Der Lavendelgarten: Seite 427 - Ende


  • Zitat

    Jahrelang hat Emilie de la Martinières darum gekämpft, sich eine Existenz jenseits ihrer aristokratischen Herkunft aufzubauen. Doch als ihre glamouröse, unnahbare Mutter Valérie stirbt, lastet das Erbe der Familie allein auf Emilies Schultern. Sie kehrt zurück an den Ort ihrer Kindheit, ein herrschaftliches Château in der Provence. Der Zufall spielt ihr eine Gedichtsammlung in die Hände, verfasst von ihrer Tante Sophia, deren Leben von einem düsteren Geheimnis umschattet war – einer tragischen Liebesgeschichte, die das Schicksal der de la Martinières für immer bestimmen sollte. Doch schließlich erkennt Emilie, dass es noch nicht zu spät ist, die Tür zu einer anderen Zukunft aufzustoßen...


    Quelle: Amazon.de

  • Ich bin durch und Margaux war also Sophias Tochter und sie hat es nie erfahren. Ich bin ja kein Freund von Lügen, schon gar nicht wenn es um die eigene Herkunft geht und bin darum auch froh, das Emilie sich entschlossen hat Anton aufzuklären und auch Frederik, so daß wenigstens die beiden die Chance haben sich kennenzulernen.


    Mit Sebastians Doppelleben hatten wir also Recht, was ein Lügner und Betrüger und immer noch versucht er aus allem Profit zu schlagen. Als Alex meinte, das Sebastian zu ihm gekommen wäre und gemeint hat, das mit Bella wäre ja ein Missverständniss und er wolle Emilie das alles erklären, dachte ich nur, das er langsam wahrscheinlich den Bezug zur Realität verloren hat und schon in seiner eigenen Lügenwelt gefangen ist, denn das ist doch echt nicht mehr normal gewesen.


    Alex und Emilie sind nun also zusammen, das freut mich und Anton ist auch Teil ihrer Familie. Schön fand ich ja, das Emilie sich schon vorher entschlossen hat Anton bei sich aufzunehmen, bevor sie überhaupt erfahren hat, das sie miteinander verwandt sind.


    Lucindy Riley schreibt ja am Ende, das eine ihrer Lieblingsfiguren aus "Das Orchideenhaus" hier auch auftritt und dann mußte ich erstmal etwas überlegen, als ich dann eine Vermutung hatte, habe ich mir "Das Orchideenhaus" nochmal geschnappt und geguckt ob ich Recht hatte und tatsächlich, es war Venetia, dort wurde auch schon erwähnt was mit ihr im zweiten Weltkrieg passiert ist :(

  • Ich bin auch gerade fertig geworden. Was für eine tolle Geschichte.


    Ich fand es auch so schade, dass weder Frederik noch Margaux voneinander gewußt haben und Margaux ja selbst gar nicht wußte, wer sie eigentlich war. Frederik hat es aber anscheinend ganz gut aufgenommen und kann sich jetzt umso mehr an Anton erfreuen. (Anton mochte ich besonders gerne, weil mein Mann und mein Sohn auch so heißen, obwohl wir meinen Sohn Toni rufen :) ).


    Dass Alex und Emilie mit Anton nun eine Familie sind freut mich ganz besonders. Zwischendurch hatte ich schon mal vermutet, dass Jean sich in Emilie verliebt hat. Das hätte mir nicht so gefallen, obwohl ich nichts gegen Jean habe.


    Sebastian ist wirklich mit allen Wassern gewaschen und er ist noch dreister, als ich vermutet habe. Aber anscheinend sind er und Bella füreinander geschaffen.


    Bei Connie habe ich mich getäuscht. Am Anfang dachte ich ja, dass sie entweder mit Jacques oder Edouard ein Verhältnis hatte. Aber sie hat immer nur Lawrence geliebt, was ich sehr schön finde.


    Ich habe auch überlegt, wer im Orchideenhaus vorgekommen ist. Ich vergesse immer alles so schnell. Aber ich habe auch nachgeschaut. ;)


    Der Lavendelgarten denke ich mal, wird mir länger in Erinnerung bleiben, da ich von dieser Geschichte so fasziniert war und sie mich auch emotional sehr berührt hat.


