Winterzauberküsse: Seite 333 - Ende


  • Zitat

    Hutmacherin Ava trifft Sam auf einer hippen Londoner Vorweihnachtsparty. Er hat einen Auftrag für sie: ein Hut als Geschenk für seine schwerkranke Mutter Wendy – vielleicht wird es ihr letztes Weihnachten sein. Als Wendy in Avas Studio kommt, glaubt sie voller Freude, Sam sei mit Ava zusammen. Sam bittet Ava, diesen Irrtum nicht aufzuklären, sondern so zu tun, als wären sie ein Paar – nur für die Vorweihnachtszeit...


    Quelle: Amazon.de

  • Ich bin durch und ich bin bei dem Buch echt zwiegespalten, einerseits ist die Atmosphäre recht angenehm, aber das mit Wendy schwebt irgendwie über allem und läßt nicht wirklich Freude aufkommen. Außerdem bin ich von Izz echt enttäuscht, sie hatte ja doch was mit den Bildern zu tun. Und der ganze Alkohol war auch total unnötig, deswegen ist das ja mit den Bildern auch passiert, aber ehrlich, wenn ich doch weiß, das Alkohol einen total enthemmt macht und man Dinge tut, die man nicht sollte, dann trinkt man doch nicht so viel, was denkt Izz sich dabei und auch Patrick?! Wenigstens hat die Autorin am Ende noch geschrieben was nach zwei Jahren passiert ist.

  • Ich bin endlich durch und dieses Ende fand ich wirklich ganz schlimm. Nicht mal da schafft es die Autorin Gefühle und ne richtige Beziehung aufzubauen. Sie erreicht mich damit überhaupt nicht. Der nächste Flop.


    Ich fand am Ende wirkte es fast wirklich wie so ein Fachbuch für ne Selbsthilfegruppe. Es wirkte oft auf mich als hätte die Autorin das alles selbst erlebt und müsste es in ihrem Roman verarbeiten, hat es aber nicht geschafft die nötigen Gefühle dazu aufzubauen.


    Ausserdem fand ich den Kommentar mit dem ersten Date und dem Sex von Ava total unnötig. Und eigentlich wäre ich mit Sex auch erst mal vorsichtig gewesen, wenn ich sowas wie mit den Bildern erlebe. Selbst wenn der andere vertrauenswürdig ist. Wobei sie ja bewiesen hat, dass sie ihm nicht völlig vertraut hat. Aber sie hat sich Sam ja schon im letzten Abschnitt praktisch an den Hals geschmissen und auch jetzt gings wieder vor allem um Sex und nicht um den Anfang einer romantischen Beziehung. Ich hatte schon fast mit Sex vor dem Abendessen gerechnet. Hätte zumindest gepasst. Damit konnte ich gar nichts anfangen.


    Und das mit Izz hatte ich ja schon im letzten Absatz schon erwähnt. Von daher ... Ich fand Sam da am Ende echt großzügig.


    Was mich aber wieder richtig wütend machte war, dass da wieder dieses typisch klischeehafte Bild enstand im Punkt Mann und Frau. Es war absolut verständlich, dass Sam nach Avas Beschuldigung sich wütend und verletzt war. Dass die Autorin das dann so hinstellte als hätte Sam sich mies benommen und nicht Ava fand ich absolut daneben. Denn Ava war ja das kleine verletztliche Mädchen und Sam hätte ja viel mehr Verständnis aufbringen müssen und hätte sich nicht gleich so verletzt fühlen dürfen. Aber Ava darf sich wieder alles erlauben und das wird alles mit ihrer Situation entschuldigt, oder was? Das machen Autorinnen furchtbar oft und das find ich jedes Mal richtig mies. Als dürften Männer ihre Gefühle nicht auch mal offen zeigen und auch mal ausfallend werden (was bei Sam ja gar nicht der Fall war. Im Gegenteil). Deswegen fand ich diese Darstellung total unnötig.


    Und ich fand es auch nervig, dass Ava dann beleidigt war, weil Sam ihr nicht sofort verzieh und sie die Sitution total nervig fand, dass Sam so war. Dabei war sie es doch, die sich falsch verhalten hat. Aber mit Ava wurde ich eh nicht warm. Eigentlich wurde ich mit niemanden richtig warm. Nicht mal mit Sam voll und ganz.


    Mit einer anderen Umsetzung hätte das Buch toll werden können, aber so war es ziemlich daneben.

  • Das stimmt, das ist mir auch schon so oft aufgefallen, das Männer irgendwie nie Gefühle zeigen dürfen und den Frauen auch immer sofort alles verzeihen müssen, egal was die sich geleistet haben. Dabei hatte Sam wirklich jedes Recht sauer und enttäuscht zu sein, ich meine, Ava ist ja echt wie eine Furie auf ihn losgegangen und dann noch vor versammelter Mannschaft. Wenn Sam sie da rausgeschmissen hätte und nie wieder ein Wort mit ihr gewechselt hätte hätte ich das auch vollkommen verstanden. Ava ist mir im Laufe des Buches auch immer unsympathischer geworden und als dann das mit den Anschuldigungen war war sie total unten durch bei mir. Diese ganzen Konflikte sind sowieso meist vollkommen unnötig, gerade in einem Weihnachtsbuch möchte ich sowas nicht die ganze Zeit lesen. Aber ich hatte sowieso irgendwie total viel Pech mit den meisten Weihnachtsbüchern, weil es anscheinend in ist nur noch so komplizierte Verwicklungen reinzubringen.

  • Ja, da geb ich dir recht. Die Konflikte waren auch unnötig. Die wirkten einfach so zwanghaft und statt sie zu mindern und mal das Schöne zu nutzen wurde alles nur noch schlimmer. Ich wurde ja die ganze Zeit mit Ava nicht warm.


    Was mir auch noch einfällt ist: Wieso wurde das mit Mariah so runtergespielt und so dargestellt als wäre es dann doch gar nicht von Bedeutung gewesen? Dann war es doch auch total unnötig es überhaupt so hochzuschaukeln. Das fand ich auch wieder nervig.


    Hm, mir hat ja Friesenherzen und Winterzauber ziemlich gut gefallen, aber das hat dir ja leider auch nicht so zugesagt.

  • Naja, "Friesenherzen und Winterzauber" hat von mir ja 8 von 10 Punkten gekriegt, das ist ja nicht schlecht und es waren ja auch nicht alle Weihnachtsbücher total schlimm. "Dein Leuchten" hat ja sogar die volle Punktzahl bekommen, aber wenn man bedenkt wieviele Weihnachtsbücher ich gelesen habe dann ist der Schnitt schon nicht so gut gewesen.

  • Von Dein Leuchten hab ich schon viel gutes auf den Blogs gelesen und wurde mir schon oft empfohlen. Vielleicht sollte ich das doch mal lesen.