Das Mohnblütenjahr: Seite 412 - Ende


  • Zitat

    Nicole Schwarz ist allein bei ihrer Mutter aufgewachsen. Schon immer hat sie sich eine große Familie gewünscht. Umso mehr freut sie sich über ihre Schwangerschaft. Doch dann erfährt sie, dass ihr Baby mit einem Herzfehler zur Welt kommen wird - die Folge einer Erbkrankheit. Voller Fragen fährt Nicole zu ihrer Mutter Marianne an die Mosel. Bei ihr findet sie Trost. Und endlich eine Antwort auf die Frage nach ihrem Vater. Marianne wollte nie über ihn sprechen. Jetzt beginnt sie zu erzählen: vom Aufwachsen in der Nachkriegszeit, von einer großen Liebe zwischen Deutschland und Frankreich und von den Ressentiments, die der Krieg auf beiden Seiten hinterlassen hat. Nicole will verstehen, woher sie kommt und macht sich auf die Suche nach ihrem Vater...


    Quelle: Amazon.de

  • Das Ende hat mir jetzt wieder richtig gut gefallen.


    Und auch hier sieht man wieder, wie wichtig es ist ehrlich zueinander zu sein. Ich glaube es Michel, wenn er gewußt hätte, dass ein Kind unterwegs ist, dass er dann schlimmsten Falls mit seinen Eltern gebrochen hätte. So hätte er es wahrscheinlich nie getan, aber bei einem Kind ist ja alles anders.
    Aber Dank Nicole haben sie sich ja wieder gefunden.
    Es hat mir gefallen, wie am Schluß alle Beteiligten nochmals miteingebunden wurden und auch, dass Nicole und David ihre Tochter Louise genannt haben.


    Auch für David und Nicole freut es mich und auch für die kleine Louise, dass sie ein normales Leben führen kann.


    Ich gebe dem Buch diesmal 4 Sterne, weil ich mit Marianne nicht so ganz einverstanden war und weil doch einige Längen im Mittelteil waren. Aber alles in allem habe ich die Geschichte doch wieder gerne gelesen.


    LG Karin

  • Ich bin auch endlich durch und mir hat das Ende leider nicht so gut gefallen. Das Michel mit seiner Familie gebrochen hätte, wenn er von dem Kind gewusst hätte versteh ich einfach nicht, ich meine, ist Marianne weniger wert, war seine Liebe doch nicht so gross, denn für sie alleine hat er es ja nicht getan. Wäre das also nur Ehrgefühl gewesen?!


    Das mit David und Nicole war ja leider auch nichts für mich, da hätte ich es sogar besser gefunden, sie wäre alleine geblieben, das David seine Tochter natürlich sehen kann ist klar, aber eine Beziehung zwischen den beiden hätte ich jetzt nicht mehr gebraucht. Aber es ist schön, das es Louise gut geht und das ihre Namensgeberin in Marianne verliebt gewesen ist fand ich total überraschend, aber interessant gelöst, das war auch eine der Szenen, die mir gefallen haben, also, als Nicole bei Louise war. Ich fand es nur etwas zu kurz, auch das Gespräch mit Michel war ja recht sparsam.


    Ich weiss noch nicht so genau was ich dem Buch für eine Bewertung gebe, ich denke, das werde ich beim Rezi schreiben entscheiden, wenn ich nochmal alles Revue passieren lasse. Aber ich denke mehr als sieben Punkte, bzw. 3 1/2 Sterne wird es nicht werden.

  • Stimmt Deanna, so habe ich es mit Michel und Marianne noch gar nicht betrachtet. Aber wer weiß, ob er es auch wirklich getan hätte. Man kann im nachhinein leicht sagen, ich hätte dich geheiratet. Wenn man bedenkt, was das für einen Skandal gegeben hätte, bin ich mir jetzt auch nicht mehr sicher, ob er sich wirklich zu den beiden bekannt hätte.


    LG Karin

  • Ist halt wirklich seltsam bei Michel, weil wie Du ja auch geschrieben hast, man kann ja viel erzählen und bei ihm hatte ich jetzt nicht das Gefühl als ob er das wirklich getan hätte, wenn er von Nicole gewußt hätte. Vor allem war er ja auch schon verheiratet als Marianne das mit der Schwangerschaft erfahren hat. Hätte er dann wirklich Jeanne einfach sitzen gelassen?!

  • Ich mußte das auch gerade mal mit "Helenas Geheimnis" vergleichen, da habe ich ja zum Beispiel Alexis sofort geglaubt, das er Helena geliebt hat, sie geheiratet hätte oder sich zumindest um das Kind gekümmert hätte. Bei Michel war ich mir da sofort unsicher, seine Aussagen fand ich nämlich immer etwas schwammig, wenn er mit Marianne über so Sachen wie Beziehung und Ehe geredet hat im Bezug auf sie. Er hat sich ja auch irgendwie gar nicht wirklich für diese Beziehung eingesetzt, es gab zwar angeblich den einen Streit mit seinem Vater, aber da waren wir ja nicht bei und er schien ja auch recht schnell eingeknickt zu sein. Und auch wenn er meinte, er wollte Marianne schützen, das mit dem Fahrrad ist doch schließlich auch erst nach seiner offiziellen Bekanntgabe der Verlobung passiert, also konnte er sie ja wohl nicht schützen. Und bei einer Schwangerschaft hätte er das Risiko dann doch in Kauf genommen?! Ich fand das irgendwie alles doch recht widersprüchlich von ihm.

  • Ich kann Dir absolut nur zustimmen.


    Und bei Alexis bin ich mir auch 100 prozentig sicher, dass er für Helena und das Kind dagewesen wäre und sie sofort geheiratet hätte.


    Ich denke, Michel wollte einfach das Jahr genießen wo Marianne da war und hat dann gemeint, sie ist je wieder weg. Mit dem hat er nicht gerechnet, dass Marianne sofort nach Frankreich ziehen würde.


    LG Karin

  • Das hat Michel wahrscheinlich wirklich gedacht, einfach eine Liaison für ein Jahr und dann kann er sich wieder seiner Verlobten und seiner Familie widmen. Das er vielleicht danach gemerkt hat, als Marianne weg war, das er einen Fehler begangen hat ok, das kann sein, aber davor sicher nicht, denn dann hätte er sicher etwas mehr Engagement gezeigt. Er ist ja anscheinend auch immer nur dann aufgetaucht, wenn ihm danach war, Marianne hatte ja anscheinend gar keine Möglichkeit ihn mal zu erreichen, wenn sie einfach mal das Bedürfnis hatte ihn zu sehen.