Severin, Ira: Lebkuchenküsse


  • Autor: Severin, Ira
    Titel: Lebkuchenküsse
    Verlag: Bastei Lübbe
    Erschienen: 10. September 2015
    ISBN 10: 3431039316
    ISBN 13: 978-3431039313
    Seiten: 253 Seiten
    Einband: Hardcover
    Preis: 10,00 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Was kann es Schlimmeres geben als Weihnachten? Nicht viel, glaubt Laura und fährt deswegen zur Adventszeit immer weit, weit weg von dem ganzen rührseligen Tamtam. Aber dieses Jahr wird alles anders: Sie muss ihre Mutter vertreten, die auf der verschneiten Schwäbischen Alb ein Café führt. Umgeben von Lebkuchen, Mistelzweigen und Pulverschnee wird Laura plötzlich doch warm ums Herz. Allerdings könnte das auch an Niklas liegen, dem ortsansässigen Hotelier mit einer Schwäche für Weihnachten und für Laura.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Laura springt für ihre Mutter in dessen Café ein, denn diese möchte einige Tage im Dezember bei ihrem neuen Freund Urs in der Schweiz verbringen, der sich das Bein gebrochen hat. Doch für Laura ist es gar nicht so leicht, denn eigentlich meidet sie es nach Trillingen zu kommen, da sie dort immer ungute Erinnerungen heimsuchen, die mit ihrem Ex-Freund Sven zusammenhängen, der sie an Weihnachten vor zwei Jahren sehr verletzt hat, darum mag Laura Weihnachten ebenfalls nicht mehr sehr gerne. Niklas, den sie eigentlich seit ihren Kindertagen hasst, mischt dann plötzlich auch noch mit und Laura merkt, das er gar nicht so übel ist, sondern sogar richtig nett und hilfsbereit, aber leider hat er nicht gerade den besten Ruf was seine Frauengeschichten angehen und Laura ist auch noch viel zu sehr in ihrem Kummer gefangen um sich um eine neue Liebe Gedanken zu machen, doch kann sie dem Charme von Niklas wirklich widerstehen?


    Mit Laura bin ich leider nicht warm geworden, ich fand sie teilweise echt anstrengend. Sie ist in der Vergangenheit ziemlich verletzt worden und dadurch ist sie sehr vorsichtig geworden, aber sie übertreibt es damit ab und zu schon und stößt dann auch die Menschen vor den Kopf, die es nur gut mit ihr meinen. Dafür mochte ich Niklas ziemlich gerne, der mir recht leid tat, weil seine Eltern ihn einfach so mit dem Hotel alleine gelassen haben und nicht mal wirklich erreichbar sind für den Notfall, aber er meistert das alles so gut es geht und hilft trotz allem sogar allen anderen noch, wenn sie Probleme haben. Ansonsten gibt es noch einige Nebencharaktere die ganz sympathisch sind, zum Beispiel Sonja, Kati und Bernhard. Jacqueline fand ich dagegen manchmal echt unverschämt und Sarah ziemlich dreist, aber in Bezug auf die beiden habe ich Laura sowieso nicht verstehen können.


    Ich fand die Geschichte ziemlich bezaubernd, nur Laura war mir einfach zu extrem im ihrer Art, so daß ich irgendwann sogar gedacht habe, Niklas sollte sich jemand anderem zuwenden, weil er so eine Behandlung einfach nicht verdient hat. Ansonsten war es aber wirklich ein schönes Buch mit viel Weihnachtszauber, gerade auch was Floyd angeht, das war echt eine ziemliche Überraschung, mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe. Allerdings hat sich Laura da auch einmal total unmöglich benommen und da tat mir Floyd echt leid. Das Ende war leider recht kurz, da hätte ich mir irgendwie mehr von erhofft, aber irgendwie wurden da alle Charaktere nochmal erwähnt und total schnell abgehandelt, so daß man sich gar nicht richtig auf alle einlassen konnte. Sehr schön fand ich noch die Rezepte am Ende und ich denke, das ich das ein oder andere davon sicher mal ausprobieren werde.


    Veröffentlicht am: 28.12.2015