Das Rosenholzzimmer: Seite 490 - Ende


  • Zitat

    Als die Fotografin Audrey Kepler das verlassene Thornwood House im ländlichen Queensland erbt, ergreift sie sofort die Chance, ihrem hektischen Leben in Melbourne zu entkommen und einen Neustart zu wagen. In einem entlegenen Zimmer des alten, aber noch immer prächtigen Hauses entdeckt sie die verblasste Fotografie eines gutaussehenden Mannes. Wie sie bald herausfindet, handelt es sich um Samuel Riordan, den vormaligen Besitzer von Thornwood House, und Audreys Interesse ist geweckt. Schließlich erfährt sie, dass Samuel beschuldigt wurde, kurz nach dem Krieg eine junge Frau ermordet zu haben, was Audrey nicht glauben will. Doch als sie immer tiefer in Samuels Geschichte eintaucht, hat Audrey die böse Ahnung, dass der Mörder von damals noch lebt. Und dann droht sich ihr Verdacht auf gefährliche Weise zu bestätigen...


    Quelle: Amazon.de

  • Zum Schluß wurde es jetzt aber nochmal ganz schön heftig.


    Mit Cleve hatten wir recht, aber dass der lebend aus dem Auto rausgekommen ist, grenzt schon an ein Wunder. Bei Glenda war es anscheinend wirklich ein Unfall, wobei er natürlich der Auslöser war.


    Eine Wahnsinnsgeschichte, die auf meine Jahresbestenliste kommt. :) Ich hoffe ja, dass ihr anderes Buch genauso toll ist, dann habe ich eine weitere neue Lieblingsautorin.


    LG Karin

  • Ich bin nun auch durch :jaja:


    Das mit Glenda war ja nicht wirklich ein Unfall, Cleve und sie haben sich gestritten, weil sie in seinen Augen rumgeschnüffelt hat und als sie dann sagte das sie alles verraten wollte ist er mal wieder ausgetickt und hat sie übel zugerichtet (so wie damals Aylish). Er wollte sie dann nach Hause bringen und hat ja gehofft sie würde sich an nichts erinnern, aber die Verletzungen, die er ihr zugefügt hat, waren zu schwer, so daß sie gestorben ist und dann hat er sie einfach da liegen gelassen. Tony hat ihn ja dann deswegen auch angeschossen und dachte er wäre tot. Cleve schien außerdem nicht gewußt zu haben, das Glenda und Tony von Hobe sind.


    Volle Punktzahl hat das Buch jetzt nicht bekommen, gerade Audrey hat mich genervt mit ihren ständigen Wiederholungen wegen einer neuen Beziehung und das sie sich nicht traut. Außerdem was hat sie sich dabei gedacht, Bronwyn zu sagen, sie ziehen weg ohne wirklichen Grund. Da war es doch schon klar, das sie abhaut. Ich meine, Bronwyn hat sich so gut eingelebt, hat endlich ihre Großmutter kennengelernt, eine tolle Freundin und dann will Audrey einfach wieder abhauen?! Bronwyn ist in vielen Sachen echt abgeklärt, auch wenn sie natürlich noch ein Kind ist, aber trotzdem sollte man ehrlich zu ihr sein. Jetzt am Ende hat Audrey ja schon wieder gesagt, das sie ihr von Tony und warum er sich zurückgezogen hat erst erzählen will, wenn sie älter ist, was soll das?! Auch Luella wollte sie ja erst nicht alles sagen. Dabei sind es ja genau diese Halbwahrheiten oder Lügen die sowas immer auslösen. Außerdem hätte ich gerne gewußt wie Bron reagiert hat als sie erfahren hat, das Hobe ihr Großvater ist und auch das mit Danny kam mir zu kurz. Warum Audrey außerdem so verbunden mit Aylish war hat man auch nicht erfahren, schade. Ich schwanke daher noch zwischen 8-9 Punkten.

  • Audrey wollte es Bronwyn ja dann doch sagen, doch da war sie ja leider schon abgehauen.


    Du hast schon recht mit dem hin und her, aber ich denke, dass Autoren das oft bewußt so schreiben, damit eine Handlung entsteht und sich Spannung aufbauen kann.
    Denn wenn sie es z.B. Bronwyn gleich erzählt hätte, wäre die nicht weggelaufen und wäre auch nicht in Cleves Hände geraten. :)


    Deswegen glaube ich eben, dass Autoren ihre Figuren nicht immer so handeln lassen, wie sie sich selbst verhalten würden.


    Manchmal nervt mich das auch sehr, aber hier hat es mich eigentlich nicht gestört. Das kommt bei mir drauf an, wie sympathisch mir ein Protagonist ist.


    LG Karin

  • Ja, ich weiß, aber sowas sollte man doch sofort machen und nicht einfach sagen, wir ziehen hier wieder weg ohne Grund. Man sieht ja wozu es führt, wenn man immer alles erstmal zurückhält.


    Naja, theoretisch hätte Cleve Bronwyn auch aus dem Haus entführen können, er konnte ja rein, da er wußte wo der Schlüssel ist. Oder wenn sie an ihrem Lieblingsplatz gesessen hätte unter dem Baum. Also da hätte es schon genug andere Möglichkeiten gegeben. Und es machen ja auch nicht alle Autoren so, zum Glück. Außerdem hat Cleve sie ja auch eigentlich erst bei ihrer Großmutter erwischt, das hätte also auch so passieren können ohne dieses ganze Gezicke vorher.


    Audrey mochte ich ja am Ende nicht mehr so und mit Bronwyn hatte ich ja auch so meine Probleme. Ich glaube wäre die Geschichte nicht so spannend gewesen, hätte ich wegen den beiden noch mehr Punkte abgezogen. Ich bin da ja immer rigoros, wie Du weißt :jaja:

  • Deine Ideen gefallen mir gut, Sabrina. :)


    Vielleicht sollten wir beide mal ein Buch schreiben. :)


    Aber Du hast recht, immer dieses Ausschweigen und nie miteinander reden, das ist schon irgendwie Standard geworden und wird von den meisten Autoren benutzt.


    LG Karin

  • Eigentlich eine interessante Idee, also das mit dem Buch. Da könnten wir dann alles so machen wie wir es mögen :) Ich glaube das drumherum wäre auch kein Problem, gerade auch in der Gegenwart nicht, aber die Vergangenheit inklusive Geheimnis ist sicher nicht so leicht auszudenken und dann auch noch so herauszuarbeiten, damit alles am Ende paßt :schwitzen:

  • Cleve war also der Mörder. Ich dachte mir schon, dass Tony sich nicht das Leben genommen hat.


    Dany ist mir auch zu kurz gekommen bei der GEschichte .