Martin, George R.R.: Das Lied des Eisdrachen


  • Autor: Martin, George R.R.
    Titel: Das Lied des Eisdrachen
    Originaltitel: The Ice Dragon
    Verlag: cbj
    Erschienen: 2. November 2015
    ISBN 10: 3570172600
    ISBN 13: 978-3570172605
    Seiten: 123 Seiten
    Einband: Hardcover
    Empfohlenes Alter: Ab 8 Jahren
    Preis: 9,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Adara ist ein Winterkind, geboren in der eisigsten Nacht seit Menschengedenken. Und Adara ist anders: Sie liebt die Kälte, das Eis, die Stille. Ihr einziger Freund ist ein kristallblauer Drache, der sie winters besucht. Als eines Tages feindliche Drachenkämpfer Adaras Heimat bedrohen, ist es die Freundschaft zwischen Winterkind und Eisdrachen, die das Leben ihrer Familie rettet...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Adara ist in einer sehr eisigen Nacht geboren worden, viele sagen, das die Kälte selbst in sie gefahren ist bei der Geburt, der Winter hätte sein Zeichen auf ihr hinterlassen und Besitz von ihr ergriffen, denn ihre Haut ist immer eiskalt und auch lachen tut sie eigentlich nie. Doch niemand weiß, das Adara mit einem Eisdrachen Freundschaft geschlossen hat und bei diesem kann sie dann auch so sein wie sie ist und sie gibt sich auch ein wenig ihren Gefühlen hin. Als ihre Familie jedoch von fremden Drachenreitern angegriffen wird steht einiges auf dem Spiel und Adara muß eine Entscheidung fällen.


    Adara fand ich eigentlich erst ziemlich nett, sie tat mir auch leid, weil irgendwie niemand sie wirklich verstanden hat und sie so auch eher zur Außenseiterin geworden ist, selbst in ihrer eigenen Familie. Aber später entscheidet sie sich dann für etwas was ich nicht wirklich gutheißen kann, denn es bedeutet nichts Gutes für jemand anderen und das war einfach schade, aber vielleicht muß man bei George R.R. Martin immer auf sowas gefaßt sein, selbst in seinen Kindernbüchern. Den Eisdrachen mochte ich noch ganz gerne, aber die anderen Charaktere bleiben eigentlich alle recht blass, was etwas schade ist.


    Die Geschichte läßt sich gut lesen und man hat sie auch schnell durch, denn es gibt nicht nur Text, sondern auch viele Zeichnungen, die übrigens von Luis Royo stammen, deren Bilder ich ja immer schon total schön und faszinierend fand. Adara selbst ist hier auch echt toll getroffen, aber auch der Eisdrache und die Umgebung wurden schön wiedergegeben. Das Ende war halt nicht wirklich mein Fall, ich fand es recht traurig und habe irgendwie immer gehofft, das da vielleicht doch noch was nachkommt, aber leider blieb es dann dabei. Das Buch ist übrigens unter dem Titel "Adara und der Eisdrache" 2009 schon mal bei cbj erschienen.


    Veröffentlicht am: 02.11.2017