Beiträge von Karin


    Autor: Palm, Kurt

    Titel: Der Hai im System

    Verlag: Leykam

    Erschienen: 13. August 2022

    ISBN10: 3701182396

    ISBN13: 978-3701182398

    Seiten: 288

    Einband: HC

    Preis: 23,00 Euro


    Inhaltsangabe lt. Amazon.de:

    »Toxische Männlichkeit« Die Lehrerin Franziska Steinbrenner hat endlich den Sorgerechtsstreit um ihre Tochter gewonnen. Sie unterrichtet in einer sogenannten »Problemschule« und verzweifelt am Bildungssystem. Der Polizist Philip Hoffmann befindet sich in einem Liebesdilemma. Obwohl seine Frau von ihm schwanger ist, hat er mit einer mysteriösen Fremden eine Affäre begonnen. Diese droht jetzt, »die Bombe platzen zu lassen.« Währenddessen sitzt ein Mann in einer Wohnung und denkt über sein gescheitertes Leben nach. Neben ihm lehnt ein Sturmgewehr StG 77 mit 42 Kugeln im Magazin. Weder die Lehrerin noch der Polizist oder der Mann sind sich jemals zuvor begegnet, aber an diesem einen Tag spitzen sich die Ereignisse auf fatale Weise zu. Kurt Palm ist ein Meister der Spannung, wie ein Thriller liest sich dieser Roman, der im Galopp auf die Katastrophe zusteuert. Ein Buch, das tief in die Abgründe seiner Figuren blicken lässt und die Auswüchse toxischer Männlichkeit haarsträubend vor Augen führt.


    Meine Meinung:

    Wir treffen auf drei Menschen, die sich noch nie gesehen haben, deren Leben aber trotzdem miteinander verknüpft ist.

    Franziska Steinbrenner ist Lehrerin und hat es endlich geschafft, das Sorgerecht für ihre Tochter zu bekommen. Jedoch hat sie Angst vor der Reaktion ihres depressiven Mannes.

    Philipp Hoffmann ist Polizist, verheiratet und seine Frau erwartet ein Baby. Er wird von seiner Ex-Geliebten erpresst, die kompromittierende Fotos von ihm hat.

    Und wir treffen auf einen Mann, der auf Rache sinnt und ein Sturmgewehr mit 42 Kugeln neben sich liegen hat ...


    Der Thriller wird abwechselnd zwischen den Protagonisten erzählt und jeder Abschnitt endet immer mit einem Cliffhänger, was es einem unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen.

    Meisterhaft versteht es Kurt Palm, den Leser unter ständiger Hochspannung zu halten.

    Der Schreibstil ist sehr fesselnd, teilweise recht derb und sehr flüssig zu lesen.

    Alle Charaktere sind sehr ausdrucksstark und wir tauchen tief in ihre Gedankenwelt ein.

    Ich habe das Buch mit angehaltenem Atem durchgesuchtet, man wartet ständig, wann die Bombe platzt und zum Schluß ist man einfach nur noch fassungslos.


    Fazit: Ein Meisterwerk über die menschliche Psyche und ihre Abgründe.

    Ich vergebe 5/5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.


    Veröffentlicht am: 13.08.2022


    LG Karin


    Autor: Mai, Pauline

    Titel: Liebe funkelt apfelgrün

    Verlag: Blanvalet

    Erschienen: 16. Mai 2022

    ISBN10:‎ 373411053X

    ISBN13:‎ 978-3734110535

    Seiten: 496

    Einband: Broschiert

    Preis: 11,00 Euro


    Inhaltsangabe lt. Amazon.de:

    Liebe braucht keine Ferien? Dem kann Mila nur widersprechen. Wochenlang war sie in Theo verliebt, und er hat ihre Hoffnungen geschürt. Nun stellt sich heraus, dass er eine Verlobte hat! Für Mila bricht eine Welt zusammen. Bleibt nur die Flucht – das House-Sitting-Angebot in Schottland aus dem Internet kommt da genau richtig. Kurz entschlossen reist sie in das verschlafene Örtchen Applemore. Doch der Dorfgemeinschaft ist der Neuzugang nicht geheuer. Erst Milas Backkünste und die Idee, ihre Brote zu tauschen – gegen Musikstunden, knackige Äpfel oder Freibier im Pub – öffnen die Herzen der Bewohner. Und als plötzlich der gut aussehende Finley auftaucht, macht auch Milas Herz einen unerwarteten Hüpfer.


