Cordonnier, Marie: Isabelle

  •  


    Autor: Marie Cordonnier
    Titel: Isabelle
    Originaltitel: Isabelle
    Verlag: Weltbild
    Erschienen: 1987
    ISBN-10: 3453001532
    ISBN-13: 978-3863650964
    Seiten: 256
    Einband: TB
    Preis: ----



    Zusammenfassung:


    Im März 1480 wird die Mutter Mariette der jungen Zigeunerin Isabelle, die in den Bergen der Provence leben, in die Stadt Tarascon an den Hof des kranken Königs Rene geholt. Isabelle macht sich, obwohl ihre Mutter es verboten hat, ebenfalls auf den Weg. Für das Mädchen, das in den Bergen gelebt hat, eröffnet sich eine neue Welt. Gleich beim Betreten des Königshofes fällt sie einem jungen Adeligen, Nicolas de Paradou, auf. Doch Isabelle ist nicht die Tochter von Mariette, wie sie immer geglaubt hat, sondern ein uneheliches Kind des Königs. Isabelle wird von einem Tag zum anderen ein Mitglied des Hofes, dies verändert das junge Mädchen, denn das Leben am Hof ist nicht nur prunkvoll. Es herrschen Intrigen und Kaltherzigkeit, selbst vor versuchten Mord schreckt man nicht zurück…



    Mein Fazit:


    Der historische Liebesroman „Isabelle“ von Marie Cordonnier ist der erste Band einer fünfteiligen Romance-Reihe. Es ist auch das erste Buch dieser Autorin, das ich gelesen habe. Hinter dem Pseudonym Marie Cordonnier verbirgt sich die deutsche Autorin Gaby Schuster. Sie gehörte schon seit den späten 80er Jahren zu den bekanntesten Romance-Autorinnen. Ihre Bücher spielen in der Regel in Frankreich - oft am französischen Hof im späten Mittelalter bzw. zu Beginn der Neuzeit.


    Eigentlich ist die Geschichte ein klassischer historischer Liebesroman und doch hebt er sich sehr von der Masse dieser Romane ab. Die Autorin versteht es wie kaum eine andere, eine besondere Stimmung zu erzeugen und diese auch an ihre Leserinnen weiter zu geben. Deswegen wirken ihre Romane immer sehr glaubwürdig.


    „Isabelle“ ist eine typische Cordonnier-Story. Es handelt sich wie meistens um ein armes Mädchen, dass in Wahrheit eine Adelige ist. Sie wird immer wieder in Intrigen und Verrat verstrickt und muss einen weiten Weg gehen, bis sie ihr Glück findet. Der historische Hintergrund wird sehr detailliert beschrieben. Als Leserin kann man sich dies sehr bildlich vorstellen. Auch die Charaktere der Protagonisten Isabelle und Nicolas wurden gut ausgearbeitet und sind durchaus glaubhaft. Als Leserin leidet und lacht man mit Isabelle. Die beiden Hauptpersonen sind durchaus sympathisch dargestellt und ich konnte mich gut in die beiden hineinversetzen.


    Veröffentlicht am 02.05.2014