McQuein, Josin L.: Niemand überlebt die Dunkelheit


  • Autor: McQuein, Josin L.
    Titel: Niemand überlebt die Dunkelheit
    Originaltitel: Arclight
    Verlag: Egmont INK
    Erschienen: 3. April 2014
    ISBN 10: 3863960351
    ISBN 13: 978-3863960353
    Seiten: 349 Seiten
    Einband: Broschiert
    Serie: Arclight Band 1
    Preis: 14,99 Euro


    Inhaltsangabe:


    Zitat

    Die Welt ist in völliger Dunkelheit versunken. Nur das „Arclight“, eine undurchdringliche Lichtkuppel, schützt die letzten Überlebenden vor dem Grauen der ewigen Nacht. Denn draußen lauern sie die Seelenfresser. Wer ihnen in die Hände fällt, wird einer von ihnen oder stirbt. Allein Marina überlebte eine Begegnung mit den furchtbaren Wesen. Doch der Preis dafür war hoch: Von den zwölf Rettern, die auszogen, um sie zu suchen, kehrten nur drei zurück. Und die schwer verletzte Marina hat jede Erinnerung verloren. Seitdem spürt sie den Hass der Hinterbliebenen, ihre Abscheu, ihre Angst. Denn niemand entkommt der Dunkelheit, der nicht selbst ein Teil von ihr ist...


    Quelle: Amazon.de


    Meine Meinung:


    Man ist gleich mitten drin in der Geschichte. Marina lebt im Arclight, allerdings wurde sie erst vor kurzem im Grau gefunden und kann sich leider an nichts erinnern, was vor ihrer Rettung passiert ist. Die meisten tuscheln über sie und haben anscheinend Angst vor ihr, weil sie der Finsternis und somit den Blassen entkommen ist, obwohl das doch eigentlich in ihren Augen unmöglich ist. Während einer Unterrichtsstunde wird das Arclight dann auch noch angegriffen und sofort wird Marina erstmal die Schuld daran gegeben, doch das ganze ist viel vielschichtiger und geheimnisvoller als die Menschen überhaupt ahnen.


    Marina fand ich eigentlich ganz ok, auch wenn ich sie manchmal etwas schwer von Begriff fand, gerade was eine Sache angeht und ab und zu ist sie mir auch etwas zu voreilig, aber ansonsten war sie wie gesagt recht sympathisch. Sie tat mir oft leid, weil viele sie meiden oder sie beschimpfen, aber sie hat zum Glück Anne-Marie an ihrer Seite und später auch noch Tobin, der mir übrigens am besten gefallen hat. Die Erwachsenen im Arclight fand ich, bis auf Mr. Pace, alle ziemlich unheimlich, allen voran Honoria, die eine totale Kälte ausstrahlt und irgendwie so gar nichts nettes an sich hat, obwohl sie doch die Anführerin ist und somit wenigstens etwas Taktgefühl haben sollte wenn es um die Menschen geht, die sie beschützen will.


    Die Geschichte selbst fand ich teilweise recht interessant, aber manchmal auch etwas zu überhastet, denn man springt von einer Situation zur nächsten und ich konnte mich ab und zu gar nicht richtig auf die Szenen einlassen, weil einiges einfach viel zu schnell vonstatten geht, gerade am Anfang. Am Ende löst sich allerdings vieles auf und die meisten Sachen konnte ich mir im Laufe der Story dann auch irgendwie einigermaßen selbst zusammen reimen, aber die ersten Seiten war es echt wie ein Sprung ins kalte Wasser. Was ich etwas schade finde ist, das das Buch mal wieder der erste Teil einer Reihe ist, dabei könnte der Schluß locker so stehen bleiben, denn es paßt recht gut und bräuchte nun eigentlich nicht noch mehr in die Länge gezogen werden.


    Veröffentlicht am: 25.07.2014