    Meine Meinung:

    Das war bereits der dritte Roman, den ich mit großer Begeisterung von Pauline Mai gelesen habe.

    Ich liebe einfach ihren unbeschwerten und liebevollen Schreibstil, der einem die schönsten Lesestunden beschert.

    Ihre Protagonisten sind so lebendig, man hat das Gefühl, man braucht nur die Hand auszustrecken und kann sie berühren.

    Mila möchte man sofort zur Freundin haben. Sie ist stets gut gelaunt, obwohl sie großen Liebeskummer hat. Da kommt ihr ein Tapetenwechsel in Schottland gerade recht. Kurzer Hand nimmt sie ein House-Sitting Angebot in Applemore an. Allerdings hat sie es mit der Dorfgemeinschaft, die ihr von Anfang an skeptisch gegenüber steht, nicht gerade leicht.

    Doch Mila wäre nicht Mila, wenn sie sich davon unterkriegen ließe. Als leidenschaftliche Bäckerin backt sie einfach Brot für alle und bietet es zum Tausch an.

    Als sie dann auch noch Finley kennenlernt, fühlt sie in Applemore schnell heimisch ...

    Ich habe mich auch in Applemore verliebt, welches ich mir durch die bildhaften Beschreibungen so schön vorstellen konnte.

    Zu gerne hätte ich ja Alistair und Elsbeth kennengelernt, die beiden sind einfach nur zum Knuddeln.

    Da ich auch liebend gerne mein Brot selber backe, lief mir regelmäßíg bei Milas Backkünsten das Wasser im Mund zusammen.

    Es war so schön Mila zu begleiten, wie sie sich immer heimischer fühlt und mit der Dorfgemeinschaft zusammenwächst.


    Fazit: Eine herzerwärmende Wohlfühlgeschichte, mit sehr liebenswerten Charakteren, die für manche Überraschung sorgen.

    Zum Schluß möchte ich noch das tolle Cover erwähnen, was wunderbar zu den anderen Bänden passt und sofort gute Laune verbreitet.

    Für dieses ganz besondere Leseerlebnis vergebe ich sehr gerne 5/5 Sterne und eine unbedingte Empfehlung.

    Ich freue mich schon sehr auf eine weitere Geschichte der Autorin.


    Veröffentlicht am: 10.08.2022


    LG Karin


    Autor: Herzog, Kristina

    Titel: Was die Hoffnung bringt

    Verlag: Tinte & Feder

    Erschienen: 26. Juli 2022

    ISBN10:‎ 2496711255

    ISBN13: 978-2496711257

    Seiten: 446

    Reihe: Die Sternberg - Saga

    Einband: TB

    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe lt. Amazon.de:

    Berlin, 1931: Alles ist anders, als die junge Jüdin Lucie es aus ihrer Heimat Tübingen gewohnt war, nicht nur, weil das Elend der Wirtschaftskrise noch spürbarer ist. Während Hannah die Praxis des Großvaters übernimmt und ihr Mann Daniel das Familienunternehmen weiterführt, hat ihre Tochter Lucie große Schwierigkeiten, ihren neuen Platz zu finden.

    Erst als sie sich in den Nachbarssohn Paul verliebt, beginnt Lucie, sich einzuleben. Doch bei seinen Eltern ist sie nicht gerne gesehen. Der Hass gegen die Juden nimmt überall zu und macht auch vor Hannahs Arbeit als Ärztin und der Firma nicht halt. Kann Lucie sich auf Paul verlassen?


    Meine Meinung:

    Nachdem mir Band 1 so gut gefallen hat, habe ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. Ich wurde auch nicht enttäuscht und auch diese Geschichte hat mich wieder sehr berührt.

