Blyton, Enid: Das Tal der Abenteuer


  • Autor: Enid Blyton
    Titel: Das Tal der Abenteuer
    Originaltitel: The Valley of Adventure
    Verlag: Erika Klopp Verlag
    Erschienen: 1947
    ISBN-10: 3423707631
    ISBN-13: 978-3423707633
    Serie: Abenteuer-Reihe, Band 3
    Seiten: 240
    Einband: HC
    Preis: 7,99



    Zusammenfassung:


    Bill will mit den Kindern Philipp, Dina, Jack und Lucy und seinem Flugzeug eine kleine Reise machen. Als die Kinder am Flugplatz eintreffen, hat Bill keine Zeit und sie besteigen selbst das Flugzeug. Als das Flugzeug startet, merken die Kinder, dass sie im falschen Flieger sitzen. Sie verstecken sich. Nach der Landung stellen sie fest, dass sie sich in einem österreichischen Gebirgstal befinden. Aufgeregt machen sich die Kinder auf die Suche nach anderen Menschen, doch anscheinend lebt hier keiner. Sie entdecken eine Höhle hinter einem Wasserfall und plötzlich stehen sie schon wieder mitten in einem neuen Abenteuer…



    Mein Fazit:


    Das Jugendbuch „Das Tal der Abenteuer“ ist der 3. Band der Abenteuer-Reihe von Enid Blyton. Wieder spielen die vier Kinder die Hauptrolle in dieser Geschichte. Sie entwickelt sich ähnlich wie die anderen Geschichten und doch hat auch diese ihr eigenes Flair. Die Autorin hat sich diesmal vor allem einen ganz anderen Hintergrund ausgesucht, nämlich ein Tal in Österreich. Dieses wurde auch sehr detailliert beschrieben, so dass der Leser sich die Umgebung sehr gut vorstellen kann. Als Kind lebt man mit der Geschichte mit und hier kann man dies wirklich sehr gut.


    Auch Dina Mannering, Philipps Schwester, spielt wieder mit. Sie, die sich so vor Phillips Tieren , die er bei sich trägt graut. Das Mädchen ist sehr spontan und wird schnell wütend, aber genauso schnell ist sie wieder versöhnt. Mit ihrem Bruder Philipp streitet sie gerne und dann bleibt es auch nicht aus, dass beide handgreiflich werden.


    Kritiker meinen, dass ihre Geschichten immer positiv enden und dass es immer nur „gut“ und „böse“ bzw. „schwarz“ und „weiß“ gibt. Aber ich finde, dass dies ihren Kinderromanen nicht gerecht wird. Klar gibt es eine relativ eindeutige Zuordnung, aber gerade bei Romanen für Kinder in diesem Alter finde ich das gar nicht so schlecht. Diese eher simple Einteilung der Charaktere macht das Lesen für ein Kind einfacher. Sterotyp und angepasst kann ich aber keinen ihrer Charaktere finden. Klar sind ihre Abenteuergeschichten für einen Erwachsenen vorhersehbar, aber macht das wirklich etwas? Auch dass sie die Entscheidung, ob es sich um einen „guten“ oder „bösen“ Menschen handelt, nicht dem Leser überlässt, sondern selbst zuordnet, finde ich eher kindergerecht. Diese eindeutige Zuordnung macht das Lesen für ein Kind einfacher.


    Veröffentlicht am 12.03.2014