentlicht am:

    28.03.2020


    LG Karin



    Autor: Winter, Elaine

    Titel: Modehaus Haynbach - Tage voller Hoffnung

    Originaltitel: ---

    Verlag: beHEARTBEAT

    Erschienen: 1. März 2020

    ASIN: B082WHLZ3B

    Dateigröße: 3424 KB

    Einband: eBook

    Serie: Die Geschichte der Familie Haynbach 1

    Preis: 6,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Die Näherin Claire und der adelige Helmut von Haynbach verlieben sich ineinander. Für Claire ist klar, dass diese Liebe keine Zukunft hat. Zum einen ist sie nicht standesgemäß und zum anderen ist Helmut schon lange Hilda von Bilgenstein versprochen.

    Doch Helmut steht zu Claire, löst seine Verlobung, riskiert den Bruch mit seinen Eltern und heiratet Claire.

    Doch Glück ist den beiden dennoch nicht beschieden, denn Helmut muß erkennen, dass es alles andere als einfach ist, seine kleine Familie zu ernähren.....


    Meine Meinung:

    Tage voller Hoffnung ist der Auftakt einer Trilogie, die die Geschichte der Familie Haynbach erzählt.

    Der erste Teil hat mir sehr gut gefallen, ich konnte Claires Zweifel absolut nachvollziehen und fand Helmut daher umso sympathischer, denn er steht wirklich zu ihr und verzichtet somit auf seinen Titel als Erstgeborener. Er hat seinen Schritt auch nie bereut.

    Ich habe sehr mit den beiden mitgebangt, denn sie haben es von Anfang an nicht leicht, Helmut findet keine Arbeit und daher verdient Claire etwas mit ihrer Näherei dazu. Doch das reicht natürlich hinten und vorne nicht, zumal sie ja auch noch Nachwuchs erwarten. Das fand ich alles sehr authentisch, dass ihnen nichts geschenkt wurde.

    Doch die beiden geben nicht auf, ihre Liebe ist unerschütterlich.

    Die Autorin hat einen sehr flüssigen und warmherzigen Schreibstil, der mich von Anfang an in der Geschichte versinken ließ. Ich fand die Liebe der beiden, die allen Widerständen trotzte so schön zu lesen und bin natürlich sehr gespannt, wie es in den anderen beiden Teilen weitergeht.

    Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung.


    Veröffenticht am:

    14.03.2020


    LG Karin


    Autor: Oswald, Susanne

    Titel: Der kleine Strickladen in den Highlands

    Originaltitel: ---

    Verlag: MIRA Taschenbuch

    Erschienen: 08. November 2019

    ISBN 10: 3745700449

    ISBN 13: 978-3745700442

    Seiten: 304

    Einband: TB

    Serie: --

    Preis: 10,00 Euro


    Inhalt:

    Für Maighread kommt es gerade ganz dick. Von heute auf morgen eröffnet ihr ihr Freund, dass er sie nicht mehr liebt und sie erfährt auch, dass ihre Mutter sie belogen hat. Ihre Großeltern sind nicht bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen, sondern leben noch.

    Das muß sie erstmal alles verdauen und beschließt nach Callwell zu fahren und ihre Großeltern aufzusuchen.


    Meine Meinung:

    Schade, dass diese schöne Geschichte zu Ende ist.

    Neben dem Lesen ist Stricken und Häkeln meine zweite große Leidenschaft und so ist mir natürlich sofort das wunderschöne Cover ins Auge gesprungen, was ich ständig anschmachten könnte.

    Da es auch schon immer mein heimlicher Wunsch ist, einen kleinen Strickladen zu besitzen, fühlte ich mich natürlich sofort mit Maighread verbunden.

    Mit ihrer netten Art muß man sie einfach sofort ins Herz schließen und ich hätte sie am liebsten in den Arm genommen, als sie so von ihrer Großmutter abgewiesen wurde.

    Aber es gibt ja auch noch Cloe und Joshua, die ihr helfen, nicht aufzugeben.

    Die Geschichte hatte absoluten Wohlfühlcharakter für mich und läßt mit Sicherheit jedes Strickerherz höher schlagen. Jedesmal wenn Maighread die Nadeln klappern läßt, hat es mich in den Finger gejuckt, so anschaulich hat Susanne Oswald alles beschrieben.

