Gabaldon, Diana: Feuer und Stein


  • Autor: Gabaldon, Diana
    Titel: Feuer und Stein
    Originaltitel: Outlander
    Verlag: Goldmann
    Erschienen: 1. Juli 1997
    ISBN 10: 3442437725
    ISBN 13: 978-3442437726
    Seiten: 799 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Serie: Highland-Saga Band 1
    Preis: 10,00 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Man schreibt das Jahr 1945. Claire Beauchamp Randall, die bis vor kurzem als Krankenschwester an der Front gearbeitet hat, verbringt die zweiten Flitterwochen mit ihrem Mann Frank in den schottischen Highlands. Als sie bei einem Spaziergang nichtsahnend einen magischen Steinkreis berührt, verliert sie das Bewusstsein und erwacht mitten im Schlachtgetümmel schottischer Rebellen, im Jahr 1743.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Claire und ihr Mann Frank machen Urlaub in den schottischen Highlands, dabei geht Frank auf Ahnensuche und Claire interessiert sich für die Natur, ganz besonders für Heilpflanzen, da sie im zweiten Weltkrieg als Krankenschwester gearbeitet hat. Eines Tages geht sie zum Steinkreis auf dem Craigh na Dun, weil sie meint dort eine bestimmte Pflanze gesehen zu haben, als sie mit Frank dort war und plötzlich geschieht das Unfassbare, sie wird in eine andere Zeit versetzt und muß sich gleich mit einem üblen Halunken rumschlagen, der ihrem Ehemann auch noch zum verwechseln ähnlich sieht.


    Claire mochte ich recht gerne, vor allem paßt sie sich wirklich schnell den neuen Gegebenheiten an und macht das beste draus, bis sich vielleicht irgendwann die Chance ergibt zum Steinkreis zurückzukehren, damit sie in ihre eigene Zeit zurückreisen kann. Richtig sympathisch war mir aber Jamie, er ist ein richtiger Gentleman, hat teilweise echt modene Ansichten und setzt sich für Schwächere ein. Außerdem fand ich ihn und Claire zusammen echt klasse, die Gespräche der beiden sind manchmal sarkastisch, lustig, romantisch, aufbrausend und die beiden ergänzen sich einfach super. Mit allem bin ich zwar auch nicht einverstanden, was er so von sich gibt und macht, vor allem einmal in Bezug auf Claire und gewisse Erziehungsmethoden, aber ansonsten ist er echt angenehm.


    Frank war mir dagegen total unsympathisch, wie er mit Claire geredet hat fand ich oft ziemlich seltsam, aber er hatte generell eine Art an sich, die ihn irgendwie hinterhältig wirken ließ. Auch Colum, Laoghaire und Randall waren nicht mein Fall, vor allem Randall hat es echt in sich, er genießt es seinen Feinden Schmerzen zuzufügen und das auf sehr grausame Art und Weise. Geillis und Dougal konnte ich meist nicht richtig einschätzen, gerade bei Dougal war ich oft ziemlich hin und hergerissen, da ich manchmal echt nicht wußte, ob er jetzt ein guter Schauspieler ist oder ob er das wirklich so meint. Ansonsten mochte ich noch Alec, Anselm, Jenny und Ian recht gerne, wobei ich mir bei Jenny auch erst nicht sicher war, aber sie ist wirklich patent und tut alles für ihre Familie.


    Das Buch hat mir auf jeden Fall besser gefallen als die Serie, die letztens auf VOX lief, denn im Buch wird vieles nicht ganz so dramatisch dargestellt und auch einige Charaktere fand ich im Buch um einiges besser, wie zum Beispiel Claire und Jenny. Die Geschichte selbst ist recht interessant und es wurde auch eigentlich zu keiner Zeit langweilig, was bei fast 800 Seiten ja schon recht gut ist, auch wenn ich den Hexenprozess jetzt nicht unbedingt gebraucht hätte. Wie Claire sich in einer fremden Zeit durchschlägt hat die Autorin wirklich spannend erzählt und Jamie ist der perfekte Partner für Claire. Die beiden müssen auf jeden Fall eine Menge mitmachen und gerade Claire wird oft Misstrauen entgegengebracht, während Jamie ziemlich viel körperlich einstecken muß. Sexszenen kommen auch einige vor, aber diese werden nicht sehr ausführlich beschrieben, wie ich finde. Das Ende hätte von mir aus auch so stehenbleiben können, denn ich finde es ganz passend, aber es gibt ja noch ein paar Teile.


    Veröffentlicht am: 10.09.2015