Die Klippen von Tregaron: Seite 352 - Ende


  • Zitat

    Die junge Künstlerin Caron leidet unter einem traumatischen Kindheitserlebnis. Sie kann sich jedoch nicht erinnern, was damals in Tregaron House geschah. Als sie unverhofft das alte Cottage auf der walisischen Halbinsel Llyn und ein verschollen geglaubtes Gemälde erbt, kommt sie an den Ort des tragischen Geschehens zurück und muss sich der Vergangenheit stellen. In dem sensiblen Gärtner Ioan findet sie einen Mann, der ihre zerrissene Seele versteht, und schon bald verlieben sich die beiden ineinander. Zusammen mit Ioan kommt Caron schließlich einem grausamen Geheimnis auf die Spur, das ins 19. Jahrhundert zurückreicht – das aber auch der Schlüssel zu ihrer eigenen Vergangenheit ist...


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  • Ich hatte es ja schon befürchtet, das Selma von Lewis vergewaltigt wird und das Parry da auch irgendwie mit drin hängt. Nur schade, das nicht mehr erwähnt wurde was aus den beiden geworden ist. Vor allem, weil Parrys Namen es ja bis in die Gegenwart geschafft hat bekannt zu bleiben.


    Auch das mit Logan und Blake fand ich zu kurz, ich meine, sie sind nun weg und das wars?! Sie haben also immer Geld abgezweigt, aber wofür?! Für das Haus, für sich selbst, für Spielschulden etc.?! Und das mit dem Vater von Bri und Logan war ja auch schrecklich, diese Sylvia ist ja so eine hinterhältige Person und wollte dann auch wieder Unruhe stiften bei Elain und Caron. Das Bri dann aber plötzlich so schnell ihre Mutter in ein Pflegeheim schaffen wollte war irgendwie seltsam. Jahrelang läßt sie sich alles gefallen und hält still, aber dann kommt Elains Geschichte auf den Tisch und sofort soll sie weg?! Und was ist wenn Logan wieder auftaucht?! Läßt sie sich dann wieder einlullen?! Sie meinte ja, sie und er finden einen Weg, aber was wird das für einer sein?!


    Das Caron übrigens noch so viel reist hätte ich jetzt nicht gedacht, sie setzt sich da aber auch echt zu viel unter Druck mit ihrer Arbeit.

  • Das finde ich auch schade, dass Blake, Logan, Parry und Lewis nicht mehr erwähnt wurden. Aber das ist, wie immer, gegen die Familie kommt keiner an, alles wird vertuscht und wer sich nicht dran hält, wird umgebracht.


    Sylvia war mir ja auch die ganze Zeit nicht geheuer. Aber das sie so hinterhältig ist, das ist schon ein starkes Stück.


    Bri kann ich jetzt schon verstehen, dass sie so schnell gehandelt hat, sie konnte sich jetzt endlich ihren Kummer von der Seele reden und wie gemein sie zu Elain war, das war der Tropfen, der das Fass zum überlaufen gebracht hat. Und nichts wird gesühnt.
    Ich glaube auch, dass sie sich jetzt gegen Logan durchsetzen würde.


    Für Caron hoffe ich auch, dass sie kürzer tritt. Ioan ist hier wirklich sehr großzügig, dass er so geduldig ist.


    Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, ich gehe sogar so weit uns sage, dass mir diese Geschichte am besten von allen gefallen hat.


    Jetzt bin ich ja schon sehr auf den neuen Toskana Roman gespannt. :)


    LG Karin

  • Ich bin mir da nicht so sicher was Bri betrifft, sobald ihr Bruder in der Nähe war hat sie sich in ein Häufchen Elend verwandelt und da war es egal wie mies er sich gegenüber ihr oder jemand anderem verhalten hat. Ich habe ja auch schon gedacht, die beiden führen vielleicht eine Liebesbeziehung, weil ich finde das ging schon irgendwie über das Zwillingding hinaus. Ich bin da also noch sehr skeptisch.


    So richtig kann mich irgendwie momentan kein Familiengeheimnis-Roman begeistern, vielleicht weil sich gerade auch so vieles wiederholt. Wir hatten ja im "Schattengarten" letztens schon eine Hauptprotagonistin mit einem traumatischen Kindheitserlebnis und nun halt wieder. Allerdings fand ich Caron um einiges angenehmer. Dabei gibt es doch noch einige andere Sachen die man verwenden kann.

  • Wahrscheinlich müssen wir mal eine Pause mit Familiengeheimnissen machen. ;) Vielleicht lesen wir zuviele.


    Es stimmt schon, was Du zu Bri meinst. Man kann nur hoffen, dass sie es jetzt aufgrund des Schocks irgendwie doch schafft, sich nicht immer unterzukriegen lassen. An eine Liebesbeziehung zwischen den beiden habe ich übrigens auch gedacht.


    LG Karin

  • Ja, das mit der Pause scheint eine gute Idee zu sein, wobei mich die Klappentexte ja oft total ansprechen und ich bewerte die Bücher ja auch nicht schlecht. Ach, das ist so eine Zwickmühle.