Der Horizont in deinen Augen: Anfang - Seite 70 (Ende Kapitel 4)


  • Zitat

    Berlin, 1989: Die junge Architektin Ylvi lernt in der Mauerfallnacht den Gärtner Theo kennen. Eine Begegnung, die ihr Leben auf den Kopf stellt, denn sie ist verheiratet und jetzt ist sie schwanger. Als ihre Mutter, die auf Teneriffa lebt, stirbt, findet sie in deren Hinterlassenschaft einen Brief ihres Vaters. Er ist eine Beichte und eine Bitte. Ylvi reist nach Ahrenshoop an der Ostsee, um endlich zu erfahren, wer sie wirklich ist...


    Quelle: Amazon.de

  • Die ersten 70 Seiten waren schnell gelesen, es fühlte sich an wie heimkommen. :) Der besondere Zauber ist gleich wieder da und einige Textpassagen habe ich auch schon wieder öfters gelesen.
    Ich hoffe ja, dass die Autorin diesen besonderen Schreibstil in ihren anderen Büchern auch hat.


    Da ja Ylvis Ehe gescheitert ist, nehme ich an, dass Remona von Theo ist und Ricky damit nicht klar kam. Ylvi ist zwar adoptiert und weiß das auch schon immer, aber irgendwas muß da noch sein.
    Was mir komisch vorkam, weil Ylvis Vater gleich so eine abwehrende Haltung wegen dem Aneurysma gemacht hat. Auch wenn Ylvi es nicht hat, Remona kann es ja durchaus von ihrer Großmutter vererbt bekommen.


    Auch wie Myra Frederic kennenlernt hat mir gut gefallen und gerade auf ihre Geschichte bin ich sehr gespannt.


    LG Karin

  • Ich finde die ersten Seiten auch schon wieder toll, das mit dem heimkommen trifft es total :) Und ich denke schon, das Patricia Koelle diesen Schreibstil auch in ihren anderen Büchern hat, das was im August kommt klingt ja auch schon so ^^


    Die Reaktion von Ylvis Vater kam mir auch seltsam vor, aber auch die von ihrer Mutter, ich denke ja, das die Geschichte, die sie ihr wegen der Adoption erzählt haben überhaupt nicht stimmt. Darum braucht sich Ylvi auch keine Sorgen wegen dem Aneurysma zu machen. Da es in diesem Buch ja auch um Myra geht, denke ich ja, das es was mit ihrer Tochter zu hat. Wahrscheinlich ist Ylvi die Enkelin von Myra, weil das mit Myras Tochter hat mir ja schon in den vorangegangenen Büchern keine Ruhe gelassen und das Myra nicht weiß wo ihre Tochter beerdigt ist finde ich immer noch komisch.


    Beim Mauerfall war ich ja erst 8 Jahre alt und ich kann mich nur noch an die Fernsehbilder erinnern und wie aufgeregt alle waren deswegen und irgendwo habe ich auch noch ein Stück der Mauer, denn die wurden ja damals von irgendeiner Zigarettenmarke an ihre Großpackungen gehangen und meine Eltern haben davon eine gekauft. Das diese Nacht einen besonderen Zauber auf alle ausgeübt hat kann ich aber schon verstehen, auch wenn ich ja nichts von Untreue halte, aber es war wohl wirklich wie ein Kokon in diesem Moment.


    Übrigens muß ich immer wenn der Teide erwähnt wird schmunzeln, denn ich war mit meinen Eltern mal auf Teneriffa, allerdings im Dezember und wir hatten einen Jeep gemietet, der offen war, mein Vater wollte dann unbedingt mal auf den Teide drauf und als wir dort waren war mir so kalt, denn überall lag Schnee, so daß meine Mutter mir Socken über die Hände gezogen hat und dann ging uns auch noch das Benzin aus. In dem Moment war das nicht wirklich lustig, aber so im nachhinein war es schon ein Abenteuer :)

  • Du hast bestimmt recht, dass diese Adoptionsgeschichte gar nicht stimmt. Weil er das mit dem Aneurysma gleich so vehemment abgetan hat.

    Ich war ja beim Mauerfall schon etwas älter als Du ;) , aber ich fand auch schon die Bilder und Fernsehbeiträge so berührend, da kann ich mir diesen besonderen Zauber schon auch vorstellen. Obwohl ich mir auch gedacht habe, ob man da gleich miteinander schlafen muß. Aber sonst hätten wir bestimmt keine so tolle Geschichte. ;)


    Das ist toll, wenn Du dazu so eine schöne Erinnerung hast. Das macht die Geschichte dann gleich doppelt kostbar.


    Ich freue mich schon so aufs weiterlesen, denn Myra macht es uns bestimmt spannnend.


    LG Karin

  • Ylvi kam das ja auch seltsam vor, aber was soll sie da großartig nachhaken, sie vertraut ihren Eltern natürlich erstmal. Da muß sie wohl erst was finden, was beweist, das die Geschichte ihrer Eltern falsch ist oder jemand klärt sie halt auf.


    Stimmt, die Story wäre dann nie so geschehen und ich muß ja gestehen, das ich komischerweise diese eine Nacht nicht so schlimm finde, wie in anderen Büchern. Ich weiß gar nicht genau warum ?( Ob es daran liegt, das ich Ricky nicht mag, das Theo und Ylvi irgendwie eine besondere Bindung zueinander hatten, ob Patricia Koelle das einfach als was magisches beschrieben hat?! Ich weiß es echt nicht.


    Ich finde es ja auch immer schön, wenn man die Orte, wo die Geschichte spielt, kennt, weil man eventuell schon selbst da war. Da kann man sich das alles so gut vorstellen. In unserem Hotel hatten wir damals eine Dachterrasse und wir konnten von da direkt auf den Teide schauen, das Bild hatte ich dann auch gleich vor mir, als Ylvi zu dem Berg rübergeschaut hat :)

  • Ich glaube auch, dass das an der Schreibweise der Autorin liegt, dass wir die Nacht nicht so schlimm fanden. :) Wie Du auch sagst, sie schafft einfach diesen besonderen Zauber, dass man wirklich glaubt, das mußte jetzt so sein. :)


    LG Karin