Das Sternenhaus: Seite 341 - Ende


  • Zitat

    1891: Die ungestüme Nell wächst auf der Gefängnisinsel Ember Island auf, wo ihr Vater die Strafanstalt leitet. Als ihre Mutter mit nur 36 Jahren stirbt, stellt er die Gouvernante Tilly ein. Die junge Frau, die selbst bereits schwere Schicksalsschläge erleiden musste, erobert das Herz des Mädchens im Sturm und nicht nur seines... Mehr als 100 Jahre später reist die Bestsellerautorin Nina auf die abgelegene Insel vor der Küste Australiens. Hier, im Haus ihrer Urgroßmutter Nell, dem »Sternenhaus«, hofft sie, umgeben von beeindruckender Landschaft und bewegender Stille, ihre tiefe Schreibkrise überwinden zu können, in die der Betrug ihres langjährigen Lebensgefährten sie gestürzt hat.


    Quelle: Amazon.de

  • Dann war das also tatsächlich Tilly, die durch die brennenden Zuckerrohrfelder gelaufen ist. Gott sei Dank hat sie Nell gesehen.
    Was ist Hettie durchtrieben. War alles gelogen, nur dass sie Tillys Mitleid erregt. Das ist ihr gut gelungen, ich habe ihr nämlich auch alles geglaubt. :)
    Ich dachte ja, dass Tilly, durch ihre Verbrennungen Hettie rät, sie soll alleine fliehen, weil sie es nicht schafft. Dass Hettie das aber von Haus aus vor hatte, damit hätte ich nie gerechnet.
    Wahnsinn, dass sie aber nie gefunden wurde. Ich dachte mir über ihre Kinder müßte es doch ein leichtes sein, sie wieder zu schnappen.
    Aber jetzt ist wenigstens ein Jahr Gras über alles gewachsen und ich denke, jetzt steht einer Familie nichts mehr im Wege.


    Wie wir schon vermutet haben, hat Nina wirklich alles zu schwarz gesehen. Sie hat den Roman ja komplett umgeschrieben. Das hätte sie aber doch wirklich selber wissen können, dass es dann nicht strafbar ist.
    Auch hier haben wir endlich ein Happy End.


    Der Teil mit Tilly hat mir wesentlich besser gefallen, als der mit Nina. Aber trotzdem war es für mich die beste Geschichte, die ich in diesem Jahr gelesen habe.
    Auch noch mal am Schluß das mit Hettie, womit wirklich niemand gerechnet hätte, hat mir gut gefallen.


    LG Karin

  • Ich fand den letzten Abschnitt jetzt nicht mehr so gut, einiges zog sich auch etwas in die Länge, wie zum Beispiel die Vorbereitungen zur Flucht. Wegen Hettie war ich auch total überrascht, was ein Biest. Ich habe ja erst gedacht, sie macht das, damit alle denken, Tilly hätte versucht sie aufzuhalten, aber als Sterling dann sagte sie hat gar keine Kinder, da war mir klar, das Hettie eine sehr gute Schauspielerin ist und Tilly nur ausgenutzt hat. Und da Hettie ja keine Kinder hat konnte man sie auch nicht über sie finden, die wird sich wahrscheinlich in ein anderes Land abgesetzt haben.


    Außerdem verstehe ich nicht wieso Nina nicht wußte wer Tilly ist, wenn Sterling doch wieder mit ihr zusammengekommen ist und sie vielleicht auch geheiratet hat dann müßte ihr das doch bekannt sein. Sie hat sich ja schließlich mit Eleanor auseinandergesetzt.


    Naja, Nina hat das Thema schon beibehalten, sie hat nur die Sprache der jetzigen Zeit angepaßt und sie wollte der Journalistin ja auch nur das unvollendete Manuskript schicken, die anderen hat sie ja verbrannt und dieses hat sie ja nicht umgesetzt, Stacey hat ihr das ja auch so geraten. Nina hätte ja auch einfach Nells Namen mit aufs Buch drucken lassen können oder erwähnen können, das sie dank Eleanor ihren ersten Roman geschrieben hat. Sie aber so ganz wegzulassen bei allem fand ich ehrlich gesagt schon dreist.

  • Und da Hettie ja keine Kinder hat konnte man sie auch nicht über sie finden, die wird sich wahrscheinlich in ein anderes Land abgesetzt haben.


    Da habe ich ja wieder hervorragend mitgedacht. :huch:



    Stimmt, sie hätte Nell wirklich erwähnen sollen, schon als Andenken an die Nachwelt. Da ist sie schon sehr egoistisch gewesen.


    LG Karin

  • Das passiert mir auch manchmal, da ist man dann einfach von der Geschichte so gepackt :)


    Ja, ich fand es echt schade, das Nina so reagiert hat, aber irgendwie war sie sowieso ein ziemlich komplizierter Charakter, das wurde mir dann auch irgendwann zu extrem mit ihr.