In dieser ganz besonderen Nacht: Anfang - Seite 96 (Ende Kapitel 10)


  • Zitat

    Nach dem Tod ihrer Mutter muss Amber, die in einer deutschen Kleinstadt gelebt hat, nach San Francisco ziehen – zu ihrem Vater, den sie kaum kennt. Sie fühlt sich einsam und verlassen. Eines Abends begegnet sie dort in einem leer stehenden Haus Nathaniel, einem seltsam gekleideten Jungen. Er scheint der Einzige zu sein, der sie versteht. Aber er bleibt merkwürdig auf Distanz. Als Amber den Grund dafür erfährt, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg: Nathaniel stammt aus einer anderen Zeit und die beiden können niemals zusammenkommen. Doch in einer ganz besonderen Nacht versuchen die beiden das Unmögliche...


    Quelle: Amazon.de

  • Ich habe diesen Abschnitt gerade beendet und mir gefällt die Geschichte bis jetzt eigentlich sehr gut.


    Obwohl ich Amber am Anfang gar nicht mochte. O.K., sie hat zwar schon einiges in ihrem Leben mitmachen müssen, den Tod der Mutter zu überwinden ist schon sehr schlimm. Ich verstehe auch, dass sie nicht begeistert ist, für zwei Jahre nach San Franzisco zu gehen.
    Aber ich finde, ihr Vater bemüht sich doch wirklich sehr, ihr alles sehr ansprechend zu gestalten. Besorgt extra dieselben Möbel, damit sie sich wenigstens etwas heimisch fühlen kann.
    Aber Amber ist richtig zickig und ein Dankeschön kommt ihr auch nicht über die Lippen. Ihr Vater kann ja auch nichts dafür, für ihn ist die Situation doch genauso neu und ungewohnt. Und zudem hat Ambers Mutter ja verfügt, dass sie zu ihrem Vater kommt.


    Aber inzwischen hat sie sich doch schon etwas eingelebt, öffnet sich auch mehr und wurde mir somit auch sympathisch.
    Puh, das in der Gasse mit den drei Männern ging ja Gott sei Dank noch einigermaßen gut aus. Jetzt scheint sie auch das Haus gefunden zu haben, indem Nathaniel wohnt.


    Ich bin ja gespannt, ob ihr Großvater tatsächlich noch mehr unternimmt, um Amber wieder nach Deutschland holen zu können. Ich denke nämlich, dass sie nachdem sie Nathaniel kennengelernt hat, gar nicht mehr nach Hause möchte.


    LG Karin

  • Soweit bin ich gestern nicht mehr gekommen.
    Bei mir ist Amber gerade mit ihrem Vater in San Francisco angekommen und bezieht ihr Zimmer.
    Ich finde Ted auch total lieb, er versucht es ihr wirklich einfach zu machen.
    Aber ich kann auch Amber verstehen - sie ist erst 16 und wird aus ihrem gewohnten Umfeld geschmissen, schon die Mama zu verlieren ist heftig, aber dann auch die Freunde, den ersten Freund usw. Also ich finde sie jetzt nicht übertrieben zickig....aber wie gesagt, sie ist gerade erst angekommen und ich hab noch nichts weiter gelesen. Viel gesagt hat sie ja noch nicht.


    Auf jeden Fall tut sie mir total leid.
    Aber auch Ted scheint ja ihre Mama geliebt zu haben, jedenfals kommt es mir so rüber - gerade beim betrachten der Fotos die er aufgehangen hat....das ging mir ziemlich nah.


    Leider werde ich heute auch nicht viel lesen können, ich muss ab 18 Uhr in die Schule zum Elternabend...

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    Lesende Grüße von Nyx
    Nyx (griech. Νύξ) ist in der griechischen Mythologie die Göttin und Personifikation der Nacht. Laut Homer fürchtete sich selbst Zeus vor der Nacht.



      :lesen-buch59:

  • Elternabend war bei uns letzte Woche. :)


    Mir tut Amber auch sehr, sehr leid. Ich verstehe das auch alles. Aber mir tut eben ihr Vater auch leid, gerade weil er sich soviel Mühe gibt und nicht mal ein Dankeschön dafür bekommt.
    Aber Amber fängt sich ja doch sehr schnell und mittlerweile mag ich sie sehr gerne. :)


    Mich würde interessieren, warum Ted die Familie verlassen hat. Ich habe nämlich auch den Eindruck, dass er seine Frau sehr geliebt hat. Ob die Trennung vielleicht sogar von ihrer Mutter ausgegangen ist?


