Die geliehene Schuld: Seite 493 - Ende


  • Zitat

    Berlin, Sommer 1949: Die Redakteurin Vera Lessing hat während des Zweiten Weltkrieges ihre Eltern und ihren Mann verloren. Sie will vor allem eines – die traumatischen Erlebnisse für immer hinter sich lassen. Doch als ihr Jugendfreund und Kollege Jonathan auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, wird sie unweigerlich in seine Arbeit hineingezogen. Jonathan hat Recherchen über ehemalige Kriegsverbrecher betrieben. Gleichzeitig stand er im persönlichen Kontakt mit einer jungen Frau namens Marie Weißenburg, eine Sekretärin im Stab Konrad Adenauers. Vera geht den Spuren nach, die sie bis in die mächtigen Kreise der Geheimdienste führen.


    Quelle: Amazon.de

  • Ich bin durch und bin gerade echt entsetzt wie weit dieser Gehlen in Deutschland gekommen ist, genauso wie seine Leute, von denen ja die meisten Kriegsverbrecher waren. Und dann hat er sogar noch das Bundesverdienstkreuz gekriegt, ich fasse das einfach nicht. Überhaupt macht mich das alles total betroffen, auch wenn es nun schon Jahre zurückliegt, aber jetzt darüber zu lesen war schon heftig.


    Schade fand ich allerdings das über Helmut, Fritz und Margot nichts mehr berichtet wurde, da hätte mich doch noch das ein oder andere interessiert, aber das Hermann Kurt getötet hat war schon, hm, ich weiß gar nicht wie ich das ausdrücken soll ohne irgendwie fies rüberzukommen, aber sagen wir mal so, es hat mir nichts ausgemacht.


    Auch über Leo hätte ich gerne noch mehr erfahren, also ob er wirklich nach Schottland gegangen ist und ob er und Vera vielleicht noch Kontakt hatten.


    Das Eric und Vera zusammengekommen sind freut mich, die beiden haben wirklich verdient glücklich zu sein.


    Bei Lina weiß ich allerdings nicht was ich davon halten soll, das sie wieder nach Deutschland gezogen ist, ich würde mich da ja fernhalten.

  • Ich bin wieder mal mit Dir einer Meinung Sabrina, ich bin auch entsetzt gerade von Gehlen. Da fehlen einem echt die Worte.


    Und ich bin Hermann auch nicht böse wegen Karl.


    Ich an Linas Stelle wäre wahrscheinlich auch nicht mehr nach Deutschland zurückgekommen, aber sie fühlt sich hier einfach irgendwie verbunden.


    Eine Wahnsinnsgeschichte, die ich so schnell nicht vergesse und über die ich noch lange nachdenken werde.


    LG Karin

  • Es ist schon echt unfassbar was da abgegangen ist, aber heutzutage wird es sowas sicher auch noch geben. Wie heißt es doch: "Ene Krähe hackt der anderen kein Auge aus" und der Spruch ist ja eher abwertend gemeint.