Costa, Mike: Dunkle Reiter


  • Autor: Costa, Mike
    Zeichnungen: Googe, Neil
    Titel: Dunkle Reiter
    Originaltitel: World of Warcraft: Dark Riders
    Verlag: Panini
    Erschienen: 12. August 2013
    ISBN-10: 3862015564
    ISBN-13: 978-3862015566
    Seiten: 144 Seiten
    Einband: Broschiert
    Preis: 16,95 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Die dunklen Reiter gehören zu Azeroths schrecklichsten Legenden. Diese verhüllten Gestalten terrorisieren die düstere Landschaft von Dämmerwald. Eine schreckliche Macht treibt sie dazu, nach mächtigen Artefakten zu suchen. Doch wer sind sie? Welches Ziel verfolgen sie mit ihren brutalen Angriffen? Und wem. oder was. dienen sie? Eine Gruppe, die aus Helden der Allianz besteht, wird sich in "World of Warcraft: Dunkle Reiter" diesen Rätseln und noch weit mehr stellen.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Karlains Sohn Mardigan ist sehr jähzornig und geht daher keinem Streit aus dem Weg, doch das alles führt irgendwann dazu, das er des Mordes beschuldigt wird und fliehen muß. Karlain, der zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause war, weil er einen Auftrag ausführen mußte, macht sich sofort auf den Weg um seinen Sohn zu suchen, als er davon erfährt. Dabei begegnet er auch Revil wieder, mit dem er kurz zuvor zusammengetroffen ist und der sehr eigen ist. Beide arbeiten zusammen um das zu bekommen was sie wollen, doch das ist nicht immer so einfach, wenn man es mit mächtigen Gegnern zu tun hat.


    Sympathisch war mir hier irgendwie keiner so wirklich, am ehesten vielleicht noch Ambrose, aber der war ja nicht so lange dabei. Karlain verhält sich gegenüber seinem Sohn nicht so toll, dadurch das er ihm nicht die Wahrheit über einiges sagt ist Mardigan glaube ich auch so, wie er jetzt ist. Mardigan läßt sich dadurch immer wieder zu Sachen antreiben, die nicht wirklich überlegt sind und das sorgt dafür, das er sich in große Gefahr begibt und etwas mit ihm geschieht, das er sich sicher nicht so vorgestellt hat. Revil war ganz komisch, das er auf Rache aus ist war mir zwar sofort klar, aber seine Sprüche sind irgendwie seltsam und passen manchmal nicht so ganz zum Geschehen.


    Die Bilder sind aber wieder toll, alle sind in Farbe und gerade die von Goldhain, Westfall, dem Dämmerwald und Karazhan sind wirklich genauso wie sie auch im Spiel zu sehen sind. Karlains Gesicht ist etwas zu spitz geraten, aber so scheinen viele einen Magier immer noch zu sehen, als ob ihre Magie sie irgendwie auszehrt, dabei gibt es ja auch genug Beispiele das es anders geht, wie bei Jania zum Beispiel. Was mir allerdings überhaupt nicht gefallen hat war die Darstellung der Kämpfe, denn die waren einfach nur brutal und ich fand das echt unnötig, im Spiel wird das ja auch nicht so gezeigt und das finde ich auch gut so, denn sonst würde ich es wohl nicht spielen, das war mir echt zu detailliert.


    Die Geschichte an sich ist ganz interessant, auch wenn ich sie etwas kurz finde und ich auch gerne gewußt hätte, ob Karlain je ein Gegenmittel findet, aber am Ende steht, das man über manche Personen auch noch in anderen Büchern was erfährt. Das Geheimnis von Karlain fand ich aber ganz interessant, denn das erklärt einiges, auch wieso er nicht mehr in Dalaran ist. Die Umgebung ist einem auch recht vertraut, denn dort habe ich schon mit dem ein oder anderen Charakter bei "World of Warcraft" gequestet, auch wenn ich den Dämmerwald meist zu düster finde und meist auf andere Questgebiete ausgewichen bin, aber es ist schon alles sehr stimmig. Das mit den Relikten hätte allerdings noch etwas mehr erläutert werden können wie ich finde.


    Veröffentlicht am: 17.08.2016