Insel der Schatten: Seite 289 - Ende


  • Zitat

    Ein schicksalhafter Brief und ein unerwartetes Erbe führen Hallie James auf die Spuren ihrer Vergangenheit und die kleine Insel Grand Manitou im Süden Kanadas. Dort lebte bis vor Kurzem die berühmte Fotografin Madlyn Crane – Hallies Mutter –, von der sie glaubte, sie sei seit über dreißig Jahren tot. Mitten im November kommt sie auf der von Unwettern umtosten Insel an, wo düstere Familiengeheimnisse warten, denen sich die junge Frau nun stellen muss. Und auch die Liebe geht seltsame Wege auf dieser Insel...


    Quelle: Amazon.de

  • Ich bin fertig und das Buch kommt auf alle Fälle auf meine Jahreshighlightsliste.


    Da haben wir also recht gehabt, dass die Drillinge an Julies Tod Schuld sind und daher Hallies Vater mit ihr geflüchtet ist.


    Obwohl ich das Buch so toll fand, hat mich der Schluß doch etwas enttäuscht bzgl. Madlyn. Ich habe mir da irgendwie was viel dramatischeres vorgestellt, dabei wollte sie bloß nicht weg von ihrem Elternhaus. Was ich auch verstehen kann. Aber die Sicherheit meiner Familie geht dann doch wohl vor.
    Vielleicht wurde sie wirklich von den Geistern beeinflußt, oder viel mehr von Martine. Sie wollte ja überhaupt nicht wahrhaben, dass am Anfang mit Hallie was nicht stimmte.


    Und das Iris Martine war, hat mir jetzt auch nicht so gefallen. Aber da sich der Spannungsbogen so enorm durch die Geschichte gezogen hat, habe ich da vielleicht auch zuviel erwartet.


    Wie es Hallie geschafft hat, die Drillinge zu vertreiben, hat mir wiederum sehr gut gefallen.


    Mit Jonah haben wir uns leider getäuscht. Auf das wäre ich ja nie gekommen, dass die beiden Halbgeschwister sind.


    Das Buch bekommt von mir auf alle Fälle 5 Sterne und ich finde es sehr schade, dass es von der Autorin bei uns keine weiteren Bücher gibt.


    LG Karin

  • Ich bin nun auch fertig, allerdings fand ich den Schluß jetzt auch nicht so gut, mir ging das am Ende alles viel zu schnell, gerade das mit Martine und Mira. Ich war irgendwie ganz perplex als ich die Seite, nach Hallies Traum, umgeschlagen habe und da schon die Danksagung kam. Das kam mir so unvollendet vor, aber ansonsten war es wirklich eine spannende Geschichte.


    Das mit Madlyn fand ich auch schade, sie ging ja anscheinend total in ihrer Gabe auf und hat deswegen gar nicht richtig mitbekommen was mit ihrer Tocher war. Das war ja auch als Mahnung an Hallie gedacht, als sie ihre Vision hatte, damit sie sich nicht auch so in ihrer Gabe verliert wie ihre Mutter und alles andere um sich herum vergißt.


    Das Iris Martine war hatte ich ja schon vermutet, aber mir kam das echt zu kurz mit Martine, ich habe sie da auch nicht so ganz verstanden, weil sie ja auch meinte, die drei Mädchen wären auch irgendwie ihre Töchter gewesen und das Hannah sich nicht gut um sie gekümmert hat. Irgendwie hat Martine dann aber doch auch versagt, wenn so viel Leid danach passiert ist. Sie ist doch angeblich so stark, das sie sogar in Iris fahren konnte, aber das sie dann den Geistern nicht Einhalt gebieten konnte ging nicht?! Das fand ich dann doch irgendwie seltsam.


    Und Mira hat Noah echt geholfen, aber das Jonah ihr Sohn ist und auch der von Noah, wow, das hatte ich nicht gedacht. Aber auch das kam mir alles irgendwie zu kurz. Darum gibt es von mir auch nicht die volle Punktzahl, aber der Rest war echt gut und ich finde es auch schade, das es keine weiteren Bücher der Autorin bei uns gibt, die Mischung hat mir nämlich echt gut gefallen und das Buch hat doch tolle Bewertungen bekommen.

  • Ich finde auch, wenn Martine schon meint, dass es auch ihre Kinder sind, hätte sie sie ja beeinflussen können, dass sie noch vor dem Schneesturm heimgehen.
    So wie sie es sieht, waren sie dann ja nur eine Leihgabe an Hannah und Martine hat ihre eigenen Kinder umgebracht, wenn sie sie einfach erfrieren läßt.


    So ging es mir auch mit der Danksagung. Zack Peng Ende. :)


    Auf alle Fälle war es für mich ein herausragendes Buch, wenn ich immer weiter lesen möchte und keine Längen entdecke, dann gibts auch die volle Punktzahl.


    LG Karin

  • Stimmt, Martine war da echt zu passiv wenn sie die Mädchen als ihre eigenen Kinder ansieht. Sie kam in dem Traum auch sehr arrogant rüber, als Iris fand ich sie gar nicht so schlimm, aber als Martine war sie ziemlich unsympathisch.


    Ich bin ja etwas pingelig bei der vollen Punktzahl :D: Aber das Buch kriegt ja 9 von 10 Punkten, also nah dran an einem Topbuch :)