Diverse Autoren: Weihnachten mit der Elfenschrift


  • Autor: Ulrike Stegemann, Elke Meyer, Rena Larf, Petra Hartmann, Fabienne Siegmund, Anita Aeppli, Kerri & Ulli, Nelli Henke
    Titel: Weihnachten mit der Elfenschrift
    Verlag: Books on Demand
    Erschienen: 27. Oktober 2008
    ISBN 10: 3837070964
    ISBN 13: 978-3837070965
    Seiten: 84 Seiten
    Einband: Broschiert
    Preis: 6,80 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Eine Zauberfee und ein Troll streiten sich darum, wer an Weihnachten die Geschenke bringen darf. Ein Waisenjunge schließt Freundschaft mit einem verlassenen Hund. Eine Krüppeltanne verwandelt sich in einen traumhaften Weihnachtsbaum. Und der Weihnachtsmann bricht sich das Bein und bestimmt den Osterhasen zu seiner Vertretung. Das alles und mehr erzählen die Autorinnen Ulrike Stegemann, Elke Meyer, Rena Larf, Petra Hartmann, Fabienne Siegmund, Anita Aeppli, Nelli Henke und Kerri & Ulli in diesem zauberhaften Weihnachtsbuch.


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Diese Anthologie wurde von dem Magazin "Elfenschrift" herausgebracht und darin enthalten sind vierzehn Kurzgeschichten, in denen es mal mehr, mal weniger fantastisch zu geht. Ergänzt werden die Stories immer durch einige Zeichnungen, die Michael Stegemann gemalt hat und das wunderschöne Cover, das mich auch erst auf das Buch aufmerksam gemacht hat, ist von Tina Müllner.


    "Chaos im Geschenkeland", "Der Schneezauber" und "Ella Elfenfuß feiert Weihnachten" sind von Ulrike Stegemann und haben mir recht gut gefallen. In der ersten Geschichte geht um eine Zauberfee und einen Troll, die beide gerne zu Weihnachten Geschenke verteilen würden, aber dafür ist ja schon der Weihnachtsmann zuständig. Die Idee war auf jeden Fall toll und auch wie alles gelöst wurde am Schluß. Die zweite Story handelt von Lara und Marleen, die eine magische Schneekugel auf dem Dachboden entdecken, Lara fand ich leider etwas zickig, aber Marleen ist ganz nett. Die dritte Geschichte war etwas kurz, aber Flippo ist ein wahrer Freund und hilft Ella bei ihren Festvorbereitungen.


    Danach folgte "Eine Chance für Tommy und Fritz" von Elke Meyer, die ich richtg gut fand. Tommy ist ein Waisenjunge und lebt in einem Heim und Tiere sind da leider nicht gestattet, aber er findet einen Hund, der ausgesetzt wurde und will sich unbedingt um ihn kümmern. Das Ende war so richtig schön weihnachtlich und auch wenn Tommy manchmal etwas schwierig ist, was er selber auch weiß und öfters betont, so tat er mir auch ziemlich leid, denn er will unbedingt eine Familie haben.


    "Der Weihnachtsengel" von Rena Larf hat mir leider nicht so zugesagt, die Geschichte sollte wohl witzig sein, aber mein Humor war das irgendwie nicht, sie war aber auch recht kurz. Danach gibt es noch drei Stories von Rena Larf, einmal "Die Krüppeltanne", "Das heiß geliebte J" und "Die Lichtbringerin". Vor allem "Die Krüppeltanne" fand ich wirklich klasse, das war so eine schöne Idee und ich hab mich beim lesen richtig wohlgefühlt, aber auch "Das heiß geliebte J" war nicht schlecht, in der es um eine Zuckerstange und ein Marzipanbrot geht, auch wenn das Ende etwas drastisch ist. "Die Lichtbringerin" ist allerdings meine absolute Favoritin von allen Geschichten aus diesem Buch, denn sie zeigt was wirklich wichtig ist und ich hab mich so für Lykke gefreut.


    "Der Reserve-Weihnachtsmann" und "Die Weihnachtseisenbahn" von Petra Hartmann haben mir auch ganz gut gefallen. Die Idee, das jemand anderer für den Weihnachtsmann einspringt ist natürlich nicht neu, wurde hier aber sehr schön umgesetzt und in "Die Weihnachtseisenbahn" mußte ich einmal so über Lukas "Nein" lachen, das er der Sternschnuppe so trocken an den Kopf wirft, das war echt herrlich, vor allem, weil die Sternschnuppe wohl nicht mit seinen weiteren Worten gerechnet hat.


    "Muschelfalter" von Fabienne Siegmund war wieder nicht so ganz mein Fall, sie hat mich gefühlsmäßig nicht wirklich angesprochen, obwohl die Grundidee schon recht schön war und ich auch den magischen Touch darin gut fand, aber irgendwie hat mir da halt was gefehlt, so daß sie mich nicht ganz erreicht hat.


    "Moses und Sebastian" von Anita Aeplli war wie ein Märchen aufgebaut und ich fand es wirklich schön zu lesen. Auch was Sybilles zu Sebastian gesagt hat fand ich ziemlich gut, aber Sebastian und seinen älteren Stiefbruder Moses fand ich sowieso toll, die waren richtig nett und haben ihrer Mutter Elfi geholfen wo es nur geht, der Zusammenhalt steht hier auf jeden Fall mit im Vordergrund.


    Mit "Das Mega-Trio - Eugen auf Weihnachtsdiät!" von Kerri & Ulli konnte ich dann allerdings nicht so viel anfangen, sie wirkte irgendwie nicht rund, ich hatte das Gefühl als ob diese Passage eigentlich zu einer längeren Geschichte gehören wurde und man diese paar Seiten halt nur genommen hat weil Weihnachten drin vorkommt. Das Ausmalbild war aber eine schöne Idee.


    Und dann gab es als letzte Story noch "Nele, das weiße Kätzchen im Schnee" von Nelli Henke die auch wieder sehr schön war. Larissas Sorge konnte ich nur zu gut nachvollziehen, aber der Rabe hat ja geholfen und das fand ich total klasse, denn damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet.


    Im großen und ganzen waren die Geschichten auf jeden Fall toll und schön zu lesen, ich hatte an einigen wirklich Freude. Am Ende gibt es übrigens zu jedem Autor und auch zu den Zeichnern noch einige Infos.


    Veröffentlicht am: 03.12.2014