Die eine, große Geschichte: Anfang - Seite 73 (Ende Kapitel 9)


  • Zitat

    Wenn nicht jetzt, wann dann?


    An einem ganz normalen Tag in der Mitte seines Lebens steigt Busfahrer Kalle aus und folgt den ziehenden Wolken auf eine Reise ans Meer...


    Er fährt einen gelben Berliner Doppeldeckerbus. Er ist Busfahrer mit Leib und Seele. Doch eines Tages stellt Kalle seinen Bus ab und lässt sein bisheriges Leben hinter sich. Auf seiner Reise in Richtung Meer, bei der er den Wolken folgt, sucht er die eine, große Geschichte, die alle schönen Dinge der Welt beschreibt. Dabei trifft er auch besondere Menschen - darunter eine Frau, deren Lächeln sich in seinen Gedanken festsetzt. Wird Kalle in den Wassern und an den Stränden des Nordens seine eine, große Geschichte finden?


    Quelle: Amazon.de

  • Den ersten Abschnitt habe ich gerade beendet und ich finde es recht angenehm zu lesen. Das es poetischer ist als ihre Ostsee-Trilogie stimmt allerdings, das stört mich aber nicht so sehr, was ich etwas zu viel des Guten finde ist, das immer wieder die eine, große Geschichte erwähnt wird. Das Kalle sie schreiben möchte weiß ich nun und auch das er dafür alles aufschreibt was ihn dafür auf seinem Weg anspringt, aber man muß es ja nicht immer wieder aufs neue erwähnen oder könnte es zumindest mal abkürzen.


    Das Orje erwähnt wurde fand ich ja super, ob wohl noch andere Bekannte aus der Ostsee-Trilogie auftauchen?!


    Kalle finde ich ziemlich sympathisch und ich bewundere seinen Mut alles hinter sich zu lassen und einfach draufloszufahren. Das er zeitweise auch mal ein schlechtes Gewissen hat kann ich auch verstehen, aber ich denke, diese Reise tut ihm wirklich gut. Manchmal geht vielleicht alles etwas zu leicht von der Hand, denn Kalle hat ja bisher immer sofort Hilfe gefunden und nette Begegnungen gehabt, aber ob das wirklich heutzutage so ist bezweifel ich irgendwie.

  • Ich habe den ersten Abschnitt jetzt auch endlich gelesen.


    Es liest sich schon ganz nett, aber wie gesagt, mir ist es zu poetisch. Dadurch finde ich es einfach etwas langweilig. Obwohl es ja schon spannend ist, einfach so jeden Tag draufloszufahren ohne zu wissen, wo es ihn als nächstes hinzieht.
    Bis jetzt hatte er ja lauter nette Begegnungen. Bin gespannt, ob das so bleibt oder ob er auch unschöne Erfahrungen auf seiner Reise macht.


    Bei Orje mußte ich auch lachen und ich kann mir vorstellen, dass wir schon noch ein paar Bekannte treffen. :)


    Ich mag Kalle auch und ich glaube auch nicht, dass er unter Burnout leidet. Er ist ja nach dem Tod von seiner Frau alleine und es fällt ihm bestimmt zu Hause die Decke auf den Kopf. Und jeden Tag die gleiche Strecke fahren, die gleichen Leute treffen.
    Ich denke, er muß einfach mal raus und was anderes sehen.


    LG Karin

  • Das mit dem zu poetisch kann ich schon verstehen, normalerweise bin ich auch nicht so dafür, aber hier war es trotzdem ganz ok und es ist eh kein Buch was man mal eben schnell weglesen kann wie ich finde. Ich habe nach einem Abschnitt zum Beispiel oft erstmal eine Pause gebraucht.


    Das Kalle unter Burnout leidet denke ich auch nicht, die Ähre hat da einfach was in ihm wachgerüttelt, was er schon längst vergessen hatte und dieses Gefühl möchte er halt einfach mal wieder spüren. Das er da dann alles von einer Sekunde auf die nächste stehen und liegen läßt ist zwar riskant und sicher nicht die Norm, aber es war halt einfach der richtige Moment für ihn um das jetzt in Angriff zu nehmen.