Beiträge von Karin

    Schön, dass Dir die Geschichte auch gefällt. :)


    Das mit Rosa kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen. Wie Du sagst, es gab ja keine Leiche. Und ich würde da Himmel und Hölle in Bewegung setzen, auch wenn es sich am Schluß herausstellen würde, dass Alice doch tot ist. So hätte ich immer das Gefühl, nicht genügend gesucht zu haben. Und für das gab es ja das Rote Kreuz. Bin gespannt, wie Alice es aufnimmt, wenn sie erfährt, dass ihre Mutter gar nicht nach ihr suchen lies.

    Und für Emma war es ja auch schlimm, sie leidet ja genauso unter dem Verlust von Alice. Nochdazu wo sie ja Zwillinge sind. Sehr traurig, wenn man dann niemanden zum reden hat.


    Genau, bei Berta hatte ich Tränen in den Augen, das hat mich auch so berührt.


    Das von Max sehe ich ebenso mit gemischten Gefühlen und ich denke auch, dass das nicht gut ausgeht.


    Ups, das habe ich dann überlesen, mit Markov.


    LG Karin

    Ich habe jetzt gerade den Leseabschnitt beendet und bin total begeistert. Wenn es so weitergeht, wird das Claire Winters bestes Buch.

    Der Schreibstil ist so einfühlsam, ich hatte Gänsehaut bei der Flucht.

    Mir kamen die Tränen, wie Emma und ihre Mutter sich draußen verstecken mußten und Alice nicht helfen konnten. Nur gut, dass Sergej so ein großes Herz hatte und Alice mitgenommen hat.

    Auch der Tod von Berta oder die kurze Szene mit der Frau, die vergewaltigt wurde, es wird alles so eindringlich beschrieben, man glaubt, man ist selber an Ort und Stelle.

    Emma und ihre Mutter haben sich bis jetzt ganz gut durchgeschlagen, ich bin ja froh, dass Rosa wieder gesund wurde. Ich habe schon befürchtet, sie stirbt und Emma steht ganz alleine da.

    Zwillinge haben ja eine besondere Verbindung, daher kann ich es gut nachvollziehen, dass Emma spürt, dass Alice noch lebt. Ich finde ihre Nachforschung über das rote Kreuz gut und kann gar nicht nachvollziehen, warum Rosa den Brief zerissen hat. Auch wenn es wirklich so aussieht, als wäre Alice beim Brand ums Leben gekommen, aber ich als Mutter würde doch auch bis zuletzt hoffen, dass mein Kind eventuell noch lebt.


    Sergej finde ich total sympathisch, er hat sich wirklich die ganze Zeit um Alice gekümmert und den Kontakt nicht abreißen lassen. Alice scheint mir auch sehr selbständig zu sein und ich finde es sehr mutig, wie sie versucht, etwas über ihre Freundin rauszubekommen.


    Interessant wird es jetzt, wie die beiden sich wieder begegnen. Dieser Markov hielt Emma bestimmt für Alice. Ich denke er kennt auch diesen Grigorjew und das wird jetzt bestimmt sehr spannend.


    LG Karin



    Autor: Winter, Elaine

    Titel: Modehaus Haynbach - Schicksalhafte Jahre

    Originaltitel: ---

    Verlag: beHEARTBEAT

    Erschienen: 30. April 2020

    ASIN: B082VGPCVH

    Dateigröße: 2236 KB

    Einband: eBook

    Serie: Die Geschichte der Familie Haynbach 2

    Preis: 6,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Schicksalhafte Jahre ist der zweite Teil des Modehaus Haynbach und steht dem ersten in nichts nach.

    Wir befinden uns 1945 in München, Claire kehrt mit ihren beiden Töchtern Viktoria und Mabelle in die Villa Rabenfels zurück. Claires Mann Helmut ist im Krieg gefallen und ihr Sohn Richard wird noch vermisst. Das Herrenhaus steht zwar zum Teil noch, aber die Näherei ist total zerstört und somit steht die Familie vor dem Nichts. Da Claire schwer depressiv ist, liegt es nun an Viktoria, für alle zu sorgen. Da kommt ihr ihr Talent zu Nutze und sie entwirft außergewöhnlich schöne Kleider. Auch die Liebe kommt hier nicht zu kurz, denn Viktoria lernt den Kriegsheimkehrer Lukas kennen, der jedoch verheiratet ist ...