    Ob und wie Maighread es schafft, die rauhe Schale ihrer Großmutter zu knacken, müßt Ihr selber lesen.

    Ich fühlte mich jedenfalls von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten und freue mich sehr, dass es noch einen weiteren Teil geben wird. Bis dahin werde ich meine liebgewordenen Freunde sehr vermissen.

    Als Bonus findet man am Schluß ein paar Strickanleitungen, die ich bestimmt nachstricken werde.

    Ich möchte das Buch allen Strickerinnen, aber auch Nichtstrickerinnen sehr ans Herz legen und vergebe wohlverdiente 5 Sterne.


    Veröffentlicht am:

    03.03.2020


    LG Karin


    Autor: Bomann, Corina

    Titel: Die Farben der Schönheit - Sophias Hoffnung

    Originaltitel: -----

    Verlag: Ullstein Paperback

    Erschienen: 28.02. 2020

    ISBN 10: 3864931169

    ISBN 13: 978-3864931161

    Seiten: 544

    Einband: Broschiert

    Serie: Die Farben der Schönheit / Sophia Serie

    Preis: 14,99 Euro


    Berlin, 1926:

    Mit erst 20 Jahren ist Sophia gezwungen ihr Elternhaus zu verlassen. Für ihren Vater zählt nur das unbefleckte Ansehen in der Öffentlichkeit und somit paßt seine schwangere und uneheliche Tochter nicht mehr in seine Welt.

    Voller Hoffnung wendet sie sich an ihren Geliebten, doch der läßt sie ebenfalls fallen und Sophia muß erkennen, dass sie ihr Kind alleine großziehen muß.

    In ihrer Not zieht sie zu ihrer Freundin nach Paris und hat nach einer Weile auch zum ersten Mal Glück in ihrem Leben. Die Kosmetikikone Helena Rubinstein ist von Sophias selbstgemachter Creme begeistert und bietet ihr eine Stelle an.

    Voller Hoffnung reist Sophia mit ihr nach New York und hofft auf einen Neuanfang. Da schlägt das Schicksal erneut zu.....


    Meine Meinung:

    Was für eine unglaublich tolle Geschichte. Sophia ist so ein wundervoller Charakter, ich mochte sie von Anfang an. Ich habe so sehr mit ihr gelitten, als sie ihr Elternhaus verlassen musste und auch ihre Mutter sich von ihr abgewandt hat.

    Hilfreich war hier ihre Freundin Henny, die stets zu ihr gehalten hat und wirklich eine wahre Freundin ist.

    Doch die Wege der beiden trennen sich irgendwann und Sophia ist auf sich alleine gestellt. Ich habe sie sehr bewundert, sie gibt niemals auf und läßt sich nicht unterkriegen. Das gefällt mir bei Corina Bomann, hier gibt es keine glücklichen Zufälle, die Protagonisten müssen sich ihr Glück hart erkämpfen. Daher wirken ihre Geschichten auch immer sehr authentisch.

    Eine zeitlang sieht es auch so aus, als ob Sophia angekommen wäre, doch dann wendet sich das Schicksal erneut. Zum Schluß gab es eine dramatische Wendung, mit der ich niemals gerechnet hätte, die die Fortsetzung jetzt jedoch umso spannender macht.


    Corina Bomann schreibt sehr flüssig und mitreisend. So konnte ich Sophias Ängste und Hoffnungen richtig spüren und sehe sie in ihrer Verzweiflung vor mir, auch den Duft der Cremes spürte ich förmlich in meiner Nase.


    Ich kenne und liebe alle Geschichten der Autorin, aber mit diesem ersten Band hat sich Corina Bomann nochmals selbst übertroffen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und vergebe sehr gerne 5 Sterne. Obwohl es noch viel mehr verdient hätte.


    Veröffentlicht am:

    28.02.2020


    LG Karin



    Autor: Schier, Petra

    Titel: Das Gold des Lombarden

    Originaltitel: -----

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch

    Erschienen: 20. Oktober 2017

    ISBN 10: 3499270889

    ISBN 13: 978-3499270888

    Seiten: 448

    Einband: TB

    Serie: Lombarden Reihe

    Preis: 9,99 Euro


    Inhalt:

    Köln, 1423: Aleydis de Bruinker ist erst seit einem halben Jahr mit dem lombardischen Geldverleiher Nicolai Golatti verheiratet. Da wird er eines Tages erhängt aufgefunden. Alles deutet auf Selbstmord hin. Doch seine junge Frau kann sich das nicht vorstellen und findet auch tatsächlich Beweise, dass ihr Mann umgebracht wurde. Hierbei erfährt sie auch, dass er ein Zweitleben in der Schattenwelt geführt hat und somit sehr viele Feinde hatte , die ihm nach dem Leben trachteten.