    LG Karin

  • Irgendwie hatten sie ja geschrieben, er war nur zwei Jahre in Deutschland, danach viele Jahre für seine Studien unterwegs...er hatte also nur zwei Jahre in DE studiert, sein Studium ging ja dann weiter....ich denke, dass das der Grund war.


    Klar gibt er sich auch Mühe, aber ich glaube, von einem 16jährigen Teenager kann man in der Situation erst einmal nix anderes verlangen. Das kommt bestimmt erst später mit der Dankbarkeit, wenn sie etwas reifer sind ;)

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      :lesen-buch59:

  • Ich bin mit dem Abschnitt nun durch und Amber macht es Ted wirklich nicht leicht. Es ist aber auch schwierige Situation für alle Beteiligten und ich kann mir ja irgendwie gar nicht richtig vorstellen, das Ted und Karen sich gerne getrennt haben. Das kommt mir irgendwie komisch vor. Außerdem wollte Karen ja unbedingt, das Amber zu Ted zieht und dafür wird sie schon ihre Gründe gehabt haben, da sollte Amber vielleicht mal nachhaken. Ambers Großeltern scheint es irgendwie wirklich nicht um ihre Enkelin zu gehen und wieso akzeptieren sie den letzten Willen ihrer Tochter nicht einfach?! Natürlich ist es nicht leicht für Amber, aber es könnte auch ein Neuanfang sein für sie und auch für Ted, denn ihr Vater scheint sie ja wirklich zu lieben.


    Die neue Schule von Amber finde ich bisher wirklich gut und dieser Junge, der so plötzlich vor ihr aufgetaucht ist, ist das vielleicht ein Geist gewesen oder eventuell sogar schon Nathaniel?! Er war ja ganz erstaunt das ihn jemand wahrgenommen hat, zumindest kam es mir so vor :confused:


    Das Amber jetzt einfach weggerannt ist fand ich irgendwie nicht so toll, sie hätte ja auch einfach zu den drei Mädels sagen können, das sie jetzt wirklich keine Zeit hat und los muß, ich denke, sie meinten es nur gut und wollten Amber einfach ablenken und falls sie Amber nochmal gefragt hätten ob sie sich mit ihnen treffen möchte hätte sie ja "Nein" sagen können. Und das sie danach dann einfach mal Teds Warnungen in den Wind geschossen hat war ja auch nicht nötig. Sie hätte ihm ja zumindest eine SmS schreiben können, nun hat sie ja kein Handy mehr um sich bei ihm zu melden. Da wird Ted sich sicher Sorgen machen sollte sie nicht zu Hause sein wenn er von der Arbeit kommt.

  • Ich habe mir auch gedacht, dass Nathaniel der Junge in der Schule war. Anscheinend glaubt er, dass ihn keiner sehen kann.


    Stimmt, sie hätte wirklich nicht weglaufen müssen. Sie kann ja zu ihrem Typ stehen und sagen, dass sie keine Veränderung an ihrem Aussehen wünscht. Die drei hätten sie vielleicht gar nicht weiter bedrängt.


    Ich bin auch gespannt, was die Großeltern noch alles anstellen werden. Ich habe ebenfalls das Gefühl, sie wollen sich nur durchsetzen, weil sie Ted noch nie mochten. Ich weiß auch gar nicht, ob das so einfach angefochten werden kann. Ted läßt sich ja nichts zu Schulden kommen, im Gegenteil, er versucht alles, damit sich Amber wohl fühlt.
    Es sind ja auch nur zwei Jahre, danach kann sie ja sowieso selber entscheiden, wo sie leben möchte.


    LG Karin

  • Und selbst wenn die drei Mädels noch weiter auf ihr Aussehen eingegangen wären dann hätte Amber einfach die Erkenntnis gewonnen, das sie halt nicht mit ihnen befreundet sein möchte. Das war eindeutig eine Kurzschlussreaktion von ihr, allerdings scheint sie die häufiger zu haben und da kann ich auch Ted mit seinem Vorschlag wegen einer Therapeutin verstehen, denn wie man nun sieht hätte das auch böse enden können und er meinte das ja wirklich nicht böse.