    Während es in Band 1 hauptsächlich um Hannahs Wunsch Medizin zu studieren und die Freundschaft zum Zimmermädchen Alma ging, erleben wir in Band 2 eine sehr schwere Zeit. Wir befinden uns im Jahr 1931, die Familie geht wieder nach Berlin zurück. Hannah übernimmt die Praxis ihres Großvaters und ihr Mann führt das Familienunternehmen weiter. Nur Lucie kann sich mit der neuen Heimat zunächst gar nicht anfreunden. Erst als sie auf den Nachbarsjungen Paul trifft, beginnt sie sich in Berlin einzuleben. Doch bei seinen Eltern ist sie nicht gerne gesehen und die Lage spitzt sich für Juden immer mehr zu ...

    Mittlerweile fühle ich mich selbst schon als ein Teil der Familie und habe daher umso mehr mitgelitten, als auch Hannah und Daniel immer mehr den Anfeindungen ausgesetzt sind.

    Lucie habe ich sehr bewundert, für ihr junges Alter ist sie schon sehr reif und wächst über sich hinaus. In Paul hat sie einen Seelenverwandten gefunden und ich war so gespannt, ob ihre Liebe eine Zukunft hat.

    Aber wir erleben nicht nur schlimme Zeiten, auch Alma und ihr Mann spielen hier wieder eine große Rolle.

    Ich mag den einfühlsamen Schreibstil der Autorin sehr, man versinkt in der Geschichte und vergißt alles um sich herum.

    Man merkt einfach wieviel Herzblut die Autorin in ihre Geschichten steckt.


    Fazit: Auch dieser Teil bekommt von mir 5/5 Sterne und eine große Leseempfehlung.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn ich noch mehr über Lucie und ihre Familie lesen könnte.


    Veröffentlicht am: 05.08.2022


    LG Karin


    Autor: Carsta, Ellin

    Titel: Schritt ins Licht

    Verlag: Tinte & Feder

    Erschienen: 19. Juli 2022

    ISBN10: 2496711190

    ISBN13: 978-2496711196

    Seiten: 336

    Reihe: Die Kinder der Hansens

    Einband: TB

    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe lt. Amazon.de:

    Hamburg 1924: Amala Hansen, die Tochter von Luise und Hamza, will endlich ihre Familie in Deutschland kennenlernen. Georg Hansen ist dankbar für den frischen Wind, den die ehrgeizige junge Frau aus den USA in die alte Villa bringt. Amala möchte Schauspielerin werden, doch sie trifft auf eine Welt voller Vorurteile. Genau wie ihre Mutter denkt sie jedoch nicht daran, aufzugeben, und arbeitet stattdessen nur umso härter an ihrer Karriere. Kann sie alle Widerstände überwinden?

    Franz Hansen hat das Kaffeehaus seiner Mutter in Wien übernommen, kann seine Aufgaben aber kaum ausführen. Der einst so frohe junge Mann hat mit seinen Erfahrungen aus dem Ersten Weltkrieg zu kämpfen. Gelingt es ihm, sein Trauma aufzuarbeiten und in sein normales Leben zurückzukehren?


    Meine Meinung:

    Ich habe mich sehr auf eine neue Reihe von Ellin Carsta gefreut. Und wie man es von ihr gewohnt ist, konnte sie mich wieder von Anfang an begeistern.

    Ich kenne die Hansen-Saga leider (noch) nicht, da ich mit den Falkenbachs begonnen habe. Aber durch die Rückblicke und den Stammbaum am Anfang, hatte ich überhaupt keine Schwierigkeiten, der Geschichte zu folgen und die Personen richtig zuzuordnen.

    Hamburg, 1924: Amala, die Tochter von Luise Hansen möchte endlich ihre deutsche Verwandtschaft kennenlernen. Zudem möchte sie Schauspielerin werden, was jedoch durch ihre dunkle Hautfarbe von vielen Vorurteilen begleitet wird.

    Nach und nach begegnen wir den Familienmitgliedern, die Amala fast alle mit offenen Händen empfangen. Jedoch haben alle mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen.

