Hawkins, Sarah Lee: Tränen des Südens

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    Autor: Sarah Lee Hawkins
    Titel: Tränen des Südens
    Originaltitel: Tränen des Südens
    Verlag: Weltbild
    Erschienen: 2012
    ISBN-10: 386365188X
    ISBN-13: 978-3863651886
    Seiten: 304
    Einband: TB
    Preis: 9,95


    Zusammenfassung:


    Deborah, genannt Debbie, ist ein weißes Waisenkind. Sie lebt in Charleston in South Carolina. Wir schreiben das Jahr 1852. Endlich hat sie eine Arbeitsstelle in der Küche im Haus der alten Miss Sophie gefunden und Freundschaft mit deren Sklaven geschlossen. Doch dem verheirateten Neffen von Sophie, Andrew, gefällt Debbie zu gut. Nach dem Tod der alten Frau nimmt er sie mit auf seine Plantage als Gesellschafterin für seine Mutter, die Debbie genauso wie seine Frau Abigail nur ärgert. Debbie verliebt sich in Andrew und glaubt sich von ihm auch geliebt. Doch als sie schwanger wird, wirft Andrew sie ohne einen Cent auf die Straße.


    Im Winter der kältesten Jahreszeit bekommt Debbie ihr Kind, allein ohne Geld und Essen ist sie so verzweifelt, dass sie ihr Kind nach einigen Wochen, wo sie einfach nicht weiß, wie sie ihren Sohn ernähren soll, auf der Stiege des Herrenhauses der Plantage aussetzt. Mit einem Siedlertreck reist sie nach Ohio. Auf der Reise lernt sie Dave kennen und heiratet ihn. Sie traut sich jedoch nicht, ihm die Wahrheit über ihren Sohn zu erzählen. Leider wird Debbie nicht wieder schwanger. 1861 bricht der Bürgerkrieg aus, Dave wird eingezogen und schließlich erreicht Debbie die Nachricht von seinem Tod….



    Mein Fazit:


    Die historische Lovestory „Tränen des Südens“ von Sarah Lee Hawkins ist das zweite Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Es ist ein typischer Südstaatenroman. Die Autorin erzählt sehr eindrucksvoll vom Sklavenhandel und der Missachtung der Menschrechte. Zweifellos hat sie sehr gut recherchiert. Der Handlungsbogen wird spannend aufgebaut. Auch versteht sie es mit den Gefühlen ihrer Leser zu spielen. Ihre Darstellungen sind sehr bildlich, aber auch sehr realistisch und man kann sich gut in die Geschichte hineinversetzen.


    Die Charaktere der Protagonisten wurden gut ausgearbeitet und entwickeln sich im Laufe der Geschichte auch weiter. Was mich echt gestört hat, sind die vielen Tippfehler. Man sollte doch meinen, dass diese Bücher korrekturgelesen werden.


    Veröffentlicht am 05.05.2014