Sternenwinternacht: Seite 521 - Ende


  • Zitat

    Die begeisterte Snowboarderin Meg lebt und arbeitet in den Rocky Mountains. Eines Nachts kommt es während eines Schneesturms zu einer folgenschweren Katastrophe. Meg greift zum Funkgerät und setzt einen Hilferuf ab, der versehentlich bei einem Unbekannten landet. Jonas, berührt von Megs Verzweiflung, kann ihren Anruf nicht vergessen und funkt tags darauf zurück. Schon bald entwickelt sich eine zarte Freundschaft, und ganz langsam beginnt Meg sich zu fragen, ob sie vielleicht mehr für ihn empfindet. Doch kann man sich in jemanden verlieben, von dem man nur die Stimme kennt?


    Quelle: Amazon.de

  • Wahnsinn, was für ein Drama. :eek:


    Jedenfalls habe ich Tuck total unrecht getan. Du hast das mit Lucy ja schon vernutet und auch dass das Kind von Mitch ist. Das ist schon fast unheimlich liebe Sabrina, wie Du immer alles richtig errätst. :);)


    Es war zwar für eine Weihnachtsgeschichte ziemlich heftig, aber es war genau meins.


    Am liebste neben Meg waren mir Badger, Ronnie und Jonas. Ronnie und Jonas haben eine gute Menschenkenntnis.


    LG Karin

  • Ich hab das Buch die Nacht nun auch beendet, aber mir hat es leider nicht wirklich gefallen. Ich hatte letztes Jahr schon so viele depremierende Weihnachtsbücher und jetzt geht es schon wieder weiter.


    Ich weiß auch nicht, vielleicht habe ich auch einfach schon zu viel gelesen und geguckt. Ich bin ja immer froh, wenn man mich noch überraschen kann :) Aber ich achte auch sehr auf jedes kleinste Detail. Hier war es halt wirklich so das nie genau erwähnt wurde das Tuck Lucy schlägt, dann wurden bei ihm zuerst die Kratzer erwähnt, normalerweise wird sowas immer zuerst bei denjenigem erwähnt der das "Opfer" ist. Darum auch meine Skepsis. Genauso halt wie Lucys Geheimnis, sie hat sich ja auch immer sehr für Mitch eingesetzt, das klang nach mehr als nach Freundschaft. Nur das sie eigentlich Schuld an Mitchs Tod ist war noch unerwartet gewesen, sie ist echt eiskalt.


    Außerdem finde ich es gerade um Badger echt schade, denn Meg will ja nun dauerhaft weg aus Banff, dabei hing er so an ihr, gerade auch nach Mitchs Tod :| Ich weiß das er es in der Stadt nicht aushalten könnte, aber ich könnte das nicht und arbeiten hätte sie ja auch von der Holzhütte aus.


    Jonas und Ronnie waren für mich die einzigen Lichtblicke, Meg hat im Laufe der Geschichte auch Sympathien eingebüßt, sie war mir echt zu passiv und naiv im Bezug auf Lucy.

  • Ich finde ja auch, dass die Geschichte eigentlich nicht als Weihnachtsgeschichte verkauft werden sollte. Dafür fand ich es fast zu heftig.
    Aber wenn man dies wegläßt, hat es mir gut gefallen, Du weißt ja, dass ich immer so richtig mit der Geschichte mitgehen mag.


    Ich finde das auch so toll, Du liest so aufmerksam, daher hast Du auch so eine hohe Trefferquote. :) Ich lese meiner Meinung nach zwar auch aufmerksam, aber trotzdem fallen mir viele Sachen nicht so auf. Daher gefallen mir unsere LR ja auch immer so gut. :)


    Um Badger finde ich es auch sehr schade. Tiere haben ja schließlich auch Gefühle und für ihn war Mitchs Tod schon schlimm und jetzt verläßt ihn Meg auch noch.
    Ich hätte da auch niemals, so lange der Hund lebt weggehen können. Aber Dolores hat sie ja mit ihrer Kündigung förmlich gezwungen, wegzugehen.
    Ich denke mal, dass Meg sonst schon geblieben wäre.


    LG Karin

  • Ich gehe ja auch gerne mit der Geschichte mit, aber zu viel Drama ist echt nichts für mich, wobei es da auch noch drauf ankommt wie es verpackt ist. "Das Licht zwischen den Meeren" ist ja auch total dramatisch, aber da konnte ich fast alles nachvollziehen und man konnte halt mit Tom mitfiebern. Aber hier hat es für mich nicht wirklich gepaßt. Der Originaltitel des Buches ist ja "Christmas under the stars", da wird Weihnachten also sogar noch mehr hervorgehoben und das finde ich echt nicht in Ordnung. Ich meine Weihnachten wurde wie oft erwähnt?! Zweimal kurz?!


    Aber wie gesagt, Meg hätte sich ja was in Toronto gesucht und nun will sie sich was in Quebec suchen, weil ihre neue Arbeit es ihr erlaubt von überall zu arbeiten. Sie hätte ja dann also auch in Banff oder zumindest in der Nähe bleiben können. Dann hätte sie Badger auch weiter bei sich haben können. Für mich wäre das auch nie in Frage gekommen. Es wurde ja auch immer erwähnt wie Badger sie angesehen hat und das er ihr die Füße gewärmt hat, das er sich auch verändert hat und immer auf sie aufgepaßt hat. Wie das jetzt wohl für ihn ist wenn sie nur einmal im Jahr vorbeischaut um Dolores zu besuchen?!


    Ich finde unsere Leserunden auch immer toll :)