Marzi, Christoph: Charing Cross


  • Autor: Marzi, Christoph
    Titel: Charing Cross
    Verlag: Burger, Ulrich
    Erschienen: 5. Mai 2015
    ISBN 10: 3943378764
    ISBN 13: 978-3943378764
    Seiten: 149 Seiten
    Einband: Broschiert
    Preis: 7,50 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    In London gibt es eine Straße, die gesäumt wird von Buchhandlungen und Antiquariaten. Jeder Pflasterstein haucht eine Melodie aus Reue und Vergangenheit. Dort macht Richard Crawford an einem stürmischen Wintertag eine geheimnisvolle Bekanntschaft. Bald schon ist nichts mehr so, wie es scheint. Während die Straßen Londons sich rot färben und die Vergessenes zum Leben erwacht, erfährt Richard, dass die Geschichte, die wir zu kennen glauben, nur zu oft eine kunstvolle Lüge ist. Als Richard dabei ist, viel mehr als sein Leben zu verlieren, öffnet ihm Ida die Augen. Denn alles, was geschieht, ist verknüpft mit dem rätselhaften Tod jener Frau, die einst die letzte Kaiserin von Österreich war.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Richard lernt im "Books & Treasures", einem alten Buchladen in der Charing Cross Road, Ida kennen und ist gleich fasziniert von ihr. Aber auch Ida scheint ein Auge auf Richard geworfen zu haben und so kommt es, das die beiden sich eine Beziehung stürzen, die allerdings sehr gefährlich ist, vor allem für Richard, denn Ida hat Vorlieben, die doch sehr speziell sind. Außerdem passieren momentan grausame Sachen in London, vor allem nahe der U-Bahn, könnte Ida vielleicht etwas damit zu tun haben?!


    Richard und Ida waren nicht so wirklich mein Fall, irgendwie ist Richard durch die Begegnung mit ihr nämlich alles abhanden gekommen, vor allem seine Menschlichkeit, was ja vielleicht auch Sinn macht, aber das er so überhaupt keinen Gedanken mehr an eine gewisse Person hegt finde ich schon echt schrecklich. Es kommen auch einige historische Personen vor, denn Kaiserin Elisabeth hat einige Aufzeichnungen hinterlassen, die Ida Richard irgendwann zum lesen gibt, damit er besser versteht, was sie ist und was überhaupt in London vorgeht.


    Für mich war diese Version von Kaiserin Elisabeth und ihrem Leben nicht so schön zu lesen, es hat mich eher abgeschreckt. Auch die Brutalität, die oft vorkam und eigentlich nicht so richtig gepaßt hat, hat mich oft eher ratlos zurückgelassen. Vielleicht liegt es daran, weil ich mich eine zeitlang sehr mit Sisi beschäfigt habe und sie mir teilweise echt leid tat, ich weiß es nicht, aber diese Geschichte um sie war doch sehr eigen und mir hat sie halt wie gesagt leider nicht gefallen. Schön fand ich aber die Beschreibung von Achilleion, dem Palast, den Kaiserin Elisabeth sich auf Korfu hat bauen lassen, denn ich war dort vor einigen Jahren selbst und habe daher einiges sofort wieder in Erinnerung gehabt, vor allem die schöne Aussicht, die Statuen von Achill, den Garten, das Bild von Sisi im Inneren des Gebäudes und noch vieles mehr.


    Veröffentlicht am: 13.05.2015