    Frank leidet noch immer an seinen Kriegserlebnissen, Eduard gerät in finanzielle Schwierigkeiten, Helene verliebt sich neu ...

    Aber alles mag ich nicht verraten, das müsst ihr selbst entdecken.

    Mein Lieblingscharakter war Georg Hansen. Durch seine Lebenserfahrung hatte er manch weißen Rat für Amala parat.

    Die Charaktere haben alle sehr viel Tiefe und ich konnte zu allen eine gute Verbindung aufbauen.

    Auch hier bin ich wieder viel zu schnell am Ende angekommen und kann die Fortsetzung kaum erwarten.


    Fazit: Wie alle Bücher der Autorin war auch diese Geschichte wieder unglaublich fesselnd und hat hohes Suchtpotenzial.

    Natürlich gibt es auch hier wieder 5/5 Sterne und eine von Herzen kommende Leseempfehlung.


    Veröffentlicht am: 30.07.2022


    LG Karin


    Autor: Herzog, Kristina

    Titel: Was der Morgen verspricht

    Verlag: Tinte & Feder

    Erschienen: 10. Mai 2022

    ISBN10: 2496711239

    ISBN13: 978-2496711233

    Seiten: 447

    Reihe: Die Sternberg - Saga

    Einband: TB

    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe lt. Amazon.de:

    Berlin 1904: Gegen den Widerstand ihrer Eltern verbringt die Jüdin Hannah viel Zeit in der Arztpraxis ihres Großvaters. Heimlich träumt sie davon, Medizin zu studieren. In Tübingen soll das auch für Frauen möglich sein. Doch das schickt sich nicht für ein Mädchen aus gutem Hause – anders als eine Hochzeit. Abrupt vor vollendete Tatsachen gestellt, lässt Hannah ihren Verlobten beim ersten Treffen einfach stehen. Dabei hat Daniel nur Augen für sie. Und je näher sie ihn kennenlernt, desto mehr fühlt Hannah sich zu dem einfühlsamen jungen Mann hingezogen. Ob sie ihm von ihrem Traum erzählen kann?


    Meine Meinung:Hannah verbringt sehr viel Zeit in der Arztpraxis ihres Großvaters und hegt schon früh den Traum, selber Ärztin zu werden. Allerdings schickt sich das nicht für eine Frau und ihre Eltern drängen auf eine Hochzeit. Auch der passende Ehemann ist dafür schon gefunden. Doch für Hannah ist Daniel ein Fremder und sie läßt ihn bei der ersten Begegnung einfach stehen.

    Doch Daniel gibt nicht auf und mit der Zeit fühlt auch sie sich immer mehr zu ihm hingezogen ...

    Hannah habe ich von Anfang an in mein Herz geschlossen. Schon dass sie Bücher über alles liebt, hat mich sofort für sie eingenommen. Mit voller Hingabe studiert sie die medizinischen Bücher, die sie immer von ihrem Großvater bekommt und es sind für sie wahre Schätze. Hannah wurde für mich zu einer richtigen Freundin und ich habe sehr mit ihr mitgelitten, denn es werden ihr viele Steine in den Weg gelegt und viele Hürden müssen gemeistert werden.

    Ich habe ihre Zielstrebigkeit sehr bewundert und sie ist auch ein sehr herzlicher Mensch, der andere nie im Stich lassen würde.

    Auch das Dienstmädchen Alma und ihre Entwicklung mochte ich sehr. Und Daniel kann man sich als Ehemann nur wünschen.

    Kristina Herzog hat einen unglaublich berührenden Schreibstil. Obwohl die Zeiten damals sehr schlimm waren und auch Frauen sollten am besten keine eigene Meinung haben, habe ich mich in der Geschichte sehr wohl gefühlt und wollte am liebsten nie zum Ende kommen.


    Fazit: Ein wundervoller Auftakt einer neuen Familiensaga, mit sehr liebenswerten Protagonisten und einer Handlung, die bei mir viele Emotionen hervorrief.

    Ich freue mich sehr, dass der 2. Teil schon erschienen ist und ich ihn sehr zeitnah lesen kann.

    Für dieses Highlight gibt es von mir eine sehr große Leseempfehlung und 5/5 Sterne mit einem dicken Plus.


