Frey, Martina: Die Schwestern von Sunneck


  • Autor: Martina Frey
    Titel: Die Schwestern von Sunneck
    Originaltitel: Die Schwestern von Sunneck
    Verlag: Weltbild
    Erschienen: 2013
    ISBN-10: 3863651375
    ISBN-13: 978-3863651374
    Seiten: 400 Seiten
    Einband: TB
    Preis: 9,95


    Zusammenfassung:


    Wiesbaden / Mainz 1242 - Jonata und Roberta leben mit ihrem Vater dem Ritter Grundrich auf Burg Sunneck. Sie führen ein beschauliches Leben, bis eines Nachts ihr Zuhause der Ort eines schrecklichen Überfalls wurde. Ritter Grundrich stirbt bei einem Kampf mit dem gefürchteten Ulrich von Mechthelm. Die beiden Schwestern werden gefangen genommen und fürchten um ihr Leben. Jonate aber gibt die Hoffnung nicht auf, dass ihr Verlobter Lorentz ihr zu Hilfe eilen wird…



    Mein Fazit:


    Der historische Roman „Die Schwestern von Sunneck“ ist das erste Buch der Autorin Martina Frey, das ich gelesen habe. Der geschichtliche Hintergrund ist eigentlich nur die Rahmenhandlung, der Großteil der Geschichte ist fiktiv. Die Autorin versucht dem Leser einen Blick in die grausame Welt des Mittelalters zu gewähren. Sie lässt den Leser sehr wohl fühlen, welchen Kampf das Volk ums Überleben ausgesetzt war, während die Adeligen teilweise auch nur aus Spielfiguren im Kampf um die Macht eingesetzt wurden.
    Die Charaktere der Protagonisten wurden ganz gut ausgearbeitet, sind sehr individuell und entwickeln sich auch im Laufe der Geschichte weiter.


    Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und anschaulich, leicht zu lesen und eher kurz und bündig. Sie schreibt ihre Geschichte relativ geradlinig, allerdings lässt sich dadurch auch einiges vorhersehen. Allerdings gelingt es der Autorin wirklich sehr gut, die Atmosphäre des 13. Jahrhunderts einzufangen. Die Perspektive des Erzählens wechselt von den Ereignissen auf Burg Sunneck zu den Hintergründen dieser Geschichte.


    Sowohl in der Einleitung als auch im Nachwort findet man historische Informationen der handelnden Personen und eine Übersicht über reale und fiktive Figuren dieses historischen Romanes.


    Das Cover hat um ausgesprochen gut gefallen. Ein Gemälde des Malers Dante Gabriel Rossetti (12. Mai 1828 in London; † 9. April 1882) und die alte Schrift passen sehr gut zur Geschichte dieses Romanes.


    Veröffentlicht am 25.05.2014