Dahin ist aller Glanz: Seite 171 - Seite 268 (Ende Kapitel 15)


  • Zitat

    Ein falscher Schritt, ein stechender Schmerz und die New Yorker Ballerina Sylvie muss mit gerade siebzehn Jahren ihren Traum vom Tanzen aufgeben. Als ihre Mom bald darauf heiratet, steht Sylvie vor dem Zusammenbruch. Zur Erholung wird sie ausgerechnet zur Familie ihres verstorbenen Vaters nach Alabama geschickt. Im Süden angelangt, findet sich Sylvie auf dem ehemals prachtvollen Herrensitz Bluestone Hill wieder und begegnet den verfeindeten Jungen Rhys und Shawn, zu denen sie sich merkwürdig, fast magisch hingezogen fühlt. Plötzlich wird Sylvie von Erscheinungen heimgesucht: der Duft von Flieder, ein Mädchen am Fluss, Schreie im Wald. Sylvie beginnt zu forschen und entdeckt ein düsteres Geheimnis...


    Quelle: Amazon.de

  • Gestern hab ich nicht mal einen ganzen Abschnitt geschafft. Schon traurig. Aber heute bin ich damit durch.


    Immer wenn es zu Sylvie-Lastig wird schalte ich doch recht schnell ab. Ihre Psyche und wie kaputt sie doch ist interessiert mich nämlich wirklich herzlich wenig und die Autorin erwähnt es einfach immer wieder ohne Besserung in Sicht. Ausserdem komm ich immer noch nicht wirklich mit ihr klar. Ständig führt sie sich bockig und störrisch aus und will immerzu ihren eigenen Willen durchsetzen, egal wie. Ich weiß nicht, was daran so toll ist.


    Mittlerweile hab ich mich sogar an den Hund gewöhnt, aber ich hab immer noch Das Gefühl, dass es sich fast 200 Seiten von den 500 nur darum dreht was Gigi will usw. Und das find ich immer noch unpassend. Es ist doch kein Hundebuch. Ich will mehr über das andere erfahren und nicht was Gigi will oder tut und das in fast jedem Nebensatz.


    Shawn und Rhys mag ich nach wie vor sehr gern und kann Sylvie nicht verstehen was beide Jungs angeht. Rhys ist zwar auch nicht ganz viel besser, aber es hilft bestimmt nicht, dass Sylvie ständig so zickig auf ihn reagiert. Sie sollte anderen doch auch mal entgegen kommen und das nicht nur aus eigenen Interessen. Und dass sie Shawn untersetellt nicht ganz ehrlich zu sein oder irgendwas damit bezweckt, dass er so nett zu ihr ist oder was auch immer find ich unmöglich. Wieso müssen nette Kerle immer so runtergemacht werden. Nur, weil es nicht ins Bild passt?


    Den Hintergrund find ich ganz interessant weiterhin, aber nicht wie die Autorin das rüberbringt. Alles so negativ geprägt.


    Mr. Young, den Weihnachtsmann, fand ich sehr nett, aber offenbar hält Shawn ja nicht viel von ihm.


    Ich bin schon froh, wenn ich das Buch durch hab. Eigentlich geschieht nämlich kaum was weltbewegendes. Alles bleibt gleich und was interessiert es mich ob Sylvie allein Gartenarbeit macht und mal wieder ihren Willen kriegt oder nicht? So richtig warm werd ich mit dem Buch nicht, auch wenn ich es besser als beim ersten Mal find. Aber es könnte besser sein und vor allem positiver.

    :lesen-buch59:



    53 von 100 %
    (100 % = etwa 1200 S.)


    Meine Lesestimmung


    Lust: :)
    Zeit::S.:


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    [align=center] :sofa_lesen:

  • Wie schon gesagt bei Sylvie sind wir echt total gegensätzlicher Meinung, für mich ist sie weiterhin total sympathisch und das sie bei Shawn meint, das er nicht ehrlich zu ihr ist sehe ich auch so. Ich finde ihn irgendwie seltsam, alles was er sagt und tut scheint ganz genau überlegt zu sein, so als ob er unbedingt was erreichen muß. Außerdem scheint er Gefühle manipulieren und Schmerzen heilen zu können, wenn er einen mit den Händen berührt.


    Sylvie, Rhys, der Professor und Dr. Young mag ich bisher am liebsten. Der Professor ist so ein ruhiger, entspannter und intelligenter Mann, mit dem man echt gut reden kann und Dr. Young ist hilfsbereit, freundlich und weiß auch eine Menge. Dafür sind Paula und Carla weiterhin nicht mein Fall, Paula fühlt sich immer gleich angegriffen, egal was man sagt und Carlas Kommentare zu Sylvies Essgewohnheiten finde ich auch unpassend. Das meiste was sie bisher gekocht hat wäre für mich übrigens auch nichts gewesen und ich achte nicht auf Kalorien und esse auch ab und zu Fleisch.


