Winterzauberküsse: Seite 81 - Seite 173 (Ende Kapitel 13)


  • Zitat

    Hutmacherin Ava trifft Sam auf einer hippen Londoner Vorweihnachtsparty. Er hat einen Auftrag für sie: ein Hut als Geschenk für seine schwerkranke Mutter Wendy – vielleicht wird es ihr letztes Weihnachten sein. Als Wendy in Avas Studio kommt, glaubt sie voller Freude, Sam sei mit Ava zusammen. Sam bittet Ava, diesen Irrtum nicht aufzuklären, sondern so zu tun, als wären sie ein Paar – nur für die Vorweihnachtszeit...


    Quelle: Amazon.de

  • Die Atmosphäre in dem Buch gefällt mir irgendwie ziemlich gut, allerdings kann ich sie nicht wirklich genießen weil mir das mit Wendy so nahe geht. Schade, das die Autorin das nicht irgendwie anders gelöst hat.


    Das mit Sam und Ava gefällt mir aber, auch wenn mir Izz leid tut, aber sie scheint oft für jemanden zu schwärmen. Ich hatte auch schon überlegt, ob Todd und sie nicht ein schönes Paar abgeben würden, aber ich bin mir noch nicht so sicher.


    Das Avas Eltern nun Weihnachten feiern, auch wenn es angeblich nur für den Laden ist, während sie das früher vermieden haben muss für Ava echt hart sein. Ich glaube sie hätte es auch toll gefunden wenn ihr Vater sich für sie als Weihnachtsmann verkleidet hätte.

  • ich finde die Stimmung in dieser Geschichte auch sehr gut gelungen. Du hast natürlich recht, dass mit Wendy ist ziemlich schlimm, aber es ist ja noch nichts geschehen.


    Ich glaube auch, dass Izz sehr schnell für jemanden schwärmt und das nicht so ernst zu nehmen ist. Aber Ava macht sich auch Gedanken darüber. Ich weiß nicht, ob Izz wirklich zu Todd passen würde, nun wir werden noch mehr erfahren.


    Ganz schlimm finde ich es, dass Ava nie ein richtiges Weihnachtsfest erlebt hat und es muss sehr weh tun, dass ihre Eltern jetzt Zeit dafür haben und als sie klein war nicht.

  • Das mit dem Weihnachtsfest finde ich auch schlimm, vor allem, weil Ava es ja von ihrer Großmutter her kannte wie ein schönes Fest sein kann, aber ihre Eltern sind lieber arbeiten gegangen oder haben sich anderweitig verabredet.

  • Deanna:


    Mir gefällt die Atmosphäre an dem Buch irgendwie nicht wirklich. Mir ist das etwas zu stumpf und ich finde alles einfach ein wenig zu viel des Guten.

    Wie gesagt werde ich mit Ava immer noch nicht ganz warm. Sie ist mir auch einfach viel zu praktisch veranlagt. Ich find sie weder wirklich unsmypatisch, noch wirklich sympatisch. Sie ist okay, aber darüber geht es nicht hinaus.


    Izz und Todd wären sicher interessant. Das mit Izz nervt mich aber eher. Das wird dann doch alles etwas zu übertrieben. Das ist für mich so ein Störfaktor, der hätte vermieden werden können.




    Ehrlich gesagt find ich es mittlerweile stellenweise langweilig und nervig. Dabei könnte es ganz gut sein.


    Aber diese langen Gespräche über Arbeit langweilen mich eher. Das find ich jetzt nicht so interessant.


    Und auch die ständige Erwähnung des Geldes ist nervig. Entweder ist es zu viel oder zu wenig und immer wird da nur gemeckert. Ich kann verstehen, dass Ava in einer schwierigen Lage ist und sie das beschäftigt, aber darüber will ich nicht auf gefühlt jeder zweiten Seite lesen. Schon gar nicht in einem Weihnachtsbuch. Das vermiest mir dann doch eher die Stimmung. Für mich wird das einfach überstrapaziert. Langsam wurde es doch wirklich oft genug erwähnt.