    Meine Meinung:

    Wie beim ersten Band, war ich auch hier sofort wieder in der Geschichte drin. Man leidet einfach mit und kann sich in Claire hineinversetzen, die nach dem Tod ihres über alles geliebten Mannes keinen Sinn mehr im Leben sieht und morgens schon gar nicht mehr aufstehen möchte. Mein ganzer Respekt galt Viktoria, die nie aufgibt und alles versucht, um die Familie über Wasser zu halten, was in den Nachkriegsjahren ja nicht gerade leicht war. Zudem muß sie sich auch noch um Mabelle kümmern, die noch sehr jung und dementsprechend flatterhaft ist.

    Im ersten Band habe ich Helmut ins Herz geschlossen, hier war es Lukas, den man mit seiner warmherzigen Art einfach mögen muß.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig, man mag immerzu weiterlesen. Die Autorin versteht es sehr gut, auch nochmal zum Schluß hin, die Spannung erneut zu steigern und somit habe ich das Buch innerhalb zwei Tagen ausgelesen.

    Jetzt freue ich mich schon sehr auf den abschließenden Band, in dem es um Mabelle geht und der mich mit Sicherheit auch wieder begeistern kann.

    Beide Bände verdienen 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.


    Veröffentlicht am: 21.07.2020


    LG Karin


    Zitat von Amazon.de

    Die Zwillinge Emma und Alice werden 1945 auf der Flucht aus Ostpreußen getrennt. Beide glauben, die andere hätte nicht überlebt. Emma wächst in Westberlin auf, Alice in einem Heim in der DDR. Erst zwölf Jahre später finden sie sich überraschend wieder. Durch Alice lernt Emma den Ost-Berliner Physiker Julius Laakmann kennen. Als Julius Zeuge einer Entführung wird, gerät er zwischen die Fronten der Geheimdienste. Dann verschwindet Alice spurlos. Zu spät erkennt Emma, welcher drohenden Gefahr sie und ihre Schwester gegenüberstehen. Währenddessen erreicht der Kalte Krieg einen neuen Höhepunkt – Berlin soll für immer geteilt werden ...



    LG Karin


    Zitat von Amazon.de

    Die Zwillinge Emma und Alice werden 1945 auf der Flucht aus Ostpreußen getrennt. Beide glauben, die andere hätte nicht überlebt. Emma wächst in Westberlin auf, Alice in einem Heim in der DDR. Erst zwölf Jahre später finden sie sich überraschend wieder. Durch Alice lernt Emma den Ost-Berliner Physiker Julius Laakmann kennen. Als Julius Zeuge einer Entführung wird, gerät er zwischen die Fronten der Geheimdienste. Dann verschwindet Alice spurlos. Zu spät erkennt Emma, welcher drohenden Gefahr sie und ihre Schwester gegenüberstehen. Währenddessen erreicht der Kalte Krieg einen neuen Höhepunkt – Berlin soll für immer geteilt werden ...



    LG Karin


    Zitat von Amazon.de

    Die Zwillinge Emma und Alice werden 1945 auf der Flucht aus Ostpreußen getrennt. Beide glauben, die andere hätte nicht überlebt. Emma wächst in Westberlin auf, Alice in einem Heim in der DDR. Erst zwölf Jahre später finden sie sich überraschend wieder. Durch Alice lernt Emma den Ost-Berliner Physiker Julius Laakmann kennen. Als Julius Zeuge einer Entführung wird, gerät er zwischen die Fronten der Geheimdienste. Dann verschwindet Alice spurlos. Zu spät erkennt Emma, welcher drohenden Gefahr sie und ihre Schwester gegenüberstehen. Währenddessen erreicht der Kalte Krieg einen neuen Höhepunkt – Berlin soll für immer geteilt werden ...



