Cordonnier, Marie: Isabelle de Paradou

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    Autor: Marie Cordonnier
    Titel: Isabelle de Paradou
    Originaltitel: Isabelle de Paradou
    Verlag: Weltbild
    Erschienen: 1987
    ISBN-10: 3453001532
    ISBN-13: 978-3863650964
    Seiten: 256
    Einband: TB
    Preis: ----


    Zusammenfassung:


    Nachdem Isabelle, Nicolas und ihre beiden Kinder im August 1483 in Les Beaux eine Zuflucht gefunden haben, erholt sich Nicolas schön langsam von seinen Verletzungen und Isabelle beschäftigt sich hauptsächlich mit ihren Kindern. Doch lange dauert dieser Friede nicht. Nicolas, der sich mit seiner Behinderung nicht abfinden kann, will sich unbedingt ein neues feurigeres Pferd kaufen. Beim Versuch dieses zu reiten, stürzt er und verletzt sich tödlich.


    Isabelle, die sich die Schuld an seinem Tod gibt, zieht sich vollkommen von allen zurück. Doch bald darauf stirbt der König und dessen Tochter, Anne de Beaujeu, holt sie zurück an den Hof. Dort will Anne Isabell mit dem Grafen de Clermondois verheiraten, der eine eigene sexuelle Anziehungskraft auf Isabelle ausübt, doch sie kann Fabio Tornabuoni, Il Terzo, nicht vergessen. Als Isabelle den Grafen dabei ertappt, wie er eine Rebellion plant, entführt er sie auf sein Schloss. Es kommt zu keiner Hochzeit und Isabell lebt in einem goldenen Käfig aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint….



    Mein Fazit:


    Der historische Liebesroman „Isabelle de Paradou“ von Marie Cordonnier ist der dritte Band einer fünfteiligen Romance-Reihe. Es ist auch das dritte Buch dieser Autorin, das ich gelesen habe. Wie schon bei den ersten beiden Bänden erwähnt, verbirgt sich hinter dem Pseudonym Marie Cordonnier die deutsche Autorin Gaby Schuster, die schon seit den späten 80er Jahren zu den bekanntesten Romance-Autorinnen gehört. Auch diese Geschichte spielt wie so viele ihre Bücher spielen in Frankreich am französischen Hof im späten Mittelalter bzw. zu Beginn der Neuzeit.


    Auch im dritten Band fehlt es nicht an Spannung und Aufregungen. Die Geschichte erinnert allerdings ein bisschen an Angelique- oder Cathérine-Romane. Zeitweise überstürzen sich die Ereignisse. Aber auch in diesem Band vermag die Autorin ihre Leserinnen am Leben des französischen Hofes teilnehmen zu lassen.


    Allerdings bleibt mir der Charakter des Grafen de Clermondois ein wenig undurchsichtig und blass. Isabelle hingegen ist der Autorin wieder sehr gut gelungen. Der Charakter dieser Protagonistin entwickelt sich stetig weiter. Ihre Geschichte ist faszinierend beschrieben. Die Stimmung, in die die Autorin ihre Leserinnen versetzt, lassen sie mit der Protagonistin, die mir auch in diesem Band sehr sympathisch war, mit leiden und mit ihr hoffen, dass auch für sie endlich wieder die Sonne scheinen wird.


    Nach den Ereignissen am Ende bin ich besonders gespannt auf die Fortsetzung und kann es kaum noch erwarten weiter zu lesen.


    Veröffentlicht am 02.05.2014