    Veröffentlicht am: 26.07.2022


    LG Karin

    Madeline ist da über sich hinausgewachsen. Denn es ist ja auch total schwer, als zierliche Frau einen toten Mann ins Wasser zu schmeissen. Sie musste ihn ja erstmal zum Wasser hinziehen.

    Du hast recht, für viele wäre sie trotzdem eine Mörderin. Aber dann hätte er fleißig alle 2 Monate weitergemordet.


    Für Zoe ist es wirklich eine dumme Situation. Sie ist ja sehr in Charlotte verliebt und wie Du schon sagst, solange sie kein klares Nein kriegt, wird sie auch hoffen. Und Charlotte weiß es selber nicht. Ist für beide Seiten ziemlich schwierig.


    Die Wahrheit nicht zu sagen, drückt schon aufs Gewissen, da hast Du recht. Und eigentlich hätte ihr Vater schonmal einen Dämpfer verdient.


    Ich glaube auch, dass Johns Frau da nicht viel mitzuerziehen hatte. Sie hatte ja von Anfang an schon keinen Bezug zu dem Kind. Da weiß man dann auch, wie Howard mal werden wird.


    Auf jeden Fall war es eine tolle Geschichte und es war wieder sehr schön mit Dir zu lesen. Dann schaun wir mal, was wir uns als nächstes aussuchen. :)


    LG Karin


    Autor: Whitmore, Felicity

    Titel: Das Geheimis der verborgenen Bibliothek

    Verlag: dtv

    Erschienen: 15. Juni 2022

    ISBN10:‎ 3423220074

    ISBN15: 978-3423220071

    Seiten: 384

    Einband: TB

    Preis: 10,95 Euro


    Inhaltsangabe lt. Amazon.de:

    Bei ihrer Doktorarbeit über die Entstehung von Heldenmythen macht Zoe Farwell eine Entdeckung: Ihr Vorfahre Gerald Farwell, der wie ein Heiliger verehrt wird, ist anscheinend ermordet worden. Doch warum findet sich dazu nichts in den Akten? Ihre Neugierde ist geweckt.

    Liverpool, 1839. Ein Mörder geht um in der Stadt, der es speziell auf Prostituierte abgesehen hat. Doch für ermordete Dirnen fühlt sich die örtliche Polizei nicht zuständig. Einzig Madeline Brown, mit einer der getöteten Huren eng befreundet, verlangt Aufklärung. Doch die Polizei bleibt untätig. Erst als Gerald Farwell, Bruder des Earls of Wooverlough und Pfarrer der Gemeinde, gewaltsam ums Leben kommt, schaltet sich die Metropolitan Police ein. Und auch Madeline begibt sich auf Spurensuche …


    Meine Meinung:Das war mein erstes Buch von Felicity Whitmore, aber mit Sicherheit nicht mein letztes.

    Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt und konnte mich von der ersten Zeile an begeistern.

    In der Gegenwart treffen wir auf Zoe, die über einen Vorfahren promovieren soll. Dabei findet sie heraus, dass Gerald wie ein Heiliger verehrt und ermordet wurde. Warum wurde er so verehrt? Allerdings ist in den Akten darüber nichts zu finden. Neugierig geworden, begibt sie sich zusammen mit ihrer Professorin Charlotte auf Spurensuche.

    In der Vergangenheit begegnen wir Madeline, die die Mätresse eines reichen Mannes ist. In der Stadt geht ein Mörder um, der Prostituierte tötet, doch die Polizei läßt das kalt. Da Madeline einige der Huren kannte, versucht sie selbst herauszufinden, wer der Mörder ist und begibt sich in große Gefahr ...

    Von Anfang an mochte ich diesen ganz besonderen Schreibstil, der nicht nur spannend sondern auch sehr mitreißend ist.

    Mich konnten beide Zeitebenen gleich gut unterhalten und auch Zoe und Madeline waren mir auf Anhieb sympathisch.

    Die Spannung hält sich bis zum Schluß und hier gibt es auch noch eine überraschende Wendung, mit der ich nicht gerechnet hätte.


