Wo die Dünen schimmern: Seite 91 - Seite 183 (Ende Kapitel 12)


  • Zitat

    Jessieanna lebt in Kalifornien. Sie arbeitet in der Kosmetikfirma ihrer Großmutter. Ihr großes Ziel ist es, eine Lotion herzustellen, die nicht nur auf die Haut, sondern auch auf die Seele wirkt. Doch der perfekte Duft dafür will ihr nicht gelingen. Als ihr Vater darauf besteht, dass sich Jessieanna nach einer schweren Lungenerkrankung in seiner alten Heimat auskuriert, ist sie alles andere als begeistert. Was soll sie in der Fremde auf der kalten Nordseeinsel Amrum? Dafür müsste sie ihre Hochzeit mit Ryan verschieben! Doch auf der Insel gibt es jemanden, der ihr zu der fehlenden Komponente für ihre Lotion verhelfen könnte. Aber wie soll sie ihm sein Geheimnis entlocken? Bei ihren Bemühungen hilft ihr jemand, der sie völlig unerwartet in Verwirrung stürzt...


    Quelle: Amazon.de

  • Ich habe gerade tatsächlich den zweiten Abschnitt komplett gelesen, als ich im Pool war. Aber vieles kennt man halt auch schon durch den ersten Band, natürlich erfährt man es nun aus Pinswins Sicht, aber so viel anders ist es ja komischerweise doch nicht.


    Jessieanna fand ich auf jeden Fall recht trotzig, wie sie dauernd Ausreden gesucht hat, damit sie ja nicht nach Amrum muss, aber jeder hat ihr ja dann gesagt, das sie ruhig fahren soll, sogar Ryan. Dabei sollte sie wirklich auf ihre Gesundheit achten, vor allem wenn man ihre Vorgeschichte bedenkt. Sie sagt ja selbst sie will nicht mehr ins Krankenhaus, aber dann muss sie halt auch was dafür tun und nicht immer alles schleifen lassen. Katrionas Worte fand ich da echt angebracht.


    Ich werde aber mit der Geschichte weiterhin nicht wirklich warm, Pinswins Kapitel sind noch ganz ok, aber Jessieannas sind immer noch nicht so mein Fall.

  • Der zweite Abschnitt beginnt wieder mit einem Rückblick von Pinswin in die Vergangenheit. Er lernt hier Leni, das jüdische Mädchen kennen, das bei ihrer Tante auf „Besuch“ ist. Die beiden freunden sich an und verlieben sich schließlich ineinander. Doch Leni will keine Beziehung und keine Familie, sie musste ihm Krieg erleben, was Verlust bedeutet und konnte dies einfach nicht verkraften. Sie verlässt Pinswin und die Insel für immer. Pinswin hat nicht alles, was er entdeckt hat, angezeigt. Er hat einen Teil, der ihn an Leni erinnert behalten


    Wieder in der Gegenwart überlebt Pinswin, der bei Grabarbeiten verschüttet wurde. Während er auf seine Rettung wartet, entdeckt er eine versteinerte Libelle. Sein erster Gedanke als er endlich wieder das Tageslicht erblickt, gilt nicht etwa seiner Rettung, sondern der Bergung dieses Fundstückes. In der Höhle hat er sich wieder an das Buch der Bücher erinnert. Seine Gedanken sind immer wieder zu Leni abgeschweift. In der Rückblende wird auch nochmals Pinswins Verlassen der Insel von seiner Sicht aus beleuchtet. Als er damals ging, hatte er seine Gründe, aber er ist nie wieder zur Insel zurückgekehrt, denn er weiß, dass er diese dann nicht mehr verlassen kann.


    Jessieanna verheimlicht ihren Husten immer noch, doch sie kann Pinswin nicht täuschen. Er zwingt sie zu einer Untersuchung und zu einer Reise auf die Bahamas. Pinswin entdeckt auf einem Verkaufsstand ein Windspiel mit einer Schuppe von Töveree. Doch obwohl Jessieannas Husten sich verschlimmert hat, wehrt sie sich gegen eine Reise auf die Insel. Auch Katriona ist der Meinung, dass Jessieanna unbedingt nach Amrum reisen sollte, auch sie kann nicht verstehen, warum sie sich sosehr darauf versteift, dass es nicht nötig wäre, wo doch ihr Husten immer schlimmer wird.


    Auch Ryan versucht sie davon zu überzeugen, wie wichtig diese Reise für ihre Gesundheit wäre.


