Welfonder, Sue-Ellen: Der Kuss des Highlanders


  • Autor: Welfonder, Sue-Ellen
    Titel: Der Kuss des Highlanders
    Originaltitel: Only for a Knight
    Verlag: : Bastei Lübbe
    Erschienen: 16. Oktober 2007
    ISBN-10: 3404187210
    ISBN-13: 978-3404187218
    Seiten: 400
    Einband: TB
    Preis: 8,95


    Zusammenfassung:


    Robbie MacKenzie, der Erbe des Black Stag Clans, kehrt nach 10 Jahren nach Hause zurück. Dort wartet schon seine Braut auf ihn. Die Ehe ist schon beschlossen worden, als die beiden noch Kinder waren. Doch auf dem Rückweg rettet er Juliana vor dem Ertrinken und verliebt sich in das schöne Mädchen…



    Mein Fazit:


    Die historische Lovestory „Der Kuss des Highlanders“ war das erste Buch der Autorin Sue-Ellen Welfonder, das ich gelesen habe und ich glaube, es wird auch das letzte sein. Ich habe es zwar geschafft, es bis zum erbitterten Ende zu lesen, aber eigentlich wollte ich es schon nach den ersten 50 Seiten weglegen.


    Irgendwie hat die ganze Geschichte keinen wirklich Inhalt, der Erbe verliebt sich natürlich in die falsche Braut, die richtige betrügt ihn, muss also verschwinden, damit das Glück seinen Einzug halten kann. Natürlich ist das typisch für diese Art von Büchern, das war mir auch klar, wie ich es aufgeschlagen habe. Dagegen will ich auch noch nichts sagen. Doch der Schreibstil der Autorin ist einfach nur widerlich, so viele zuckersüße Phrasen, die Dialoge kann man kaum lesen, weil es einfach nur Klischees sind, die da nach und nach abgerufen werden. Ich weiß ja nicht, wie die Autorin sonst schreibt, aber das hier hat wirklich alles übertroffen, was ich bis jetzt an historischen Lovestories gelesen habe. Dabei hat sie nicht mal wirklich recherchiert, denn viele Dinge gab es zu der Zeit, in der die Geschichte spielen soll nämlich 1344 in Schottland noch gar nicht.


    Also wer natürlich eine blumige Sprache mag, möglichst viele Adjektive in einem Satz


    Zitat von Sue-Ellen Welfonder 'Der Kuss des Highlanders'

    „Doch die prickelnde Erregung, die sie seit Stunden schon beherrscht hatte, verwandelte sich nun in ein zunehmendes Gefühl von Angst, das ihr kalte Schauer über den Rücken jagte und sie immer heftiger frösteln ließ, als die Zeit verstrich und der Abend, der so verheißungsvoll begonnen hatte, in eine nicht enden wollende Leere voller Ungewissheiten und Zweifel überging.“ copyright Weltbild


    Ich habe das Buch jetzt an irgend einer Stelle aufgeschlagen und einen zufälligen Satz ausgewählt, damit man sich ein Urteil über den Schreibstil der Autorin bilden kann.


    Selbst wenn man das Gehirn ausschaltet, wie eine Rezensionistin bei Amazon empfiehlt, kann man das Buch nicht wirklich lesen :).





    Veröffentlicht am 03.05.2014