Pittler, Andreas: Wiener Bagage


  • Autor: Pittler, Andreas
    Titel: Wiener Bagage
    Originaltitel: -
    Verlag: Gmeiner
    Erschienen: 2. Juli 2014
    ISBN 10: 3839216257
    ISBN 13: 978-3839216255
    Seiten: 286
    Einband: Taschenbuch
    Serie: 14 Kurzgeschichten um Inspektor Bronstein
    Preis: € 11.99


    Autorenportrait:

    Zitat

    Andreas Pittler wurde 1964 in Wien geboren und studierte dort Geschichte (Mag. und Dr. phil.). Entsprechend seiner Ausbildung waren seine ersten veröffentlichten Werke historische Sachbücher und Biographien (u.a. über Bruno Kreisky und Samuel Beckett). Seit 2000 publizierte er zudem zehn Kriminalromane, wobei vor allem die Bronstein-Reihe Kritik und Leserschaft begeistert. 2012 wurde er für den Friedrich Glauser-Preis in der Hauptsparte »Roman« nominiert, vom österreichischen Bundespräsidenten erhielt er das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik. Seine Werke wurden bislang in fünf Sprachen übersetzt. Er ist verheiratet und lebt in Wien.

    Quelle: Gmeiner Verlag


    Inhaltsangabe:

    Zitat

    Wiens dunkle Seite Wien, die Stadt von Stephansdom, Hofburg und Schloss Schönbrunn. Bei Pittler sind die Sehenswürdigkeiten der Donaumetropole Schauplatz kniffliger Kriminalfälle. Und die Leser sollten Pittlers Inspektor genau über die Schulter sehen – denn die Hälfte der 14 Geschichten ist wahr, die andere Hälfte erfunden. Bloß welche?

    Quelle: Klappentext


    Meine Meinung:


    Mit Genuss habe ich alle 14 Kurzgeschichten um Inspektor David Bronstein gelesen. Auf dem Klappentext habe ich erfahren, dass nur die Hälfte der Erzählungen wahr ist. Mit Mühe versuchte ich herauszufinden, was der Wahrheit entsprach und was schlichtweg erfunden war. Der Leser bekommt einen Einblick in die Zeit zwischen Erstem Weltkrieg und dem Anfang der dreissiger Jahre. Wie das normale Volk an Hunger litt und es für Bronstein nicht sehr einfach war, auf vieles zu verzichten. Es gibt im Buch eine Szene, in der Bronstein mit seinem Chef witzelt, was sie am liebsten essen würden. Obwohl es eigentlich tragisch ist, konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen.


    Der Autor hat einen sehr flüssigen Schreibstil und die Figuren fand ich sehr gut beschrieben. Ich konnte mir Bronstein und seine Kollegen sehr gut vorstellen. Am Ende befindet sich ein grosses Glossar mit allen wienerischen Ausdrücken und sonstigen Erklärungen. Das fand ich sehr gut. Von diesem Schriftsteller habe ich schon einige Bücher gelesen. Sie sind genau nach meinem Geschmack.


    Ich vergebe fünf von fünf Sternen.


    David-Bronstein-Reihe im Gmeiner Verlag erschienen:


    - Mischpoche


    Veröffentlicht am: 9.1.2015