    Pinswin hat Jessieanna ein Buch über die Insel von Lucas, dem Lebensgefährten seiner Schwester gegeben. Sie zieht sich unter ihre geliebten Mamutbäume zurück um zu lesen. Im Gegensatz zu Jessianna kann ich es kaum mehr erwarten, wieder auf die Insel zu kommen.


    Also die aus der Sicht von Pinswin die Geschichte nochmals zu erleben, hat mir gut gefallen. Seine Faszination für Archäologie erstrahlt so hell, dass es auch bei mir angekommen ist und mich mitgerissen hat.


    Auch der Charakter, den die Autorin mit Ryan geschaffen hat, gefällt mir gut. Er passt ebenso wie Katriona gut in diese Geschichte. Von Jessieanna allerdings bin ich bisher sehr enttäuscht, ich kann mit ihr einfach nicht warm werden und hoffe, das ändert sich noch.


    Tja, und dann immer mal wieder tolle Rezepte, die zwischen den Kapiteln auftauchen wie kleine Wolken - die Idee finde ich toll gelungen und so bleibt nach der Lektüre noch ein bisschen was "hängen" – obwohl ich in letzter Zeit festgestellt habe, dass viele Autoren immer wieder Rezepte zwischen den einzelnen Kapiteln anbieten. Vor vielen Jahren habe ich auch mal ein Buch gelesen (Es muss nicht immer Kaviar sein… - da war das auch so) und es hat mir damals schon gefallen.


    Auch mit den Hinweisen auf den Töveree geht’s weiter – irre, dass alles von ihm so blau leuchtet!


    Ich mag den Spitznamen von Ryan für Jessieanna so sehr: Windy

  • Ich habe gerade tatsächlich den zweiten Abschnitt komplett gelesen, als ich im Pool war. Aber vieles kennt man halt auch schon durch den ersten Band, natürlich erfährt man es nun aus Pinswins Sicht, aber so viel anders ist es ja komischerweise doch nicht.


    Ich fand seine Sicht der Geschichte trotzdem interessant, besonders der Teil mit Leni, dadurch kann ich ihn auch besser verstehen, warum er gerade auch zu diesem Zeitpunkt die Insel verlassen hat.


    Zitat

    Jessieanna fand ich auf jeden Fall recht trotzig, wie sie dauernd Ausreden gesucht hat, damit sie ja nicht nach Amrum muss, aber jeder hat ihr ja dann gesagt, das sie ruhig fahren soll, sogar Ryan. Dabei sollte sie wirklich auf ihre Gesundheit achten, vor allem wenn man ihre Vorgeschichte bedenkt. Sie sagt ja selbst sie will nicht mehr ins Krankenhaus, aber dann muss sie halt auch was dafür tun und nicht immer alles schleifen lassen. Katrionas Worte fand ich da echt angebracht.


    Jessieanna ist mir bisher noch nicht so wirklich ans Herz gewachsen. Mir gefällt ihre Art mit ihrer Krankheit umzugehen nicht und ich verstehe einfach nicht, warum sie sich so sehr dagegen sträubt auf die Insel zu fahren. Wenn sie ihren Vater wirklich so liebt, müsste sie doch Interesse daran haben, seine Zwillingsschwester kennen zu lernen und außerdem sollte ihr doch klar sein, dass sie nach Ihrer Krankheit auf ihre Gesundheit achten muss. Wenn sie Ryan wirklich liebt, müsste ihr doch auch daran gelegen sein, gesund zu sein, wenn sie ihn heiratet.


    Zitat

    Ich werde aber mit der Geschichte weiterhin nicht wirklich warm, Pinswins Kapitel sind noch ganz ok, aber Jessieannas sind immer noch nicht so mein Fall.


    Ich habe mir wohl nach dem ersten Band zu viel erwartet, aber vielleicht ist die zweite Hälfte des Buches ja besser, zumindest hoffe ich das.

  • Ich mochte den ersten Band zwar, aber so ein richtiges Highlight war der auch nicht für mich. Die "Ostsee"-Trilogie finde ich da um einiges besser, die hat mich richtig begeistert. Bei der "Nordsee"-Trilogie wird mir zu viel wiederholt, die Charaktere sind nicht alle sympathisch, bzw. wirken aufgesetzt und manches ist sehr verkrampft. Ich hoffe natürlich, das da noch was kommt, aber momentan bin ich halt eher enttäuscht.