Abschnitt 3: Seite 163 - Seite 241


  • Zitat von Amazon.de

    1963: Sie sehnt sich nach der Freiheit über den Wolken. Schon immer wünscht sich die Flugbegleiterin Isabelle, als Pilotin in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten. Doch Frauen ist dieser Beruf verwehrt. Erst eine Zufallsbekanntschaft gibt Isabelle neue Hoffnung: Ein amerikanischer Pilot will sich für sie einsetzen. Sie kann nicht ahnen, dass diese Begegnung alles in Frage stellen wird: ihr Vertrauen in ihre Eltern, ihr Verhältnis zu ihrer Schwester, ihren Glaube an sich selbst. Eine Reise nach Argentinien, das Land ihrer Kindheit, verspricht Klarheit – oder setzt Isabelle damit Ereignisse in Gang, die sie für immer bereuen wird?


    LG Karin

  • Ich denke mal, dass Isabelle zu Miguel nach Argentinien geht. Sie ist ja schließlich dort aufgewachsen und es ist ihre richtige Heimat und ihre beste Freundin hätte sie dann auch wieder.


    Emanuelle und Julian haben sich auch wieder getroffen. Bin gespannt, wie es weitergeht, da Julian ja verheiratet ist. Ich fände es nämlich nicht gut, wenn er dann seine Ehe aufgeben würde.


    Ich an Heloises Stelle würde die Beziehung beenden, bevor sie richtig anfängt. Es ist nie gut, sich in eine Ehe zu drängen. Auch wenn da angeblich nichts mehr läuft, waren sie ja am Bahnhof doch noch sehr vertraut. Und wenn eine Beziehung nicht mehr stimmt, kann man ja für klare Verhältnisse sorgen, bevor was neues anfängt.


    Ich bin ja gespannt, wie Isabelle und Emanuelle reagieren, wenn sie erfahren, dass sie Mutter und Tochter sind. Ich hoffe ja, dass Heloise jetzt wenigstens den Mut hat und es ihr selber sagt und sie es nicht erst durch den Anwalt erfährt. Das würde mich doppelt treffen. Und ob Isabelle Verständnis dafür aufbringen kann? Sie hat ja gesagt, dass sie das nie verzeihen könnte, wenn eine Mutter ihr Kind weggibt.


    LG Karin

  • Ich denke für Isabelle wäre es auch genau das richtige wenn sie nach Argentinien gehen würde, aber ich kann natürlich verstehen, wenn sie nicht fliegen möchte, aber vielleicht kann sie mit dem Schiff fahren, wenn es weiterhin so schlimm für sie ist in ein Flugzeug zu steigen.


    Ich finde ja, es ist jetzt schon viel zu viel passiert zwischen Julian und Emmanuelle, obwohl er verheiratet ist. Ich verstehe natürlich, das sie sich lieben und damit auch nie abgeschlossen haben, aber es ist einfach nicht fair seiner Familie gegenüber.


    Auch das mit Heloise und Maurice gefällt mir nicht, auch wenn sie sagt, sie will ihn nicht wiedersehen, aber sie haben ja schon eine Nacht miteinander verbracht.


    Das Isabelle so hart reagiert hat ist echt heftig, vor allem wollte Emanuelle sie ja am Ende gar nicht mehr abgeben, aber sie hatte die Adopstionspapiere ja schon unterschrieben und dieses Institut wo sie war war ja eh mies mit dem ganzen ruhig stellen und so, für die Babys ist sowas doch auch nicht gut. Allerdings denke ich, das Isabelle ziemlich daran zu knabbern haben wird, wenn sie es erfährt und ich glaube sie wird Emanuelle nicht so einfach verzeihen.


    Übrigens meinte der Therapeut von Isabelle doch ob es nicht ein traumatisches Erlebnis in der Kindheit gegeben hat bei ihr, ob das vielleicht diese Überfahrt war, wo sie so krank wurde und man ihr keine Überlebenschancen mehr eingeräumt hat. Sie war zwar noch ein Baby, aber wer weiß was das Unterbewußtsein sich da alles abspeichert.

  • Mit dem Trauma könntest Du recht haben.


    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Isabelle Emmanuelle schnell verzeiht. Aber wenigstens kann sich Emmanuelle mit ihr aussprechen und ihr sagen, dass sie sie ja doch noch gewollt hat.
    Das finde ich aber auch sehr schlimm, dass die jungen Mütter dann ihr Kind nicht doch noch behalten dürfen. Wenn es natürlich schon längere Zeit bei den neuen Eltern ist, geht das natürlich nicht mehr, denn dann sind Kind und Eltern ja schon zusammengewöhnt. Aber wenn man sich gleich nach der Geburt dazu entscheidet, finde ich schon, dass das Kind bei der Mutter bleiben darf.


    LG Karin

  • Es ist halt auch nochmal etwas ganz anderes, wenn man das Baby dann zum ersten Mal hört oder merkt, da ist jetzt wirklich ein kleiner Mensch aus einem selbst gekommen. Darum finde ich es auch nicht richtig, das Emanuelle das Baby dann trotzdem weggenommen wurde. Ich denke sie war vorher total abgestumpft wegen Rolf und hat sich ja auch an allem die Schuld gegeben, aber als das Baby dann da war ist diese Mauer, die sie um sich herum gebaut hat, weggefallen und man hätte ihrem Wunsch ruhig entsprechen können. Aber wer weiß ob nicht auch viel Geld mit im Spiel gewesen ist und das wollte sich die Leiterin vielleicht nicht entgehen lassen. Denn anscheinend wurde das ja auch alles unter falschem Namen abgewickelt, so daß sie eventuell nicht mal wußte, das die Eltern von Emanuelle das Kind adoptiert haben.