    Zusammen mit dem Gewaltrichter Vinzenz van Cleve, der ausgerechnet der größte Konkurrent ihres Mann war, begibt sie sich auf die Spurensuche nach dem Täter.


    Meine Meinung:

    Aleydis mochte ich von Anfang an. Trotz ihrer jungen Jahre weiß sie genau was sie will und stellt mit Vinzenz geschickte Nachforschungen an um den Tod ihres Mannes aufzuklären. Unerschrocken stellt sie sich der Gefahr der Schattenwelt und wird auch von manchen Schuldnern bedroht. Es seint aussichtslos, den Mörder zu finden, doch sie gibt nicht auf.

    Sie kümmert sich auch hingebungsvoll um ihre beiden Mündel und versucht so gut es geht, die Wechselstube weiterzuführen.


    Mir hat es großen Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen, Petra Schier hat wunderbare Charaktere erschaffen, die ich fast alle ins Herz geschlossen habe. Allen voran die beiden Mündel, die so ihre Schwierigkeiten beim Sticken hatten und die stets abergläubische Ells, die mir manches Schmunzeln ins Gesicht gezaubert hat.


    Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin.

    Ich habe ja den zweiten Teil zuerst gelesen und wußte daher schon von Anfang an, wer der Mörder war, aber gerade das hat mir gut gefallen, war es doch sehr interessant und spannend, wie Aledyis und Vinzenz ihm nach und nach auf die Schliche kamen.


    Im Nachwort habe ich gelesen, dass dies eine Reihe wird, was mich sehr freut und ich bin gespannt, was das Leben noch an Überraschungen für Aledyis und ihre Lieben bereithält.

    Für diese rundum gelungene Geschichte, die sehr viel Lust auf mehr macht, vergebe ich gerne 5 Sterne.


    Veröffentlicht am:

    18.02.20


    LG Karin


    Autor: Schier, Petra

    Titel: Der Ring des Lombarden

    Originaltitel: -----

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch

    Erschienen: 28. Januar 2020

    ISBN 10: 3499275023

    ISBN 13: 978-3499275029

    Seiten: 416

    Einband: TB

    Serie: Lombarden Reihe

    Preis: 10,99 Euro


    Meine Meinung:

    Köln, 1423: Nach dem Tod ihres Mannes führt Aleydis die Geschäfte alleine weiter. Sie ist eine sehr reiche Witwe, wodurch sie sich auch viele Feinde macht. Ihre Gegner trauen einer so jungen Frau nichts zu und sind zudem auf die Mitgift ihrer beiden Mündel scharf. Die Bedrohungen aus der Schattenwelt, in die sie ihr verstorbener Mann hineingezogen hat, machen ihr das Leben zusätzlich schwer.


    Als auch noch ein Brand ausbricht, dem ihre Stieftochter zum Opfer fallen sollte, bleibt Aleydis nur noch, ihren größten Widersacher um Hilfe zu bitten......


    Der Ring der Lombarden ist die Fortsetzung zu Das Gold des Lombarden. Man kann beide Teile unabhängig voneinander lesen, was ich auch gemacht habe. Ich kenne nämlich bisher nur diesen zweiten Teil, konnte dem aber problemlos folgen. Die Autorin hat sehr geschickt die Gegebenheiten aus dem Vorgängerband hier mit eingewoben. Aber ich bin natürlich jetzt trotzdem mehr als neugierig auf Teil eins, weil ich ja wissen möchte, wie sich alles ganz genau zugetragen hat und ich werden ihn daher gleich im Anschluß lesen.


    Aleydis ist eine junge, selbstbewußte und starke Frau, die meinen ganzen Respekt verdient. Geschickt führt sie nicht nur die Wechselstube weiter, sondern kümmert sich auch vorbildlich um ihre Mündel. Ich kann mich sehr gut in sie hineinversetzen, ist sie doch eine ehrliche Haut und kann die Machenschaften ihres Mannes überhaupt nicht verstehen. Sie ist sogar gezwungen in mancher Weise so weiterzumachen, was ihr natürlich sehr im Magen liegt.