    LG Karin


    Zitat von Amazon.de

    Die Zwillinge Emma und Alice werden 1945 auf der Flucht aus Ostpreußen getrennt. Beide glauben, die andere hätte nicht überlebt. Emma wächst in Westberlin auf, Alice in einem Heim in der DDR. Erst zwölf Jahre später finden sie sich überraschend wieder. Durch Alice lernt Emma den Ost-Berliner Physiker Julius Laakmann kennen. Als Julius Zeuge einer Entführung wird, gerät er zwischen die Fronten der Geheimdienste. Dann verschwindet Alice spurlos. Zu spät erkennt Emma, welcher drohenden Gefahr sie und ihre Schwester gegenüberstehen. Währenddessen erreicht der Kalte Krieg einen neuen Höhepunkt – Berlin soll für immer geteilt werden ...



    LG Karin


    Zitat von Amazon.de

    Die Zwillinge Emma und Alice werden 1945 auf der Flucht aus Ostpreußen getrennt. Beide glauben, die andere hätte nicht überlebt. Emma wächst in Westberlin auf, Alice in einem Heim in der DDR. Erst zwölf Jahre später finden sie sich überraschend wieder. Durch Alice lernt Emma den Ost-Berliner Physiker Julius Laakmann kennen. Als Julius Zeuge einer Entführung wird, gerät er zwischen die Fronten der Geheimdienste. Dann verschwindet Alice spurlos. Zu spät erkennt Emma, welcher drohenden Gefahr sie und ihre Schwester gegenüberstehen. Währenddessen erreicht der Kalte Krieg einen neuen Höhepunkt – Berlin soll für immer geteilt werden ...


    LG Karin


    Autor: Maybach, Katja

    Titel: Die Modeschöpferin

    Originaltitel: ---

    Verlag: Knaur; TB

    Erschienen: 1. Juli 2020

    ISBN10: 3426525100

    ISBN13: 978-3426525104

    Seiten: 304

    Einband: TB

    Serie: ---

    Preis: 10,99 Euro


    Inhalt:

    Rom im August 1961: Die berühmte Modeschöpferin Simonetta de Rosa und ihr Team arbeiten wie immer auf Hochtouren, denn im Herbst soll die neue Kollektion präsentiert werden. Als ob Simonetta nicht schon genug Streß hätte, werden zwei ihrer schönsten Modelle gestohlen. Zudem entdeckt sie in der Zeitung einen Artikel und es scheint, dass sie und ihre Schwester beide in denselben Mann verliebt sind ...


    Meine Meinung:

    Ich habe fast alle Romane von Katja Maybach mit großer Begeisterung gelesen. Die Modeschöpferin konnte mich ebenfalls von der ersten Seite an fesseln. Man merkt, dass die Autorin selber seit ihrer Jugend mit dem Modebusiness vertraut ist, ich fühlte mich richtiggehend in das Geschehen involviert. Ich konnte den Streß und die Hektik hinter der Bühne nachvollziehen, jeder Handgriff muß sitzen, damit alles rechtzeitig fertig wird. Was für eine Katastrophe, als dann zwei ihrer besten Entwürfe, mit denen sie sich selbst übertroffen hat, gestohlen wurden. Allen ist klar, der Verrat kommt aus den eigenen Reihen. Wem kann die talentierte Designerin noch trauen?

    Simonetta mochte ich unheimlich gern, sie ist trotz ihres Erfolges nicht abgehoben, bleibt bodenständig, kümmert sich um ihre Mitarbeiter und deren Sorgen. Sie fördert auch ihre Angestellten, traut ihnen viel zu und liegt mit ihrer Einschätzung auch immer richtig.

    Die Geschichte wird abwechselnd zwischen den Protagonisten erzählt, was alles umso spannender macht. Vor allem war ich sehr auf die Begegnung der beiden Schwestern nach so langer Zeit gespannt.

    Katja Maybach hat mich wiedermal aufs Beste unterhalten, man kann ihre Bücher nicht mehr aus der Hand legen, daher hat sie volle 5 Sterne verdient und ich freue mich jetzt schon wieder auf eine neue Geschichte von ihr.


