Augarde, Steve: Heimkehr ins Elfenreich


  • Autor: Steve Augarde
    Titel: Heimkehr ins Elfenreich
    Originaltitel: Winterwood
    Verlag: Arena
    Erschienen: 2008
    ISBN-10: 3401058665
    ISBN-13: 978-3401058665
    Serie: Das kleine Volk Band 3
    Seiten: 487 Seiten
    Einband: weiß mit grünem Aufdruck ein Baum mit einer kleinen Elfe, Blätter mit Blüten und ein roter Mond, grüne Schrift
    Preis: 7,99 €


    Zusammenfassung:


    Midge und ihre Mutter leben jetzt auf der Mill Farm. Diese wird für Touristen umgebaut. Midge hat das Kleine Volk fast vergessen, als eine Tages Pegs, das geflügelte Pferd vor ihrem Schlafzimmerfenster auftaucht. Er berichtet vom Tod der alten Königin und dem Streit der Elfen. Midge soll Celandine finden und den Orbis zurückbringen. Doch Midge weiß nicht so recht, wie sie das anfangen soll. Als ein Schulausflug sie zu einer Schmetterlingsfarm führt, in deren Broschüre sie einen Artikel über ihre Urgroßtante findet….



    Mein Fazit:


    Das Kinderbuch „Die Heimkehr der Elfen“ ist der dritte Band der Trilogie „Das Kleine Volk“ von Steve Augarde. Auch in diesem Abschlussband ist mit Midge die Protagonistin, aber auch Celandine hat eine wichtige Rolle und zeigt die Verbindung zwischen den beiden Kindern auf. Der Autor führt also die Erzählstränge seiner ersten beiden Bände gekonnt zusammen, was der Geschichte eine unerwartete Wendung gibt. Auch in diesem Band spielen die Verschiedenartigen eine wichtige Rolle. Ihre Darstellung ist sehr realistisch, denn obwohl ein Teil von ihnen Flügel trägt, leben sie eigentlich ähnlich wie die Menschen, allerdings im Verborgenen. Auch das Ende ist überraschend, doch für mich nicht unerwartet. Obwohl auch in diesem Band, der Alltag einen Großteil der Erzählung einnimmt, kommen die Elfen nicht zu kurz. Der letzte Band gibt auf all die offenen Fragen Antworten, die in den ersten beiden Bänden offen geblieben sind.


    Der Schreibstil des Autors ist sehr feinfühlig und für Jugendliche angepasst. Er hat sich bemüht, einen guten Mittelweg zwischen Fantasie und Realität zu finden. Seine Figuren sind detailgetreu dargestellt, so dass der Leser sich diese sehr gut vorstellen kann. Auch der Alltag wurde in beiden Fällen so geschildert, dass man keine Probleme hat, sich in die einzelnen Situation hineinzuversetzen.
    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Steve Augarde hier eine Trilogie geschaffen hat, die die Gefühle junger Menschen , ihre Probleme mit dem Alltag und ihrer Familie, ihre Unsicherheiten und auch ihre Fantasien in sehr gekonnter Weise in Einklang bringt. Er verwendet dabei nicht die üblichen Klischees, sondern entwickelt eine vollständig neue Welt, dass ein Bild der Elfen zeigt, die frei von jeglicher Sentimentalität sind. Erwähnenswert sind auch die Covers, die der Autor selbst gestaltet hat.


    Veröffentlicht am 04.03.2014