Blyton, Enid: Der Zirkus der Abenteuer


  • Autor: Enid Blyton
    Titel: Der Zirkus der Abenteuer
    Originaltitel: The Circus of Adventure
    Verlag: Erika Klopp Verlag
    Erschienen: 1952
    Serie: Abenteuer-Reihe, Band 7
    ISBN-10: 342370764X
    ISBN-13: 978-3423707640
    Seiten: 240
    Einband: HC
    Preis: 7,99



    Zusammenfassung:


    Die Kinder machen wiedermal mit Bill und Tante Allie Ferien, doch diesmal ist ein fremder Junge dabei. Philipp, Dina, Jack und Lucy bringen nicht viel Geduld für die neue Bekanntschaft, der Junge ist ihnen zu wehleidig, außerdem will er jedem etwas befehlen. Bald finden sie heraus, dass es sich dabei um den Kronprinzen eines Balkanstaates handelt, der versteckt werden musste. Doch alle Vorsichtsnahmen helfen nichts, er wird zusammen mit Philipp, Dina und Lucy entführt. Nur Jack, der dabei Eulen zu beobachten entgeht der Entführung. So beginnt das 7. Abenteuer...



    Mein Fazit:


    Das Buch „Der Zirkus der Abenteuer“ der Abenteuer-Reihe von Enid Blyton ist der 7. Band dieser Reihe. Dieses Abenteuer steht in der Tradition der im englischen Sprachraum weitverbreiteten "Ruritania"-Romane. Dieser Handlungsort ist eine Erfindung des Schriftstellers Anthony Hope („Der Gefangene von Zenda“, erschienen 1894). Auch die Fortsetzungen spielen am selben Ort.


    Bill Smugs oder eigentlich Bill Cunnigham ist wie ein Vater für die vier Kinder. Er ist Geheimagent und holt die Kinder aus ihren Abenteuern immer gut nach Hause zurück.Die Autorin verwendete in ihren Büchern immer wieder Ereignisse aus ihrem Leben, nahm Freunde oder Bekannte als Vorbilder für die Charakteren ihrer Protagonisten. Bill Smugs war eine Reisebekanntschaft, diesen Namen hatte er sich selbst ausgesucht und auch die Idee als Polizeiinspektor in ihren Büchern aufzutauchen.


    Kritiker der Autorin meinen, dass sie zu sehr auf eine Anpassung an eine dominante Gruppe – wie hier in dieser Geschichte, Philipp, Dina, Jack und Lucy wertgelegt hat. Am Ende der Geschichte erfolgte eine Integration der Außenseiter – in diesem Fall der Prinz – in die Gruppe. Aber andersherum wird auch die Abkehr der Protagonisten von gängigen Gesellschaftsmustern und deren Vorurteilen stark kritisiert. Ich mag diese Reihe nach wie vor und finde sie für Kinder zwischen 10 und 12 Jahren immer noch gut geeignet zum Lesen.


    Veröffentlicht am 12.03.2014