    Veröffentlicht am: 17.07.2020


    LG Karin


    Autor: Munez, J. Fernando

    Titel: Die Köchin von Castamar - Auf Liebe und Tod

    Originaltitel: La cocinera de Castamar

    Verlag: C. Bertelsmann

    Erschienen: 09. Juni 2020

    ISBN10: 3570104133

    ISBN13: 978-3570104132

    Seiten: 336

    Einband: Broschiert

    Serie: Castamar-Saga

    Preis: 13 Euro


    Inhalt: lt. Amazon.de

    Eine skandalöse Liebe, böse Intrigen und gefährliche Duelle am Hof von Castamar

    Clara, Chefköchin am Hof von Castamar, schwärmt schon lange für den Herzog. Doch obwohl sie mehrere eindeutige Zeichen erhalten hat, kann sie immer noch kaum glauben, dass der Herzog ihre Gefühle erwidert. Als Clara bei einem großen Festessen den Gästen des Herzogs vorgestellt wird, gerät die Situation außer Kontrolle: Mehrere Adlige machen anzügliche Bemerkungen, bis Clara - ihrer niedrigen Stellung zum Trotz - ihrer Wut freien Lauf lässt. Ein Skandal, der sofort die Runde macht. Doch der Herzog gibt nicht auf, um Clara zu werben. Auch wenn er damit ins Netz der Verschwörung gerät, die seine Feinde seit Langem sorgfältig inszeniert haben ...


    Meine Meinung:

    Auf Liebe und Tod ist der zweite Teil der Castamar Dilogie und knüpft nahtlos an den ersten Teil an.

    Claras Kochkünste begeistern die Herrschaft nach wie vor und schnell steigt sie zur Chefköchin auf, womit sie sich nicht nur Freunde macht. Voller Argwohn wird es auch angesehen, dass sich der Herzog immer mehr zu Clara bekennt. Vor allem die Haushälterin hat große Probleme damit, dass eine einfache Küchenhilfe Herrscherin über Castamar werden soll.


    Einen sehr großen Raum nimmt in dieser Geschichte die Intrige Don Enriques ein, der dem Herzog niemals verziehen hat, ihm das Liebste genommen zu haben.


    Dieser zweite Teil konnte mich noch mehr als der Vorgängerband begeistern. Die Charaktere sind dermaßen gut beschrieben, man leidet und fiebert mit ihnen mit, vor allem der Marquis hat mir oft Gänsehaut ob seiner Brutalität beschehrt.

    Die Seiten flogen nur so dahin, es gab viel Abwechslung, den der Autor spricht viele Themen an. Wie Standesunterschiede, Homosexualität, Sklaven und Diskriminierung, wodurch die Geschichte zu keiner Zeit Längen aufwies.

    Die Charaktere sind sehr vielschichtig und machen viele Veränderungen durch, seien sie positiv oder negativ.

    Vor allem Clara, die sehr willensstark ist und gegen die Geringschätzung der Frauen ankämpft, hat mir sehr gut gefallen.

    Leider habe ich die Dilogie nun beendet, fiebere aber sehr der Verfilmung entgegen, die hoffentlich nicht zu lange auf sich warten läßt.

    Für beide Teile gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und 5 Sterne.


    Veröffentlicht am:

    11.07.2020


    LG Karin


    Autor: Munez, J. Fernando

    Titel: Die Köchin von Castamar - Claras Geheimnis

    Originaltitel: La cocinera de Castamar

    Verlag: C. Bertelsmann

    Erschienen: 11. Mai 2020

    ISBN10: 3570103927

    ISBN13: 978-3570103920

    Seiten: 384

    Einband: Broschiert

    Serie: Castamar-Saga

    Preis: 13,00 Euro


    Inhalt:

    Spanien 1720: Clara Belmonte bangt nach dem Tod ihres Vaters um ihre Zukunft. Sie ist verarmt und leidet an einer Krankheit, die sie in Panik verfallen läßt, sobald sie einen geschlossenen Raum verläßt. Doch seit kurzem arbeitet sie als Hilfsköchin in Castamar. Durch einen Zufall wird sie jedoch schon bald Chefköchin und erweckt mt ihren köstlichen Gerichten schnell das Interesse des verwitweten Herzogs. Da beide einem unterschiedlichen Stand angehören, ist es nicht möglich miteinander in Kontakt zu treten. Daher verständigen sie sich durch Kochbücher, Briefe und speziell zubereitete Gerichte. Doch trotz größter Vorsicht bleibt nichts geheim und das Personal beginnt zu tuscheln und der Neid erwacht ...


