Das italienische Mädchen: Seite 458 - Ende


  • Zitat

    Mit elf Jahren begegnet Rosanna Menici zum ersten Mal dem Mann, der ihr Schicksal bestimmen wird. Der junge Tenor Roberto Rossini ist in seiner Heimat Neapel bereits ein umschwärmter Star und schenkt dem schüchternen Mädchen, das bei einer Familienfeier singen soll, kaum Beachtung. Doch als die ersten Töne den Raum erfüllen, kann er seine Augen nicht mehr von Rosanna lösen, so rein und einzigartig ist diese Stimme. Sechs Jahre später treffen Rosanna und Roberto an der Mailänder Scala wieder aufeinander und gemeinsam treten sie einen unvergleichlichen Siegeszug durch die Opernhäuser der Welt an. Doch ihre leidenschaftliche Liebe wird zu einer Obsession, die sie für alles um sie herum blind werden lässt...


    Quelle: Amazon.de

  • Ich bin durch und finde leider weiterhin das dieses Buch bisher das schwächste von Lucinda Riley ist. Das mit Luca und Abi war mir irgendwann einfach zu viel des Guten, vor allem das Abi dann auch noch ihre Tochter verheimlicht hat, das war ja schon fast wie bei Carlotta damals. Da hat Rosanna dann wenigstens mal etwas Gutes getan als sie Luca wieder zurückgeholt hat, aber ansonsten war ich echt enttäuscht von ihr, auch wenn sie dann doch mal selbst eingesehen hat, das eine Beziehung mit Roberto nicht gut für sie ist. Aber das das erst passiert ist nachdem Nico so krank geworden ist ist echt traurig. Wie Roberto sich da verhalten hat war sowieso erbärmlich. Anrufe nicht durchstellen lassen, Rosanna immer wieder manipulieren, nicht zu Nico fahren, obwohl er sogar frei hatte, echt unmöglich. Aber das Rosanna sich das alles hat bieten lassen war auch nicht besser. Ella tat mir in der Situation total leid, wenigstens ist Luca noch aufgetaucht und hat ihr beigestanden, denn das war ja wirklich viel Verantwortung für sie, auch wenn sie das wirklich alles recht gut gemeistert hat.

  • Ich bin auch fertig und für mich war dies wirklich der Beste Roman von ihr.
    Ich bin zwar in allem Deiner Meinung, Deanna und hätte Roberto in diesem letzten Abschnitt nur noch schütteln mögen. Er ist so kindisch mit seiner Eifersucht, dass sie Nico mehr liebt als ihn.
    Und auch auf Rosanna war ich so wütend, dass Nico erst krank werden mußte, damit sie erkennen kann, wie exzessiv und krankhaft ihre Liebe zu Roberto ist.
    Aber gerade das hat die Geschichte für mich ausgemacht. Lucinda Riley hat diese Abhängigkeit der Beiden so gut rübergebracht, ich habe Roberto beim lesen ja selber oft verziehen.


    Ich möchte nicht wissen, wieviele solche Fälle es in Wirklichkeit gibt. Frauen werden ja oft von ihren Männern mies behandelt oder sogar geschlagen und schaffen es nicht, zu gehen.
    Daher haben mir die beiden auch eher Leid getan, sie hätten, wie Du im letzten Abschnitt auch bemerkt hast, professionelle Hilfe gebraucht. Vielleicht hätte es dann noch klappen können.


    Abi ist ja auch so ein Fall. Ihre Liebe zu Luca war auch so groß, dass sie seine ständiges hin und her ertragen hat. Sie war sogar so selbstlos und hat nichts von seiner Tochter gesagt, dass er sich nicht gezwungen fühlt zurückzukommen.
    Gott sei Dank hat ihn Rosanna zurückgeholt, denn er hat sich ja doch für Abi entschieden und nur weil sie nicht geantwortet hat, wäre er in Afrika geblieben. Auf diese Weise hat Rosanna wenigstens gut gemacht, was sie Luca eigentlich ihr ganzes Leben lang geschuldet hat.


    Ich habe diese Geschichte mit sovielen Emotionen lesen können, daher bin ich davon so begeistert. :)


    LG Karin

  • Ich war ja leider von der Geschichte und den Charakteren später nur noch genervt, so daß ich manchmal nicht mal richtig Lust hatte zum Buch zu greifen und das kenne ich von Lucinda Riley eigentlich überhaupt nicht, denn normalerweise bin ich da auch so wie Du und bin emotional total involviert. Aber hier war mir das alles irgendwie zu extrem, vieles wurde mir wahrscheinlich auch zu sehr in die Länge gezogen wie das mit Abi und Luca. In ihren neueren Büchern ist das ja nicht so, darum lese ich sie ja auch so gerne, weil es eben immer neue Wendungen gibt und man eben nicht immer das Gleiche liest. Außerdem zögert sie gewisse Aufeinandertreffen nicht heraus und redet auch nicht wirklich um den heißen Brei herum, hier war das ja schon so und das ist irgendwie nicht wirklich meins. Aber schön, das Dir das Buch so gut gefallen hat :)

  • Jetzt habe ich nur noch "Die Mitternachtsrose" dann habe ich alle Bücher von ihr gelesen. :)


    Ich glaube, das hebe ich mir aber noch ein bißchen auf.


    LG Karin

  • "Das Mädchen auf den Klippen" habe ich auch als erstes von ihr gelesen und eigentlich ist das Thema ja sonst überhaupt nicht mein Fall, also gerade das was am Ende passiert ist, aber ich war so gebannt von der Geschichte und den Charakteren und habe am Ende echt nur geheult.

  • Mich hat es auch total berührt. Ich habe mir das Buch damals aus der Bücherei geliehen, ich werde es mir aber noch kaufen. Genauso wie "Der Lavendelgarten", den habe ich auf dem Kindle.
    Aber von Lucinda Riley mag ich alle Bücher im Regal stehen haben. :)


    LG Karin