Ein Sommer in Wales: Seite 281 - Ende


  • Zitat

    Die sechzehnjährige Ally Carter verbringt die Sommerferien mit ihren Eltern und ihrem zehnjährigen Bruder Simon im walisischen Küstenort Cardigan Bay. Als sie sich eines Tages heimlich mit dem Studenten David verabredet, anstatt sich um ihren Bruder zu kümmern, macht sich Simon auf, um das geheimnisvolle Morlan House zu erkunden. Doch Simon kehrt nie zurück; am Abend wird seine Leiche in der Bucht gefunden. Zehn Jahre später: Als Ally den Auftrag erhält, einen Reisebericht über Cardigan Bay und Morlan House zu schreiben, muss sie sich ihren Schuldgefühlen und Ängsten stellen. Doch bei ihren Recherchen macht sie eine schreckliche Entdeckung...


    Quelle: Amazon.de

  • Ich bin durch und Robert war es also, auch wenn er ja sagt, das er Simon nichts angetan hat, aber ob das wirklich stimmt, denn die Neigungen hat er ja. Und bei Angel hat er ja auch gesagt, es wäre eher ein Unfall gewesen, aber ich weiß nicht. Ich glaube Robert kann ziemlich skrupellos sein und Tom ist damals wohl wirklich Unrecht getan worden, aber gut, das er David die Geschichte bezüglich Robert und Jayden erzählt hat. Ich hatte ja wirklich gehofft, das es nicht in so eine Richtung am Ende geht, denn ich kann sowas nur schwer lesen, es nimmt mich so mit und ich hatte dann auch Tränen in den Augen.


    David hat ja anscheinend Ally immer noch nichts wegen damals erzählt, zumindest haben wir es nicht mitbekommen, da die Autorin nichts davon geschrieben hat, schon seltsam. Aber die beiden scheinen ja nun glücklich zusammen zu sein. David war aber auch eine große Hilfe für Ally, denn ohne ihn hätte sie sich wohl nicht auf die Suche begeben um herauszufinden was mit Simon wirklich passiert ist.


    Das der Gral am Schluß Simon gewidmet wurde fand ich ziemlich rührend, das hätte ihm sicher gefallen. Und das Ally und ihre Eltern aufeinandergetroffen sind war auch ok und ihr Vater hat Recht, man hätte sich danach zusammensetzen müssen, denn es war für niemanden leicht, aber Ally war noch ein Teenager und hätte den Halt ihrer Eltern sicher besonders gebraucht.


    Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht was ich für eine Bewertung geben soll, das Thema ist so heftig und ich hätte ja gerne vorher gewußt was da auf mich zukommt, bzw. hätte ich das Buch vielleicht auch erst gar nicht gekauft wenn ich es gewußt hätte.

  • Ich bin auch gerade fertig geworden und auf Robert hätte ich eigentlich nicht getippt. Ich hatte entweder Angel oder Jerry in Verdacht.
    Da ist Tom wirklich übel mitgespielt worden und ich bin auch froh, dass er was wegen Robert gesagt hat.
    Ich weiß auch nicht, ob ich Robert glauben soll. Einerseits wie Du sagst, hatte er ja diese Neigung und warum soll er sich ausgerechnet bei Simon zurückgenommen haben. Andererseits wollte er sich aber umbringen und vielleicht wollte er vor seinem Tod doch ein Geständnis ablegen und er hat nicht gelogen. Er konnte ja nicht ahnen, dass er durch den Sturz daneben schießt.
    Aber das hat ja sogar die Autorin offen gelassen. Sie hat es wenigstens nicht bis ins letzte Detail beschrieben sondern sich immer abgewandt. Obwohl mir alleine schon die Andeutungn gereicht haben.
    Mir fällt in diesem Fall die Bewertung auch sehr schwer, denn wenn Kindern was passiert, das mag ich auch gar nicht lesen, weil es mich auch zu sehr mitnimmt. Solche Bücher kaufe ich erst gar nicht.
    Und hier war so ein Schicksal ja überhaupt nicht ersichtlich und hat mir daher schon die Lesefreude schon genommen, da ja schon ziemlich bald zu erahnen war, in welche Richtung die Geschichte abdriftet.


    Teilweise hatte es auch Längen für mich, daher werde ich wohl 3 Sterne vergeben.


    Schön fand ich auch, dass der Gral Simon gewidmet wird und dass die Eltern anscheinen wieder zusammengefunden haben und auch ihren Fehler erkannt haben. Denn wie Allys Vater sagt, die Verantwortung lag alleine bei ihnen als Eltern.


    LG Karin

  • Man weiß es halt einfach nicht, ob da nun mehr war oder nicht. Ich finde die Geschichte von Robert aber auch irgendwie seltsam, Simon geht einfach so schwimmen, weil ihm Robert plötzlich nicht mehr geheuer war?! Hätte er da nicht irgendwas anderes gemacht?! Gerade seinen Rucksack hätte er doch sicher nicht einfach so dort stehen gelassen und was hat er sich denn vorgestellt im Wasser, wollte er wo anders wieder an Land oder wäre er solange im Wasser geblieben bis Robert vielleicht gegangen wäre?! Hört sich für mich irgendwie komisch an, vielleicht hat Robert sich diese Geschichte auch nur ausgedacht, damit er selbst mit seiner Tat "besser" zurecht kommt, so daß er sie vielleicht irgendwann wirklich geglaubt hat. Der Polizist war ja auch nicht wirklich überzeugt davon.


    Ich kaufe solche Bücher auch nicht, denn ich möchte sowas nicht lesen, gerade wenn Kinder involviert sind. Ich finde auch immer noch, das man das im Klappentext hätte andeuten müssen in welche Richtung das geht. Wegen der Bewertung bin ich immer noch am hin und her am überlegen und die Rezi habe ich auch noch nicht geschrieben, ich bin da irgendwie überfragt. Vor allem soll ich das jetzt in der Rezi erwähnen, das es in die Richtung geht oder wäre das dann ein Spoiler?! Aber wie gesagt, ich hätte es schon gerne vorher gewußt, nur weiß ich nicht, ob das andere auch so sehen ?(

  • Mir gefällt das offene Ende auch überhaupt nicht. Irgendwie klingt schon alles zusammengereimt, da hast Du recht.


    Also ich hätte es definitiv wissen wollen, in welche Richtung es geht, ich hätte mir das Buch dann nämlich nicht gekauft. Du kannst es ja in der Rezi erwähnen, aber den Teil dann als Spoiler setzen.
    Dann kann sich ja jeder Leser selbst entscheiden, ob er Deinen Spoiler lesen will oder nicht.


    LG Karin

  • Ja, ich glaube, das mit dem Spoiler mache ich, das ist eine gute Idee :) Es käme mir halt auch irgendwie falsch vor das nicht zu erwähnen, ich habe ja zum Beispiel in eine ganz andere Richtung gedacht bei dem Klappentext und nicht das dann sowas dabei am Ende herauskommt.