    Fazit: Eine spannendes Familiengeheimnis, über zwei starke Frauen, verpackt in ein wunderschönes Cover, die sich nicht unterkriegen lassen.

    Ich freue mich sehr, dass ich bereits weitere Bücher der Autorin zu Hause habe, die ich heuer alle noch lesen möchte.

    Ich vergebe 5/5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.


    Veröffentlicht am: 20.07.2022


    LG Karin

    Ich bin gerade fertig geworden, ich habe es gestern leider nicht mehr geschafft.


    Ich war auch ganz erstaunt, dass Madeline die Mörderin ist. Das war noch eine unerwartete Überraschung zum Schluß hin. Aber ich kann es auch total nachvollziehen. Hätte sie ihn nicht umgebracht, wären die Morde ständig weitergegangen.


    Ich glaube, dass Charlotte und Zoe eher nicht zusammen gekommen sind. Ich fand es zwar von Charlotte gut, dass sie ihrer Familie den Seitensprung gebeichtet hat und auch dass sie sich über ihre weitere Zukunft nicht sicher ist.

    Aber im Endeffekt gibt sie ihr eigentlich perfektes Leben nicht auf, denn sie kann ja nicht sicher wissen, dass sie lesbisch ist. Zoe hat sie auf irgendeine Art und Weise angesprochen, was ihr ja selber fremd war.

    Es ist wirklich eine schwierige Entscheidung. Aber ich glaube, ich hätte mein bisheriges Leben auch nicht aufgegeben.

    Aber sie sollte es halt Zoe dann auch sagen, nicht dass die sich immer noch Hoffnungen macht.


    Gerald kommt wirklich ungeschoren davon. Zoe ist auch in einem Zweispalt und ich kann sie auch verstehen, dass sie jetzt an ihre Familie denkt, wo sie sich ja nach langer Zeit wieder mit ihrer Mutter näher kommt.

    Und das Geheimnis aufzudecken, hätte ja eine enorme Tragweite.


    Ich denke, Madeleine mag einfach ihren Frieden und sie hat ja jetzt ein sehr schönes Leben. Ihre Kinder sind ja auch noch klein, die hätten das ja noch gar nicht verstanden.

    Was ich halt schade fand, wie sie Howard erzogen haben. Es ist sehr traurig, wie er Madeline von oben herab behandelt hat.


    LG Karin

    Mir ging es genauso, es war jetzt so spannend.

    Eigentlich kann ich wieder alles so unterschreiben, wie Du es gesagt hast ;)


    Ich konnte da Madeline auch nicht verstehen, dass sie John ihre Beobachtungen mitgeteilt hat. Sie wusste ja, dass sie von ihm abhängig ist und ja sowieso immer damit rechnen muß, dass er ihrer überdrüssig wird. Sie kann sich doch denken, dass er im Ernstfall immer zur Familie hält.

    Aber John ist wirklich schlimm. Ich bin ja gespannt, wie sie ihm dann entkommen ist.

    Das muß dann ja bestimmt mit Thomas Hilfe geschehen sein. Ich denke, dass sie sich ihm dann anvertraut hat und sie so gemeinsam den Fall aufgeklärt haben.


    Zu Zoes Vater fällt mir auch nichts mehr ein. Das muß das schlimmste für ihn sein, wenn er erfährt, woher er abstammt.


    Ich bin auch gespannt, wie sich Charlotte entscheidet. Aber ich kann sie total gut verstehen. Ihre Entscheidung ändert ja ihr ganzes Leben.

    Und was das dann für ihre Familie für eine Enttäuschung sein muß. Noch dazu wo ihr Mann ja immer hinter ihr stand. Außer er hatte doch ein Verhältnis, was sie nicht wusste und ihr die Entscheidung erleichtern würde. Mal sehen, wie die Autorin das löst :)


    Stimmt, Thomas und Madeline sind wirklich zusammen gekommen. Ich denke, wie oben erwähnt, dass sie sich eben gemeinsam dem Fall gewidmet haben.

    Madeline bewundere ich sehr, wie mutig sie ist.


    LG Karin