    Was mir allerdings momentan zu kurz kommt sind die mystischen Sachen, ich würde so langsam gerne mehr über den Oberst und seine zweite Frau erfahren. Irgendwas scheint da ja passiert zu sein, vielleicht ein Liebesdrama. Außerdem interessiert es mich was Sylvies Vater entdeckt hat und wieso er damals allem den Rücken gekehrt hat und seine Familiengeschichte nicht mal vor Sylvie erwähnt hat.

  • Zitat

    Ich finde ihn irgendwie seltsam, alles was er sagt und tut scheint ganz genau überlegt zu sein, so als ob er unbedingt was erreichen muß. Außerdem scheint er Gefühle manipulieren und Schmerzen heilen zu können, wenn er einen mit den Händen berührt.


    Ich bin gespannt was du zu Shawn am Ende sagst.

    Zitat


    Sylvie, Rhys, der Professor und Dr. Young mag ich bisher am liebsten. Der Professor ist so ein ruhiger, entspannter und intelligenter Mann, mit dem man echt gut reden kann und Dr. Young ist hilfsbereit, freundlich und weiß auch eine Menge.


    Wie ich ja schon vorher sagte, Rhys Vater und Dr. Young mag ich auch mit am liebsten.

    Zitat


    Dafür sind Paula und Carla weiterhin nicht mein Fall, Paula fühlt sich immer gleich angegriffen, egal was man sagt und Carlas Kommentare zu Sylvies Essgewohnheiten finde ich auch unpassend. Das meiste was sie bisher gekocht hat wäre für mich übrigens auch nichts gewesen und ich achte nicht auf Kalorien und esse auch ab und zu Fleisch.


    ich glaub am Anfang fand ich beide auch noch nicht so sympatisch und Paula war immer etwas distanziert, aber Clara mochte ich mit der Zeit sehr gern. Clara ist es halt nicht anders gewohnt. Sie kocht so gern und klar, dass Sylvies Essgewohnheiten da für sie erst mal ungewohnt ist. Genau wie Sylvie sich an Paula und Clara gewöhnen muss, müssen sie sich eben auch an Sylvie gewöhnen. Ich glaube nicht, dass Clara das abwertend meint, sondern es ist einfach ihre Art. Mal sehen, was du später sagst. Gut ob man Vegetarierin ist, ist jedermanns selbst Sache. Das fand ich auch nicht so gut, dass das so aufgenommen wurde. Aber ansonsten waren Sylvies Ansichten gegenüber den Essen für mich einfach sehr fremd. Ich find sowas bei dieser Zielgruppe, die wegen ihrem Beruf sich so ernährt, schon immer ungesund. Vielleicht ist es bei manchen sogar schon fast krankhaft. Sie meinen es nur gut, aber klar, dass Sylvie sich erst mal an ein anderes Essverhalten gewöhnen muss, wenn sie es jahrelang nicht anders getan hat. Für mich persönlich ist dieses Essverhalten von ihr mir aber auch eher fremd und ich fand es auch irrelevant für die Geschichte wie sich jemand ernährt und dass man so ausführlich darüber schreiben muss.

    Zitat


    Was mir allerdings momentan zu kurz kommt sind die mystischen Sachen, ich würde so langsam gerne mehr über den Oberst und seine zweite Frau erfahren. Irgendwas scheint da ja passiert zu sein, vielleicht ein Liebesdrama. Außerdem interessiert es mich was Sylvies Vater entdeckt hat und wieso er damals allem den Rücken gekehrt hat und seine Familiengeschichte nicht mal vor Sylvie erwähnt hat.


    das kam mir sowieso die ganze Zeit zu kurz. Die Autorin verwendet mehr Zeit auf Sylvies Psyche und alltägliche Probleme sowie den Hund als auf das eigentliche Grundthema. Das hat mich von Anfang an gestört.

    :lesen-buch59:



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  • Das man als Ballerina sehr aufs Essen achten muß ist richtig und wenn man es nicht zu sehr übertreibt auch nicht schlimm, das manche da aber auch krankhafte Züge annehmen ist sicher öfters der Fall, da dünne Mädchen einfach besser ankommen. Ist wie beim modeln. Nur das Problem ist halt auch, wenn man sich jahrelang so ernährt hat, dann muß man so eine Essensumstellung auch langsam angehen und Clara befiehlt ihr ja eigentlich immer das sie ja alles aufessen soll und gerade viel fettiges verträgt der Magen ja erstmal nicht, da muß man halt auch vorsichtig sein, weil sowas kann nämlich dann auch schnell in die Hose gehen. Aber für die Geschichte ist es wirklich unwichtig dauernd über das Essen zu schreiben, die Seiten hätte die Autorin eher für das mystische nutzen können.

  • Zitat

    Aber für die Geschichte ist es wirklich unwichtig dauernd über das Essen zu schreiben, die Seiten hätte die Autorin eher für das mystische nutzen können.


    eben das sehe ich auch so. Sie legt halt einfach viel zu viel wert auf Dinge, die für die Geschichte gar nicht wirklich relevant sind. Und so zieht es sich oft.

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