    LG Karin

  • Ich denke Frederik ist nach all den Jahren einfach nur froh, das er jetzt noch einen Enkel hat. Auch wenn ich wirklich sauer auf Jacques bin das er es ihm nicht früher gesagt hat, so viel vertane Zeit und dann hat er ihm auch noch Briefe geschrieben und trotzdem nie was gesagt, irgendwie finde ich das total kaltschnäuzig :mad: Seine Begründung fand ich auch sehr schwach, also, warum er es weder Frederik noch Margaux etwas gesagt hat.


    Ich finde es immer interessant, wenn ein Buchcharakter mal einen Namen hat, den eine Person im näheren Umfeld dann auch hat. Ist dann halt nur etwas blöd, wenn der Buchcharakter total unsympathisch ist :D1:


    Ja, einige Andeutungen von Jean waren schon etwas zweideutig in Bezug auf Emilie :huh:


    Und Lawrence hat anscheinend auch immer nur seine Connie geliebt :) Ich fand das auch echt schön, das die beiden sich sofort wieder nahe waren, obwohl sie sich vier Jahre lang nicht gesehen haben. Aber etwas enttäuscht bin ich immer noch wegen Victoria, also Sophias Tochter, ich hätte es echt toll gefunden wenn Connie sie doch noch zu sich geholt hätte.

  • Was ich noch fragen wollte: Holst Du Dir nächsten Monat auch das neue Buch von Lucinda Riley?! Wenn ja, könnten wir ja unsere Leseliste fürs nächste Jahre noch um dieses Buch erweitern, wenn Du magst?! Die Kurzbeschreibung hört sich nämlich schon wieder total spannend und auch ziemlich emotional an.



  • So letzter Abschnitt.... Ich habe das Buch gestern Nacht noch ausgelesen.


    Ich finde es auch nicht OK, mit diesen Lügen zu leben. Anton hat ein Recht auf die Wahrheit! Tja, Sebastian hat Emilie also doch nur geheiratet um in Ruhe nach diesem Buch suchen zu können. So eine Frechheit! Er ist schon sehr von sich selbst eingenommen, sonst hätte er das nicht so einfach als gleichgültig abtun können....


    Ja, am Ende sind Alex und Emilie wirklich zusammen gekommen und haben auch Anton aufgenommen.,,, Also ein Happy End.


    Oh, danke für die Info betreffend Veneta, ich wollte mir auch schon "Das Orchideenhaus" holen und nachlesen *griens"



  • Ja, Karin, die Geschichte war wirkich sehr faszinierend, die Autorin versteht es zu schreiben..... :)

  • Wow, was für ein Ende.


    Margaux war Victoria und die Tochter von Sophia.
    Anton ist also der Großcousin von Emilie. Auch ich an ihrer Stelle hätte ihn jetzt erst recht bei mir aufgenommen.


    Als dann auch noch Frederik wieder auftaucht um seinen Enkel kennenzulernen, da lief es mir eiskalt den Rücken runter.
    Das war eine richtig heftige Zeit und hat viele Familien regelrecht zerstört.


    Alex und Emilie haben sich zum Glück noch gefunden und Sebastian scheint nicht genug bekommen zu können.
    Er soll erst mal sein Leben in den Griff bekommen und lernen mit Geld umzugehen, dann kann er auch fordern.
    Für Alex un Emilie freut es mich, denn so, wie sie jetzt zusammenleben, haben sie doch noch ihre kleine Familie.


    Ein wunderschönes Buch, total super geschrieben.
    Sind die anderen Geschichten von Lucinda Riley auch so toll????

    "Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele" (Cicero)


    :lesen-buch35:


    Ganz viele liebe Grüße


    MANU


    Lese ich gerade:

  • Also, ich fand "Das Mädchen auf den Klippen" und "Die Mitternachtsrose" sogar noch besser als "Der Lavendelgarten", Lucinda Riley schreibt immer mit so viel Gefühl und die Bücher lassen mich noch Tage nach dem beenden nicht los.

  • Ich kenne von Lucinda Riley "Das Mädchen auf den Klippen" und "Das Orchideenhaus". Beide fand ich super.


    Ich werde bestimmt alle Romane von ihr lesen, sie schreibt genauso, wie ich es liebe. Ulli und manu, vielleicht mögt ihr Euch ja Deanna und mir anschließen, wir lesen im neuen Jahr "Das italienische Mädchen" und ihr neuestes Buch "Der Engelsbaum".


    LG Karin