Der Schattengarten: Seite 421 - Ende


  • Zitat

    Nach einigen Jahren in London kehrt Lucy Briar wieder nach Melbourne zurück. Sie möchte ein ruhiges Leben führen, doch als ihr Vater Ron einen Unfall hat, holt sie ihre Vergangenheit ein. Lucys Vater bittet sie, in Bitterwood Park, dem mittlerweile halb verfallenen Anwesen der Familie, nach einem alten Fotoalbum zu suchen. Mit Bitterwood verbindet Lucy böse Erinnerungen und düstere Träume, die sie seit ihrer Kindheit quälen. Auf der Suche nach dem Album entdeckt sie schließlich ein schreckliches Geheimnis. Und sie muss sich endlich ihren Dämonen stellen...


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  • Ich bin durch und ich wusste doch, das Edwin nichts mit Clarice Verschwinden zu tun hat. Das mit den Depressionen hatte ich mir ja schon früher gedacht und sie hat also Ron geschüttelt und hatte dann Angst, das sie ihm mehr antut. Ich glaube sie wollte wirklich abhauen, vielleicht auch Selbstmord begehen, aber dann wurde sie gefunden und in eine Klinik gebracht, was zu der Zeit nicht gerade gut war würde ich sagen. Aber Edwin hat sich echt an Clarice Wunsch gehalten und wurde dann zum Buhmann für Ron.


    Das mit Orah ist echt tragisch und Edwin hat es leider verheimlicht, mal wieder für Clarice, er war so besessen von dieser Frau. Und wieso hat Hanley seine Tochter nicht zum Arzt gefahren?! Er hatte sie doch schon im Auto und was macht er, legt sie einfach vor Bitterwood ab und schreibt dann Jahre später so einen Brief. Was wenn Edwin die Tür erst morgens aufgemacht hätte, dann wäre Orah alleine gestorben, einfach so abgelegt von ihrem Vater, das ist so traurig.


    Lucy hat ja anscheinend ihrer Mutter einfach nur gesagt, das ihr Vater bei den Klippen wäre. Das war dann wohl auch die Lüge von der sie immer geredet hat. Schade, das Edwin zu spät kam, er wollte ja noch mit Karen reden und endlich jemandem alles erzählen.


    Das mit Lucy und Morgan war mir am Ende übrigens egal. Die Geschichte an sich fand ich aber ziemlich spannend.

  • Gestern habe ich das Buch noch fertiggelesen.


    Edwin wurde die ganze Zeit von Ron als Buhmann gesehen, obwohl er eigentlich alle die er liebte schützen wollte. Für Clarice waren die beiden Töchter die gestorben sind und dann auch noch Orah einfach Zuviel des Guten. Deswegen ist sie also weggelaufen, da sie gemerkt hat, sie könnte Ron etwas antun.


    Jetzt verstehe ich auch Lucy weswegen sie sich immer wieder Vorwürfe gemacht hat wegen ihrer Mutter.


    Harley war in meinen AUgen ein Nichtsnutz, weswegen hat er Orah einfach vor die Haustüre in Bitterwood gelegt anstatt sie zu einem Arzt zu bringen.


    Mit den letzten 100 Seiten hat die AUtorin doch noch die GEschichte für mich spannend gemacht.

  • Ich habe das Buch auch gestern noch ausgelesen, bin nur bis jetzt nicht zum schreiben gekommen.


    Ihr habt es ja schon wunderbar zusammengefaßt und ich bin ganz Eurer Meinung.


    Von Hanley war ich auch total enttäuscht. Er hat sein Leben wirklich selbst verpfuscht und nichts dazugelernt. Ich kann sein Verhalten auch überhaupt nicht nachvollziehen.


    Ansonsten war es für mich wieder ein Buch für meine Jahresbestenliste. Obwohl es so düster war und auch vier Zeitspannen hatte. Das mag ich normalerweise gar nicht so gerne, weil man da so aufpassen muß. Aber dadurch dass es hier so spannend war, bin ich wunderbar damit klargekommen.


    Ich bin schon so auf "Am dunklen Fluss" gespannt und freue mich schon sehr auf diese Runde. :)


    LG Karin