    Die Ausdrucksweise hier find ich auch manchmal seltsam. Vielleicht liegt das aber auch an der Übersetzung. Teilweise find ich es etwas hochgestochen und der englischen Sprache nicht unbedingt angepasst. Da hat die Übersetzerin wohl sehr viel Wert auf ihre eigene Note gelegt. Ein Wort, dass mir ins Auge fiel, was dazu passt kommt zwar erst im nächsten Abschnitt, aber es ist ein gutes Beispiel. Otto-Normalverbraucher. Ich glaub nicht, dass man diesen Begriff in der Weise in der englischen Sprache kennt und damit geht das Original dann vermutlich etwas verloren.


    Der Einzige, den ich wirklich mag ist Sam (und natürlich Wendy und Vanessa, und ja Wendy tut mir auch leid, aber ich glaub nicht, dass sie so mit Sandhandschuhen angefasst werden möchte) Bei Sam kann ich es verstehen, aber Ava nicht immer. Da bin ich wohl etwas anders gepohlt. Wobei ich da ja auch schon mehr oder weniger meine eigenen Erfahrungen gemacht habe. Wenn auch nicht immer in dem Bereich, aber irgendwie ja schon.


    Außerdem frage ich mich was für eine Botschaft die Autorin mit ihrem Roman eigentlich geben will? Die ganze Welt ist schrecklich und es passiert immer nur schlimmes? Denn ich habe nicht das Gefühl, dass da so viel weltbewegendes schönes passiert. Ausser vielleicht für Wendy und Vanessa.


    Von Harvey will ich erst gar nicht anfangen. Das find ich einfach nur noch überstrapaziert.


    Ich finde es teilweise nett und ganz süß, aber richtig packen kann es mich nicht oder nur teilweise.


    Vielleicht ist es jetzt etwas fies, aber ich musste dabei öfter an mein letzes Buch von Charlotte Cole denken. Auch da ist nicht alles schön und auch die Charaktere haben es sich sehr schwer gemacht teilweise und auch da gefielen mir Kleinigkeiten nicht und auch da wurde das Buch mit einer vorhandenen Beziehung und einer schwierigen Ehe mit einem schwierigen Kerl begonnen (der immer mal wieder vorkam), aber das Buch hatte so viel Gefühl und in dem Buch steckte so viel Liebe, dass ich einfach mittgerissen war und mitgelitten hab und einfach nur begeistert war. Es hat mich umgehauen. Ausserdem war es nebenbei oft auch noch superwitzig. Ich glaub bei mir liegt es immer an der Umsetzung und wie mich eine Autorin erreichen kann und richtig erreichen kann mich dieses Buch nicht. Nur teilweise. Vieles könnte schön sein, aber die Autorin macht die Situationen so schwierig und aussichtslos und manchmal auch stumpf, dass mir hier einfach oft das nötige Gefühl fehlt um wirklich begeistert zu sein.


    Reenie in Küss mich im Sommerregen war dann übrigens auch in einer schwierigen finanziellen Lage, ist da aber auch wieder schnell rausgekommen und das hat sie auch nie wirklich gestört, da ihr Geld nicht so wichtig war (und sie hatte zwei Kinder zu versorgen!). Aber sie hatte auch nie wirklich Probleme damit Hilfe anzunehmen.


    Aber hier wird dieses Thema so wichtig genommen, als wäre Geld das Wichtigste auf der Welt.

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  • Also die Atmosphäre hat mir eigentlich bis zum Ende durch gefallen, nur wie gesagt, schwebte dauernd die Sache mit Wendy über allem und darum hatte ich beim lesen irgendwie immer eine innere Anspannung.


    Hochgestochen fand ich die Übersetzung jetzt eigentlich gar nicht, teilweise war sie sogar recht platt, das habe ich auch in einem der nächsten Abschnitte erwähnt, weil mir gerade ein Wort echt auf die Nerven ging, da es dauernd kam und das erinnerte mich eher an Jugendsprech.


    Aber für mich war das Buch ja sowieso nur so Mittelmaß, es konnte mich nicht wirklich überzeugen, obwohl ich die ersten beiden Abschnitte noch gar nicht so schlimm fand, aber dann kommen halt Sachen die ich teilweise echt unnötig fand.

  • owei, da bin ich echt gespannt. Ich find es jetzt schon nur mittelmäßig. Wenn es dann noch schlimmer wird ... Muss nicht sein.


    Hochgestochen war das einzige Wort was mir einfiel, aber platt, ja. Das ginge auch.

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