Cabot, Meg: Jenseits


  • Autor: Cabot, Meg
    Titel: Jenseits
    Originaltitel: Abandon
    Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
    Erschienen: 18. Februar 2013
    ISBN 10: 3442379679
    ISBN 13: 978-3442379675
    Seiten: 318 Seiten
    Einband: Broschiert
    Serie: Abandon Band 1
    Preis: 12,00 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Als Pierce Oliviera mitten im Winter in einen eiskalten Pool stürzt, stirbt sie. Die Ärzte kämpfen um ihr Leben und können sie schließlich retten. Ein Wunder der Medizin, denken alle. Doch Pierce weiß es besser. Denn ihre Seele war an einem anderen, sehr unheimlichen Ort: der Unterwelt. Und nur durch einen Trick ist sie dem Herrscher über jene Welt entkommen. Niemand glaubt ihr, doch Pierce hat einen Beweis, dass sie dort war: Eine Kette, die gegen das Böse schützen soll, ein Geschenk des mysteriösen John Hayden, den sie dort traf. Doch was, wenn John das Böse ist?


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Pierce wollte, vor einiger Zeit, einen Vogel retten, dabei ist sie ausgerutscht, hat sich den Kopf angeschlagen und ist dann in eisiges Wasser in einem Pool gefallen. Dabei ist sie gestorben, aber die Ärzte haben sie zurückgeholt, zumindest glauben sie das, denn Pierce hat in den Momenten, als die Ärzte um ihr Leben kämpften einiges erlebt. Seit diesem Tag ist auf jeden Fall nichts mehr wie es einmal war, denn Pierce zieht sich immer mehr zurück und irgendwie scheint öfters was schreckliches zu passieren, wenn sie in der Nähe ist. Ihre Mutter zieht daher mit ihr nach Isla Huesos um dort nochmal neu anzufangen, was allerdings gar nicht so einfach ist, denn Pierce begibt sich immer wieder in unmögliche Situationen und dann ist da noch John, der ebenfalls immer wieder auftaucht und Pierce aus dem Gleichgewicht bringt.


    Mit Pierce bin ich nicht wirklich warm geworden, sie erwähnt dauernd, das das Unglück sie verfolgt und der Ärger sie sucht, aber irgendwie ist sie meist doch selbst Schuld daran, wenn man bedenkt was sie in Erwägung zieht und dann auch oft durchführt. Da muß sie sich doch nicht wundern, sie fordert es ja eher noch alles heraus. Ich meine wieso muß man auf den Friedhof gehen, wenn man doch genau weiß das man es nicht machen sollte oder wieso verplappert man sich bei der Polizei, obwohl man doch weiß, das einen das nur noch schlimmer reinreiten kann?! Sie sagt auch dauernd, das sie ihre Freunde und Familie vor dem Bösen beschützen will, aber meist kommt da dann erst recht nichts gutes bei raus. Auch das sie dauernd so wankelmütig ist fand ich ziemlich anstrengend, gerade was John angeht. John blieb allerdings sowieso recht blass, wie ich finde und von Kayla und Alex hätte ich gerne mehr gelesen. Pierce Großmutter, Seth und seine Clique fand ich übrigens am unsympathischsten.


    Die Geschichte selbst hat mich jetzt auch nicht so wirklich überzeugt, gerade am Anfang springt man immer wie wild zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her, aber da werden dann nicht alle Fragen gelöst, sondern es gibt erstmal nur Andeutungen und es vergeht schon so seine Zeit bis dann mal erwähnt wird was denn nun damals alles passiert ist, als Pierce in den Pool gefallen ist und was sie die Monate danach erlebt hat. Gerade das mit Hannah wurde ja wirklich in die Länge gezogen, eine Sache konnte man sich zwar irgendwann denken, aber das andere kam doch recht überraschend. Die Story ist halt irgendwie genau wie Pierce, sie schwankt immer zwischen allen möglichen Sachen hin und her. Außerdem wäre es halt ganz schön gewesen, wenn man mal mehr über John, Kayla, Alex, die Unterwelt an sich usw. erfahren hätte. Auch die Gefühle von Pierce und John kamen nicht wirklich rüber, das war irgendwie nichts halbes und nichts ganzes, alles eher so verschwommen und hölzern. Die Idee an sich ist ja eigentlich recht interessant, aber die Umsetzung hat mir nicht so gut gefallen. Aber wenigstens läßt sich das Buch recht flüssig lesen und wie gesagt einige interessante Themen waren ja dabei, nur hätte es da ruhig mehr in die Tiefe gehen können. Das Ende war ein wenig überraschend und kam recht flott daher, was ich etwas schade fand. Mal sehen ob es in den nächsten beiden Teilen vielleicht mal etwas mehr Infos gibt, aber wann ich die lesen werde weiß ich noch nicht, momentan zieht es mich nicht so dahin.


    Veröffentlicht am: 01.05.2017