    Ambers Großvater meinte ja, das wohl eine kleine Chance besteht sie zurückzuholen wegen besonderer Umstände, aber irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen, außer sie wollen durchsetzen, das Karen nicht zurechnungsfähig war, als sie das alles aufgesetzt hat, aber das fände ich echt mies. Und Ted ist ja außerdem ihr leiblicher Vater, hätte er sie da nicht sowieso erstmal bekommen?! ?(


  • Ambers Großvater meinte ja, das wohl eine kleine Chance besteht sie zurückzuholen wegen besonderer Umstände, aber irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen, außer sie wollen durchsetzen, das Karen nicht zurechnungsfähig war, als sie das alles aufgesetzt hat, aber das fände ich echt mies. Und Ted ist ja außerdem ihr leiblicher Vater, hätte er sie da nicht sowieso erstmal bekommen?! ?(


    Das denke ich nämlich auch Deanna. Sofern noch ein Elternteil lebt, kommt man zudem. Die Großeltern bekommen sie normalerweise doch nur, wenn niemand mehr da wäre. Man muß ja auch deren Alter berücksichtigen. Für die beiden wäre es ja noch schwieriger, sich nochmal umzustellen. Durch Amber würde sich ja der ganze Tagesverlauf ändern.


    LG Karin

  • wah...ich hab es geahnt...ihr hetzt mir voraus :S01: :S01:

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      :lesen-buch59:

  • @ Karin


    Ja, so habe ich das auch in Erinnerung. Außer das Elternteil kann nicht für das Kind sorgen, wegen irgendwelcher Umstände, dann kann es wohl auch wo anders hin, aber vorher kommt es doch immer zu dem Elternteil, wenn nichts anders ausgemacht wurde. Und Karen hat ja sowieso explizit darauf bestanden und sogar Dokumente deswegen aufsetzen lassen, wahrscheinlich hat sie geahnt, das ihren Eltern das nicht passen würde und hat das deswegen nochmal extra festhalten lassen.


    @ Anett


    Ist ja erst der erste Abschnitt, Du holst uns garantiert noch ein :jaja:

  • Anett, Du holst und bestimmt wieder ein. :highfive:


    Ich verspreche, das ich heute abend stricken werde und nicht lesen. ;) Obwohl ich muß sagen, dass mir die Geschichte trotz der vielen Beschreibungen total gut gefällt und man das Buch fast nicht weglegen kann.


    LG Karin

  • Hallo ihr beiden,
    habe jetzt erst einmal den Abschnitt hier gelesen.
    Ich finde es auch nicht toll, wie Ambers Großeltern über Ted sprechen - Aber sitzt so total zwischen den Stühlen.
    Das sie einfach bei den Mädels weggerannt ist kann ich auch nicht nachvollziehen, und dann trifft sie auch noch auf solche blöden Typen....manno, wie ärgerlich :(

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      :lesen-buch59:

  • Ja, die arme sitzt wirklich zwischen zwei Stühlen. Zudem mag sie ja niemanden verärgern. Sie liebt ihre Großeltern und ihren Vater mag sie anscheinend auch immer mehr.
    Jetzt bleibt ihr fast nichts anderes übrig, als abzuwarten.


    LG Karin

  • Wahrscheinlich ist Amber Ted gegenüber teilweise auch so distanziert und denkt nicht wirklich gut über ihn, weil ihre Großeltern immer über ihn gewettert haben, sowas setzt sich dann sicher irgendwann fest. Natürlich wird sie auch sauer auf ihn sein, weil er kaum da war, aber ich denke, solche Kommentare helfen da auch nicht gerade. Und ich bin ja auch immer noch davon überzeugt, das da irgendwas faul war bei der Trennung von Ted und Karen, ich glaube, Ted hätte sich gerne mehr um Amber gekümmert und wäre auch gerne mit Karen zusammengeblieben, aber irgendwas muß passiert sein. Denn Ted kommt überhaupt nicht so rüber als wäre ihm seine Tochter egal und Karen scheint er ja auch noch immer geliebt zu haben.

  • Ich denke auch, da muß irgendwas vorgefallen sein. Vielleicht war es sogar auch nur ein blödes Mißverständnis.
    Und stimmt Deanna, Amber hat ja wirklich nur negatives über ihren Vater gehört. Jetzt nimmt er sie auch noch aus ihrer gewohnten Umgebung. Da mag sie das erstmal ja gar nicht wahr haben, dass er im Grunde super nett ist.


    LG Karin

  • Sehe ich auch so Deanna!

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