Diverse Autoren: Das Fest der Vampire


  • Autor: Jonathan Barnes, Susanne Gerdom, Tobias O. Meißner, John Moore, Julia Conrad, David Wellington, William King, Terry Pratchett, Daniela Knor, Michael Peinkofer, Thomas Plischke, Thomas Finn, Charlotte Kerner, Florian Straub, Ian Watson
    Titel: Das Fest der Vampire
    Verlag: Piper Taschenbuch
    Erschienen: 1. November 2008
    ISBN 10: 3492266789
    ISBN 13: 978-3492266789
    Seiten: 238 Seiten
    Einband: Taschenbuch
    Preis: 7,00 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Die beliebtesten phantastischen Autoren unserer Zeit führen mit neuen unheimlichen, überraschenden und humorvollen Geschichten in magische Winterreiche. Ein unverzichtbarer Band mit Originalerzählungen von Michael Peinkofer, David Wellington, Julia Conrad, Jonathan Barnes, Thomas Finn, WIlliam King und vielen anderen, dazu zwei weihnachtliche Klassiker von Terry Pratchett und Ian Watson.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Viel erwartet habe ich mir von diesem Buch schon im Vorfeld nicht, denn "Das Fest der Elfen" und "Das Fest der Zwerge" waren auch schon nicht ganz mein Geschmack, aber dieses hier hat mich sogar noch mehr enttäuscht, da die wenigsten Geschichten mit Vampiren zu tun hatten und die Stories meist unnötig grausam, brutal und teilweise auch traurig waren. Sowas möchte ich dann doch nicht in der Adventszeit lesen. Am besten gefallen hat mir noch "Meister Calamitas´ erstaunliche Kurositäten" von Thomas Finn, denn das war wenigstens etwas magisch, "Schneeschuhe" von John Moore war ab und zu ganz lustig und "Das Geschenk" von Michael Peinkofer war bis auf das Ende auch nicht so übel, aber der Rest war so gar nicht mein Fall.


    Am schlimmsten fand ich folgende Geschichten: "Mr. Coldicutts Party", das mit der Wasserleiche oder was das Wesen darstellen sollte fand ich einfach nur schrecklich. "Von draußen" von Tobias O. Meißner hatte zwar einen guten Ansatz, aber die Umsetzung war einfach nur grausam und brutal, da kam echt überhaupt keine Weihnachtsstimmung auf, sondern eher das Gegenteil. In "Das Experiment" von David Wellington kam zwar endlich mal ein Vampir vor, aber weihnachtlich war das ganze auch nicht, der Titel paßt da aber sehr gut, denn an dem Vampir wird ziemlich herumexperementiert. Mit "Karpfen im Netz" von William King konnte ich auch nicht viel anfangen, vor allem das Ende war wieder mal total düster. Bei "Horch, was kommt von draußen rein" von Thomas Plischke habe ich mich beim lesen total unwohl gefühlt, das war einfach nur furchtbar, aber hier kam auch mal wieder ein Vampir zum Einsatz. "Das Ritual" von Florian Straub war auch nicht so mein Fall, das drumherum war mir einfach zu grausam, aber auch das Ende war einfach nur schrecklich.


    Alle anderen Stories liegen so im Mittelbereich, aber richtig vom Hocker gehauen haben sie mich halt auch nicht. Da wären zum Beispiel noch "Lang lebe die Königin" von Susanne Gerdom, wo der König sich einfach nur egoistisch verhält, aber dann trotzdem nicht das erreicht, was er sich wohl vorgestellt hat. "Blüten" von Julia Conrad fand ich am Anfang noch ganz gut, auch wenn ich die Krähe etwas anstrengend fand, aber der Schluß war nicht so mein Fall, da hätte ich gerne noch etwas mehr erfahren, auch wenn man sich theoretisch natürlich selbst was zusammenreimen kann. "Zwanzig Pence mit Umschlag und Weihnachtsgruß" von Terry Pratchett war ab und zu ganz interessant, aber der Schreibstil war nicht so meins. "Mittwinternacht" von Daniela Knor spielt zehn Jahre vor ihrem Roman "Nachtreiter" und wirkt eher wie ein Prolog zu diesem Roman. "Vierundzwanzig Hahnenschreie" von Charlotte Kerner fand ich ziemlich verwirrend, besonders die Fußnoten. "Wenn Jesus durch den Kamin kommt" von Ian Watson war zwar eine interessante Variante, aber auch nicht wirklich was für mich.


    Veröffentlicht am: 08.12.2014