Pearson, Diane: Eine Russische Liebe - oder Der Sommer der Barschinskys


  • Autor: Diane Pearson
    Titel: Eine Russische Liebe - oder Der Sommer der Barschinskys
    Originaltitel: The Summer of the Barschinskys
    Verlag: Bertelsmann
    Erschienen: 1984
    ISBN-10: 3828901182
    ISBN-13: 978-3828901186
    Seiten: 507
    Einband: HC
    Preis: ---



    Zusammenfassung:


    Es gibt scheinbar beiläufige Erlebnisse, die dem Leben eine neue Richtung geben. Eine solche Erfahrung ist für die junge Sophie und ihre Geschwister der Einzug der Barschinskys ins Dorf -- dieser tanzenden, singenden Sippe voll fremdartiger Poesië und schockierend anderen Wertvorstellungen. Sophie wird ihr Leben lang der düsteren Magie von Ivan Barschinsky verfallen bleiben, ihr zu einem wohlgeordneten Leben geborener Bruder Edwin wird der faszinierend egoistischen Galina Barschinsky bis in die Tiefen Rußlands folgen….



    Mein Fazit:


    Das Buch „Eine Russische Liebe“ oder „Der Sommer der Barschinskys“ ist das erste Buch der Autorin Diane Pearson, das ich gelesen habe. Es ist in der Ich-Form aus Sicht von Sophie geschrieben, dem jüngsten Kind der Familie Willoughby. Am Beginn erzählt sie ihre Erlebnisse mit der Familie Barschinsky in jenem ersten Sommer. Ihre beginnende Freundschaft mit der Tochter der Familie bildet den Hauptbestandteil der Geschichte. Aber auch ihre Beziehung zu den anderen Familienmitgliedern wird von der Autorin sehr gut beschrieben.


    Die Charaktere der Protagonisten sind wirklich gut beschrieben, so dass man sich die einzelnen Persönlichkeiten sehr gut vorstellen und sich auch in diese hineinversetzen kann. Die Hauptpersonen entwickeln sich in der Geschichte auch weiter, Man erlebt die Entwicklung der Kinder bis diese erwachsen sind. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz, obwohl sie sich manchmal anders entwickelt, als man sich anfangs vielleicht vorstellt. Nicht alle Wünsche gehen in Erfüllung, manche Probleme müssen gelöst werden und von vielen Träumen müssen sich die Protagonisten verabschieden.


    Der Schreibstil der Autorin ist einfach zu lesen. Die Beschreibungen sind sehr bildhaft, so dass man als Leser eine sehr gute Vorstellung von den Personen und ihrer Umgebung bekommen kann. Der Spannungsbogen wird immer wieder aufgebaut, Längen gibt es eigentlich keine, da die Geschichte sehr abwechslungsreich gestaltet ist.


    Veröffentlicht am 30.04.2014