    Meine Meinung:

    Dies ist der Auftakt zu einer (glaube ich) Dilogie, die sogar verfilmt werden soll. Darauf freue ich mich schon sehr, denn die Geschichte konnte mich total begeistern.

    Der Autor hat einen wunderbaren, flüssigen und sehr bildhaften Schreibstil, so konnte ich mir Castamar, die Bediensteten und das Umfeld sehr gut vorstellen. Ich begleitete Clara in die Küche, wo sie die köstlichsten Speisen zubereitete, die mir regelmäßig das Wasser im Mund zusammenlaufen ließen.

    Auch die anderen Charaktere, seien es die Hauhälterin, die stets Angst um ihre Chefstelle hat, der Gärtner oder der Majordomus, beleben die Geschichte sehr und machen manche Wandlung durch, mit der man nicht gerechnet hätte.

    Doch der Schwerpunkt der Geschichte liegt nicht nur bei Clara und dem Herzog, es herrschen auch Neid und Intrigen, die der Geschichte nochmals die richtige Würze verleihen und für Spannung und Gänsehaut sorgen.

    Gut gefallen hat mir auch, Einblick in das damalige Leben mit den großen Festgesellschaften zu bekommen und die Hierarchie unter den Bediensteten.

    Die Geschichte hört mit einem riesen Cliffhanger auf, daher freue ich mich umso mehr, den zweiten Teil schon neben mir liegen zu haben und gleich weiterlesen zu können.


    Veröffentlicht am: 08.07.2020


    LG Karin

    Ich habe auch gehört, dass das erste Buch sehr toll sein soll und möchte es unbedingt ebenfalls noch lesen.


    Es paßt sowohl die verlorene Frau als auch das verlorene Kind zur Geschichte :)


    LG Karin



    Autor: Gunnis, Emily

    Titel: Die verlorene Frau

    Originaltitel: The Lost Child

    Verlag: Heyne

    ISBN 10: 3453272897

    ISBN 13: 978-3453272897

    Seiten: 384

    Einband: HC

    Serie: -

    Preis: 20,00 Euro


    Inhaltsangabe:

    1960, Seaview Cottage: Rebecca ist erst dreizehn, als ihre Eltern in einer stürmischen Nacht eines gewaltsamen Todes sterben. Doch die genauen Umstände wurden nie geklärt.


    2014, Chichester: Rebeccas Tochter Jessie bekommt ein Baby, mit dem diese leider überfordert ist und sie macht sich große Sorgen, dass ihr das Kind genommen wird. Daher verschwinden die beiden spurlos. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn Jessies Kind ist sehr krank und benötigt wichtige Medikamente um zu überleben.

    Ihre Schwester Iris, eine Journalistin versucht alles um die beiden zu finden und begibt sich auf die Spurensuche nach Seaview Cottage ....


    Meine Meinung:

    Dies war mein erstes Buch von Emily Gunnis, aber bestimmt nicht mein letztes. Die Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen und bis zum Schluß nicht mehr losgelassen. Die Autorin hat einen sehr ergreifenden und mitreißenden Schreibstil, der einem die Personen und deren Emotionen richtig nahe bringt und mir das Gefühl gab, direkt am Geschehen dabei zu sein.

    Ich konnte die Ängste von Rebeccas Mutter nachvollziehen, die unter ihrem kriegsgeschädigten und gewalttätigen Mann leidet. Habe mit Rebecca mitgefiebert, die sich um ihre Tochter und Enkelin sorgt. Überhaupt tun sich Abgründe auf, die einem die Haare zu Berge stehen lassen.

    Es wird immer abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt, aber jedem Kapitel ist die Person und die Jahreszahl vorangestellt, sodass man immer weiß, wo man sich gerade befindet. Und genau dieser Erzählstil hat für den richtigen Spannungsbogen gesorgt, der sich bis zum Schluß stetig steigert. Jedes Kapitel hört mit einem Cliffhanger auf, was dafür sorgt, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.

    Die Geschichte sorgte bei mir stellenweise für Gänsehaut und Tränen, insbesondere wenn es um Cecilia, deren Schicksal mich sehr mitgenommen hat.

