Die eine, große Geschichte: Seite 141 - Seite 199 (Ende Kapitel 19)


  • Zitat

    Wenn nicht jetzt, wann dann?


    An einem ganz normalen Tag in der Mitte seines Lebens steigt Busfahrer Kalle aus und folgt den ziehenden Wolken auf eine Reise ans Meer...


    Er fährt einen gelben Berliner Doppeldeckerbus. Er ist Busfahrer mit Leib und Seele. Doch eines Tages stellt Kalle seinen Bus ab und lässt sein bisheriges Leben hinter sich. Auf seiner Reise in Richtung Meer, bei der er den Wolken folgt, sucht er die eine, große Geschichte, die alle schönen Dinge der Welt beschreibt. Dabei trifft er auch besondere Menschen - darunter eine Frau, deren Lächeln sich in seinen Gedanken festsetzt. Wird Kalle in den Wassern und an den Stränden des Nordens seine eine, große Geschichte finden?


    Quelle: Amazon.de

  • Jetzt wurde auch Joram erwähnt, wie schön :)


    Es ist wirklich eine sehr ruhige und poetische Geschichte und Kalle scheint ja eigentlich gar nicht zurück nach Berlin zu wollen, zumindest jetzt noch nicht, auch wenn er das gesagt hat, weil er ja sonst seinen Job verliert, aber ihn treibt es ja immer noch eher in andere Richtungen. Jetzt will er ja anscheinend auch lieber nach Amrum, anstatt zurück nach Berlin. Vielleicht sollte er sich am Strand irgendwo eine Arbeit suchen, denn dort scheint er ja am glücklichsten zu sein.


    Das mit dem Muschelhaus fand ich ja total klasse, das muß echt schön aussehen. Kalle trifft aber sowieso immer interessante Leute und das kommt mir meist eher wie ein Märchen vor, denn so viel Glück hat man doch meist nicht im wirklichen Leben. Ich meine er trifft immer genau auf die Menschen, die von ihm etwas lernen können oder von denen Kalle was lernen kann und wo er meist Unterschlupf findet, wie jetzt auch bei diesem Campingplatz über den Winter.


    Weiterhin sind mir allerdings die Wiederholungen zu extrem, aber da wiederhole ich mich ja nun selbst schon ;)

  • Ich mußte bei Joram auch gleich schmunzeln. :)


    Das ist mir auch aufgefallen, dass er wirklich so ein Glück hat und nur nette Leute trifft. Das finde ich auch unglaubwürdig.
    Das ist es eben, was mir an der Geschichte einfach zuviel ist. Ständig diese Poesie und nur von Glück umgeben (außer jetzt Alex) und jede Situation wird auch noch blumig ausgeschmückt.
    Ich muß ehrlich sagen, dass das meiste bei mir im Kopf gar nicht hängenbleibt. Außer das Muschelhaus, das fand ich auch große Klasse oder die farbige Sanduhr, die weiter vorne schon erwähnt wurde.


    Aber ansonsten schleppt sich die Geschichte für mich leider sehr. Und die ständigen Wiederholungen mit der perfekten Geschichte macht es auch nicht besser.


    LG Karin

  • Ja, es ist schon eine sehr eigenwillige Geschichte, was für viele sicher auch den Reiz ausmacht. Ich fand es ja auch oft schön, nur diese Wiederholungen sind so nervig, wenn man die weggelassen hätte wäre das Buch glaube ich 50 Seiten kürzer gewesen :whistling:


    Und das halt alles gut läuft ist wirklich so unrealistisch und jeder ist so nett, aufmerksam und teilt bereitwillig. Ich meine, ich fände es toll wenn es auf der Welt so wäre, aber das ist ja leider nicht der Fall :S.: