Robert Kirkman/Bonansinga, Jay: Der lange Weg nach Woodbury


  • Autor: Kirkman, Robert / Bonansinga, Jay
    Titel: The Walking Dead 2
    Originaltitel: The Walking Dead - The Road to Woodbury
    Verlag: Heyne
    Erschienen: April. 2013
    ISBN-10: 3453529537
    ISBN-13: 978-3453529533
    Seiten: 416
    Einband: TB
    Preis: 8.99


    Kurzbeschreibung:


    Zitat

    Während ganz Amerika von den Untoten heimgesucht wird, schlagen sich die letzten Grüppchen von Überlebenden durch und suchen nach sicheren Orten. Einer dieser Orte ist das Städtchen Woodbury, in dem ein Mann, der einstmals Philip Blake hieß und der sich nun der "Governor" nennt, ein hartes Regime führt. Für den Kampf gegen die Zombies und den Erhalt der Ordnung ist ihm jedes Mittel recht und er kennt keine Skrupel. Als die junge Lilly Caul nach einer Odyssee durch die verlassenen Vororte von Atlanta schließlich nach Woodbury gelangt, glaubt sie zunächst, in einer Oase der Lebenden angekommen zu sein. Doch je mehr sie über den Governor und seine Vorstellungen von Recht und Ordnung erfährt, umso unheimlicher wird ihr dieser Ort, bis sie schließlich mit einer Gruppe anderer unzufriedener den Aufstand gegen den skrupellosen Diktator wagt. Eine Entscheidung, die viele für immer bereuen und noch mehr mit dem Leben bezahlen werden....


    ES GIBT KEIN ENTKOMMEN!
    Wenn dein bisheriges Leben ein Alptraum wird...
    Wenn die letzten lebenden Menschen langsam selbst zu Monstern werden...
    Wenn Gewalt im harten Überlebenskampf das einzige Mittel zu sein scheint...

    (Quelle: Buch)


    Meine Meinung:


    Die Geschichte beginnt außerhalb von Woodbury in einer kleinen Zeltstadt die sich eine Gruppe Überlebender aufgebaut hat. Unter Ihnen Lilly Caul, diesmal die Hauptprotagonistin dieser Geschichte. Nach der Verbannung aus der Zeltstadt zieht die kleine Gruppe los um sich eine neue Unterkunft zu suchen. Ihr Weg führt nach Woodbury wo Lilly erstmals glaubt, an einem sicheren Ort angekommen zu sein. Doch schon sehr bald muss sie feststellen, dass Philip Blake, der sich selbst auch der "Governor" nennt, nicht der Mann ist, den er vorgibt zu sein. Er ist nicht durch und durch ein schlechter Mensch. Blake versucht lediglich eine funktionierende Gesellschaft am Laufen zu halten. Wenn auch gänzlich mit den falschen Methoden. Philip ist gezeichnet mit tiefen Narben in der Seele, von Ereignissen die sich in der Vergangenheit zugetragen haben. Den Verlust seiner Frau und seiner Tochter (Penny), die dem "Governor" Alles bedeutete.
    Sehr schön wird wieder beschrieben, wie normale Menschen zu Überlebenskämpfer werden. Angst, Hilflosigkeit und Wutausbrüche, wenn man geliebte Menschen verliert. Der ständige Überlebenskampf verändert sogar die liebenswürdigste Person. Die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit kommt auch diesmal sehr gut zum Vorschein.
    An Spannung und zahlreichen Zombie-Angriffen fehlt es dem Buch sicherlich nicht. Aber der größte Feind sind nicht die geifernden, schlurfenden wandelnden Toten, sondern der Mensch selbst.


    Dieser Roman enthält wieder einige Übersetzungsfehler. Es ist wirklich ein tolles Buch und finde es sehr schade, dass es so mies übersetzt wurde.


    Veröffentlicht am: 09.05.2014

    Bücher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen.
    Francis Bacon