    Das Nachwort der Autorin hat mich stark berührt und auch geschockt, was Ehemänner damals ihren Frauen rechtmäßig antun konnten.

    Für so eine herausragende Leistung vergebe ich gerne 5 Sterne, leider gehen nicht mehr und spreche eine unbedingte Leseempfehlung aus.


    Veröffentlicht am: 26.06.20


    LG Karin


    Autor: Hennig, Annette

    Titel: Wenn die Sonne den Horizont küsst

    Originaltitel: -----

    Verlag: Amazon Media EU S.à r.l.

    Erschienen: Mai 2020

    ASIN: B0881YWHKV

    Dateigröße: 2813 KB

    Einband: eBook

    Serie: Sankt-Petersburg Trilogie

    Preis: 4,99 Euro


    Inhaltsangabe lt. Amazon.de:

    Solange wir lieben,

    werden wir nicht verloren sein

    Usedom 1947: Der Krieg ist vorüber, doch während noch allerorts Not und Entbehrung den Alltag der Menschen bestimmen, kehren allmählich Normalität als auch ein klein wenig Zuversicht und Frohsinn auf die Ostseeinsel zurück. Die junge Charlotte lernt den russischen Offizier Nikolai kennen und verliebt sich Hals über Kopf in den adretten Mann. Einige Monate sind sie miteinander glücklich, doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern.

    Nikolai hütet ein Geheimnis, das er Charlotte nicht anvertrauen kann. Zu groß ist die Gefahr, die junge Frau mit in den Abgrund zu stürzen, der ihn selbst zu verschlingen droht. Mit einer Lüge auf den Lippen, die auszusprechen ihm alles abverlangt, trennt er sich schweren Herzens von ihr.

    Fortan vergeht kein Tag, an dem Charlotte nicht auf ihn wartet. Mit jedem Jahr, das verstreicht, zweifelt sie stärker an seiner Rückkehr, nicht aber an seiner Liebe zu ihr. Je weniger Charlotte an ein Wiedersehen glaubt, umso mehr bewahrt sie den Traum von einem gemeinsamen Glück in ihrem Herzen.


    Meine Meinung:

    Usedom 1947:

    Dies ist der zweite Teil der Sankt-Petersburg Trilogie und steht dem ersten in nichts nach. Der Krieg ist vorbei und schön langsam kehrt wieder Normalität ein.

    Wir lernen Charlotte kennen und ihre erste Liebe fällt ausgerechnet auf einen Mann, den sie eigentlich nicht lieben dürfte. Nikolai ergeht es ebenso, doch er ist ein russischer Offizier und zudem lastet ein schwerwiegendes Geheimnis auf ihm. Doch die Wahrheit kommt ans Licht und Nikolai muß Hals über Kopf fliehen.

    Charlotte muß jetzt nicht nur gegen den Widerstand ihrer Eltern ankämpfen, den mißgünstigen und tratschenden Nachbarn trotzen, sie weiß auch nicht, ob und wann Nikolai zu ihr zurückkehrt.

    Auch hier hat Annette Hennig es wieder geschafft, mich von Anfang an zu begeistern. Ich konnte mich so gut in Charlotte und Nikolai hineinversetzen, die die wahre Liebe erleben dürfen, aber eben nur von kurzer Dauer.

    Nikolai steht aber nicht alleine da, Sergej sein bester Freund und Vorgesetzer hilft ihm, obwohl ihn das genauso in Gefahr bringt. Doch die Freundschaft der beiden ist durch nichts zu erschüttern.


    Ich bin durch das Buch geflogen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin versteht es meisterhaft, den Leser bei Laune zu halten, es kommen immer wieder neue Wendungen, mit denen man nicht rechnet. Auch zu Schluß wurde noch eine Begebenheit eingebaut, die mich nur noch sehnsüchtiger auf Band 3 warten läßt.

    Ich kenne schon viele Bücher der Autorin, sie haben alle das gewisse Etwas und daher zählt Annette Hennig jetzt auch zu meinen Lieblingsautorinnen.


    Für eine so rundum gelungene Geschichte, voller Spannungen und Emotionen und einem wunderschönen Cover vergebe ich sehr gerne 5 Sterne und spreche eine große Leseempfehlung aus.


