Die eine, große Geschichte: Seite 74 - Seite 140 (Ende Kapitel 14)


  • Zitat

    Wenn nicht jetzt, wann dann?


    An einem ganz normalen Tag in der Mitte seines Lebens steigt Busfahrer Kalle aus und folgt den ziehenden Wolken auf eine Reise ans Meer...


    Er fährt einen gelben Berliner Doppeldeckerbus. Er ist Busfahrer mit Leib und Seele. Doch eines Tages stellt Kalle seinen Bus ab und lässt sein bisheriges Leben hinter sich. Auf seiner Reise in Richtung Meer, bei der er den Wolken folgt, sucht er die eine, große Geschichte, die alle schönen Dinge der Welt beschreibt. Dabei trifft er auch besondere Menschen - darunter eine Frau, deren Lächeln sich in seinen Gedanken festsetzt. Wird Kalle in den Wassern und an den Stränden des Nordens seine eine, große Geschichte finden?


    Quelle: Amazon.de

  • Als Kalle in Travemünde angekommen ist mußte ich erstmal schmunzeln, vor allem, weil er es dort ja nicht so schön fand und meine Mutter kam gar nicht mehr aus dem schwärmen raus, als sie gestern von dort wieder gekommen ist :D:


    Das mit Alex fand ich ganz schrecklich, das tat mir so leid, da wollte er mit Kalle nur zum Abschied was trinken und dann kriegt er einen Herzinfakt und stirbt. Aber was hat das denn wohl ausgelöst, er hat sich doch nicht aufgeregt und da er schon mal einen hatte, denke ich, er hat bewußt versucht ruhiger und entspannter zu leben.


    Als Kalle dann die Qualle entdeckt hat tat er mir auch ziemlich leid, aber so wie es scheint hat er ja nie wirklich um die Menschen, die er geliebt hat getrauert und da war es vielleicht nun mal gut dies zu tun. Das sein Vater meinte, er solle sich wie ein Mann benehmen und nicht weinen als seine Mutter gestorben ist fand ich ungeheuerlich.


    Das immer noch so oft die eine, große Geschichte erwähnt wird finde ich weiterhin etwas nervig, genauso wie die Frau, die er auf dem Schiff gesehen hat, ihr Haar und ihr Lächeln wird ja auch dauernd erwähnt. Diese Wiederholungen brauche ich nicht unbedingt, denn ich weiß ja worum es geht und da kann man dann ruhig auch mal andere Wörter dafür benutzen, anstatt immer die gleichen, ich finde, so nutzt sich das irgendwie ab.

  • Mir tat das mit Alex auch sehr Leid. Ja, das ist schon verwunderlich, dass es so schnell ging. Entweder hatte er Schmerzen und hat die ignoriert, anders kann ich es mir nicht erklären. Er hatte ja wirklich keine Aufregung. Im Gegenteil, die Begegnung mit Kalle hat ihm ja gut gefallen und sie hat ihm mit Sicherheit auch gut getan.


    Das mit der Qualle fand ich auch so traurig. Und Kalles Vater finde ich auch unmöglich. Warum sollen Männer nicht weinen dürfen. Noch dazu bei der eigenen Mutter. Noch dazu, wo er ja noch ein Kind war.
    Trauer zu verdrängen ist generell schlecht und holt einen bestimmt irgendwann ein.


    Und mit der einen Geschichte und der Frau muß ich Dir recht geben. Mich stört das auch. Und bei mir wirkt es sich eher noch so aus, dass ich immer noch nicht richtig warm werde mit dem Buch.


    LG Karin

  • Ja, das war schon etwas seltsam mit Alex, aber wir wissen natürlich auch nicht was an dem Tag vorher schon alles passiert ist, eventuell hat er sich tagsüber zu viel zugemutet oder er hat sich wegen seiner Musik unter Druck gesetzt. Aber vor Kalles Zelt war halt alles recht harmonisch und Alex wirkte so zufrieden, da kam das echt plötzlich.


    Ist ja leider immer noch bei vielen verbreitet, das ein Mann/Junge nicht weinen darf, aber ich finde das einfach nur schlimm. Weinen kann ja auch befreiend sein.


    Leider wird es mit den Wiederholungen auch nicht weniger und das hat mich auch besonders an der Geschichte gestört.