Frostzauber: Seite 128 - Ende (Preußischblau & Das Lied des Eiswolfs)


  • Zitat

    Eine Nymphe, die in einem zugefrorenen Fluss auf den Liebsten wartet, der sie befreit; ein junger Mann ohne Gestern und Morgen, der nur durch die Tränen einer Liebenden in der Silvesternacht von seinem tragischen Schicksal erlöst werden kann; eine Elfe, zart und zerbrechlich, die die Kraft der Ewigkeit in sich trägt – diese und viele weitere Geschichten laden ein zu einer spannenden Reise voll großer Gefühle!


    Quelle: Amazon.de

  • Preußischblau:


    Die Geschichte war ja mal richtig deprimierend, der junge Mann war außerdem ziemlich voreingenommen gegenüber seinen Mitmenschen. Ich denke, wenn er sich mal die Mühe gemacht hätte mit einigen ausführlich zu reden und nicht nur nach dem zu gehen was er sieht und denkt, dann hätte er sicher einige Überraschungen erlebt. Aber war das was er da erlebt hat jetzt nur eine Einbildung oder hat es sich tatsächlich so zugetragen?! Jedenfalls hatte er ja die gelbe Jacke an, die er eigentlich der Elfe gegeben hat, von daher könnte es gut sein, das er vor lauter Einsamkeit sich einfach vorgestellt hat da wäre tatsächlich jemand und wer weiß, vielleicht hat er die Elfe sogar selbst gespielt, denn er hat ja auch bei seinen Spielen immer alle Spieler übernommen um die Spiele zu testen. Mir hat die Story jedenfalls nicht so sehr gefallen.


    Das Lied des Eiswolfs:


    Die Geschichte fand ich dann schon wieder interessanter. Das der Eiswolf von Lesla selbst beschworen wurde habe ich mir übrigens gleich am Anfang schon gedacht, darum konnte sie ihn auch immer wieder vertreiben. Fynn hat mir hier allerdings am besten gefallen, ein toller junger Mann, der auch noch sehr weise Worte gesagt hat, gerade zu Lesla. Die mir echt leid getan hat wegen dieser bösen Gerüchte, aber zum Glück hat ihr Vater das ja nicht geglaubt. Ich denke jetzt erstmal mit Fynn wegzugehen wird ihr gut tun.


    Welche Geschichte hat Dir denn am besten gefallen, Ulli?! Also, ich denke bei mir war es "Unter dem Frosthauch", dicht gefolgt von "Das Lied des Eiswolfs" :jaja:

  • Preußischblau:


    Du hast recht, diese Geschichte ist noch deprimierender als die vorhergehende. Diese absolute Einsamkeit und dann seine Spiele, die sicher wunderschön waren, aber zu spielen, nicht zum Leben. So kontaktarm konnte er ja niemanden finden. Ich glaube auch, dass er sich das Ganze nur erträumt hat. Eine Elfe als Obdachlose – allein die Idee….



    Das Lied des Eiswolfs:


    Das war eindeutig für mich die beste Geschichte. Ich habe mich allerdings in die Irre leiten lassen und bin erst im Laufe der Geschichte darauf gekommen, dass Lesla den Eiswolf selbst herbeibeschworen hat. Der Charakter des Protagonisten Finn hat mir wirklich gut gefallen. Die ganze Geschichte ist gut aufgebaut, enthält die nötigen Informationen für eine Kurzgeschichte, der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen und auch die Idee fand ich super. Von dieser Autorin möchte ich gerne nochmal etwas lesen.



    Also eindeutig die letzte Geschichte, Sabrina!

  • Mit Geschichten von Antonia Michaelis tue ich mich sowieso immer recht schwer und "Preußischblau" ist ja von ihr.


    Von Jennifer Benkau habe ich bisher nur "Dark Canopy" gelesen und das fand ich ja nicht ganz so gut und auch Tanja Heitmann konnte mich damals mit "Morgenrot" nicht wirklich überzeugen, aber ihre Kurzgeschichten haben mir nochmal Lust auf ein weiteres Buch von ihnen gemacht :)

  • Ich kannte bisher keine der Autorinnen. Habe mich jetzt aber mal umgesehen "Es war einmal Aleppo" könnte mich interessieren, aber das gibt es leider nicht als Buch.