    Veröffentlicht am: 01.06.2020


    LG Karin


    Autor: Hennig, Annette

    Titel: Wenn die Kraniche wieder ziehen

    Originaltitel: -----

    Verlag: Amazon Media EU S.à r.l.

    Erschienen: November 2018

    ASIN: B07GXZ58MN

    Dateigröße: 2802 KB

    Einband: eBook

    Serie: Sankt Petersburg Trilogie

    Preis: 4,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Sankt Petersburg 1914: Wir lernen die 17 jährige Anastasija kennen, deren Mutter Feodora es sehr eilig hat, ihre Tochter zu verheiraten. Durch eine List ihrer Brüder, schaffen sie es aber, dass Anastasija ihre große Liebe Iwan heiraten kann. Doch ihr Glück ist nicht von langer Dauer, das Schicksal meint es nicht gut mit ihnen und dann bricht auch noch der 1. Weltkrieg aus.

    1995: Anastasija feiert ihren 98. Geburtstag und läßt ihr Leben nochmal Revue passieren.....

    1919-1944: Hier geht es um Marina und ihren Sohn Kolja, die mit ihrer Großmutter in Sibirien in sehr ärmlichen Verhältnissen leben.....


    Meine Meinung:

    Wenn die Kraniche wieder ziehen ist der 1. Teil der Sankt Petersburg Trilogie, der mich von der ersten Seite an fesseln konnte. Es wird abwechselnd zwischen den drei Zeitsträngen erzählt, somit bleibt die Geschichte stets spannend und keinerlei Langeweile kommt auf.

    Bei Annette Hennig habe ich immer das Gefühl, ganz besonders mit den Charakteren verbunden zu sein.

    Anastasija und Iwan sind mir sehr ans Herz gewachsen, ich fühlte mich ihnen so nahe, habe mich gefreut, dass sie so eine glückliche Ehe führen und war umso ergriffener, als das Leben sich aufeinmal gegen sie wendete.

    Die Autorin hat einen sehr berührenden Schreibstil, daher war ich auch mit den Familien der beiden emotional sehr verbunden und konnte an deren Leid, aber auch an den schönen Ereignissen teilhaben.

    Der erste Teil ist zwar in sich abgeschlossen, ich freue mich aber sehr, dass ich den zweiten Teil bereits hier liegen habe und ich ihn gleich im Anschluß lesen kann.

    Ich kann die Geschichte, die zudem in einem wunderschönen Cover verpackt ist nur jedem ans Herz legen und vergebe sehr gerne 5 Sterne.


    Veröffentlicht am: 29.05.2020


    LG Karin


    Autor: Simon, Teresa

    Titel: Die Lilienbraut

    Originaltitel: -----

    Verlag: Heyne

    Erschienen: 11. Mai 2020

    ISBN 10: 3453422449

    ISBN 13: 978-3453422445

    Seiten: 496

    Einband: TB

    Serie: ----

    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Köln in den Vierzigerjahren: Hier treffen wir auf Nellie Voss, die gerade bei 4711 zu arbeiten begonnen hat. Nellie hat ein gutes Gespür für Düfte und bekommt somit die Möglichkeit weiter ausgebildet zu werden. So gut es in der Arbeit läuft, steht sie privat vor einer aussichtslosen Liebe, denn die gehört einem Mann, den sie leider niemals haben kann.....


    Köln in der Gegenwart: Liv hat eine schmerzhafte Trennung hinter sich und lebt von da an mit ihrem Sohn alleine. Im Stadtviertel Ehrenfeld eröffnet sie einen kleinen Laden für Seifen und Düfte. Ihre Spezialität sind einzigartige Düfte, die sie nur für die jeweilige Person kreiert. Eines Tages begegnet sie einer älteren Dame, die bei ihrem Anblick erstarrt und sie wüst beschimpft.....


    Meine Meinung:

    Teresa Simon hat es wiedereinmal geschafft, mich mit ihrer Geschichte von der ersten Seite an zu begeistern.

    Ich kann mich gar nicht entscheiden, ob mir die Gegenwart oder die Vergangenheit besser gefallen hat. Beide Erzählstränge haben ihren besonderen Reiz, beide Frauen habe ich sehr in mein Herz geschlossen, da sie nie aufgeben und sehr stark sind. Ihnen wird wirklich nichts geschenkt und sie müssen hart um ihr Glück kämpfen.

    Die Liebe zu den Düften verbindet sie und ihre Begeisterung schwappte auch auf mich über. Teresa Simon beschreibt alles so wunderbar, ich konnte soviel lernen bei Liv in ihren Kursen und hatte stets die wohltuenden Gerüche in der Nase. Auch geschichtlich konnte ich mich weiterbilden, was die Autorin aber sehr geschickt in die Handlung eingebaut hat, ohne langweilig zu wirken.

    Natürlich ist die Geschichte auch sehr emotional, es herrscht Krieg, viel Leid, was mir stellenweise richtig unter die Haut ging. Man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen, fiebert und leidet richtig mit den Protagonisten mit und ich war sehr gespannt, welches Geheimnis sich um Liv und Nellie verbirgt.

    Ich liebe einfach den Schreibstil der Autorin, der einerseits sehr leicht und unbeschwehrt ist, aber andererseits auch viel Tiefgang hat und mich zu Tränen rührte.


    Das Buch kommt auf jeden Fall auf meine Jahresbestenliste, erhält 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.


    Veröffentlicht am: 25.05.2020


    LG Karin


    Autor: Drosten, Julia

    Titel: Meine Seele schreit so laut

    Originaltitel: -----

    Verlag: Amazon Media EU S.à r.l.

    Erschienen: Mai 2020

    ASIN: B0878S5HTL

    Dateigröße: 999 KB

    Einband: eBook

    Serie: -----

    Preis: 2,99 Euro


    Inhaltsangabe:

    Alexanders Leben ist eigentlich perfekt. Er hat eine tolle Familie, lebt im Wohlstand, besitzt ein wundervolles Haus und ist beruflich mehr als erfolgreich. Doch dann schlägt das Schicksal zu und er wird mit einer unheilbaren Krankheit konfrontiert.....


    Meine Meinung:

    Das Autorenduo Julia Drosten schreibt hauptsächlich hist. Romane, die ich alle mit großer Begeisterung gelesen haben. Doch diesmal haben sie sich an ein ganz anderes Thema herangewagt, was mir richtig unter die Haut ging. Es handelt sich um die Schicksalsgeschichte von Co-Autor Alexander Hartwig.

    Ihm galt mein großes Mitgefühl von Anfang an. Durch den sehr berührenden Schreibstil hatte ich das Gefühl, Alexander persönlich zu kennen und sein Schicksal hautnah mitzuerleben. Ich habe ihn sehr bewundert, wie er nicht nur versucht, die Krankheit zu akzeptieren, sondern auch damit zu leben. Er kämpft immer weiter und gibt nicht auf. Dafür hat er meinen ganz großen Respekt.

    Ganz im Gegensatz zu seiner Frau Claudia. Hier frage ich mich wirklich, wie kaltherzig kann ein Mensch sein? Natürlich ändert sich auch ihr Leben von heute auf morgen, aber sie hat in meinen Augen nicht mal versucht, sich in ihren Mann und seine Krankheit hineinzuversetzen. Ich hatte eher das Gefühl, dass sie jedesmal froh war, wenn er in einer Einrichtung oder im Krankenhaus war.

    Daher hat es mich auch sehr gefreut, dass Alexander Nina getroffen hat. Nina ist genau der liebenswürdige und warmherzige Mensch, den man sich an seiner Seite wünschen würde.

    Mich hat die Geschichte sehr berührt und nachdenklich gemacht. Man soll wirklich jeden Tag ganz bewußt wahrnehmen und dankbar dafür sein, wenn es einem gut geht.

    Ich wünsche Alexander und Nina nur das Beste und hoffe auf eine lange gemeinsame und glückliche Zeit miteinander.


    Auch wenn es um ein sehr ernstes Thema geht, konnten mich Julia und Horst Drosten wiedereinmal überzeugen. Ich kann auch diese Geschichte weiterempfehlen und vergebe 5 Sterne.


    Veröffentlicht am: 21.05.2020


    LG Karin