    Aber sie gibt nicht auf, hilfreich steht ihr hier der Gewaltrichter, aber auch größte Konkurrent Vinzenz van Cleve zur Seite.

    Beide fühlen sich zueinander hingezogen, haben aber so ihre Schwierigkeiten damit, es zuzugeben.


    Mir hat es großen Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen. Petra Schier schreibt nicht nur sehr flüssig und der damaligen Zeit angepaßt, sondern hat auch einen sehr schönen Humor und mir haben die Schlagfertigkeit von Aleydis und Vinzenz sehr gut gefallen. Auch die anderen Charaktere sind sehr lebhaft und authentisch gezeichnet.


    Ich kenne schon einige hist. Romane von Petra Schier, die mich alle begeistern konnten. Und auch hier konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, ich hatte wunderschöne Lesestunden und vergebe daher auch für diese Geschichte wohlverdiente 5 Sterne.


    Veröffentlicht am:

    11.02.2020


    LG Karin


    Autor: Zinßmeister, Deana

    Titel: Die Farbe des Goldes

    Originaltitel: -----

    Verlag: Goldmann

    Erschienen: 16. September 2019

    ISBN 10: 3442488885

    ISBN 13: 978-3442488889

    Seiten: 528

    Einband: TB

    Serie: Teil 1: Die Farbe des Goldes

    Preis: 11 Euro


    Inhaltsangabe:

    Württemberg 1605: Die 17 jährige Elisabeth beneidet ihre Freundin Johanna, die es durch ihre Hochzeit geschafft hat, dem Elternhaus zu entkommen. Dies ist auch Elisabeths größter Wunsch, denn sie kommt aus ärmlichen Verhältnissen, ihr Vater ist sehr jähzornig und auch ihr Bruder macht ihr oftmals das Leben schwer.

    Da ist es nicht verwunderlich, dass sie sich Frédéric hingibt, der aus gutem Hause stammt und der sie sehr charmant umwirbt.

    Doch als sie schwanger wird, zeigt er sein wahres Gesicht und Elisabeth kann gar nicht so schnell schauen, wie sie im Freudenhaus landet, total von der Außenwelt abgeschnitten wird und in einem dunklen Loch ihr Kind zu Welt bringen muß.....


    Meine Meinung:

    Ich kenne schon einige Romane von Deana Zinßmeister, die mir alle sehr gut gefallen haben. Auch von "Die Farbe des Goldes" wurde ich nicht enttäuscht.

    Ich habe Elisabeth sehr lieb gewonnen und konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und habe mit ihr mitgelitten. Sicher ist sie Anfangs noch sehr naiv und hofft stets, dass ihr Verlobter sie bald retten wird. Doch irgendwann muß auch sie erkennen, dass sie nur eine von vielen war und nicht mehr als ein netter Zeitvertreib. Doch genau das hilft ihr und sie beginnt zu kämpfen.

    Elisabeths Verwandlung hat mir sehr gut gefallen, sie entwickelt sich zu einer tapferen und mutigen jungen Frau.


    Der Schreibstil ist sehr flüssig, einfühlsam und zieht den Leser richtig in den Bann, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

    Gut haben mir auch die Einblicke in die Alchemie gefallen, die Suche nach dem Stein der Weisen und die Gewinnung von Gold.


    Der Spannungsbogen zog sich durchs ganze Buch, es gab einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe und der Schluß rundet die Geschichte sehr schön ab. Wenn ich das Nachwort richtig gedeutet habe, bekommt die Geschichte eine Fortsetung, worüber ich mich sehr freue.

    Für diese rundum gelungene Geschichte, vergebe ich sehr gerne 5 Sterne.


    Veröffentlicht am:

    19.01.20


    LG Karin

    Wie immer mein Respekt Sabrina, Du hast bis zum Ende durchgehalten. :thumbup:


    Dann war die Entscheidung abzubrechen für mich richtig. Manchmal übernehmen sich Autoren auch, wenn sie meinen gleich an einen Erfolg anknüpfen zu müssen.


    LG Karin