Ashby House: Prolog - Ende Kapitel 9


  • Ashby House von V. K. Ludewig


    Zitat von amazon

    An einem frostigen Januartag erwartet Ashby House friedlich seine neue Besitzerin, die weltberühmte Fotografin Lucille Shalott. Lucille reist in Begleitung ihrer Schwester Laura an, mit der sie in abgrundtiefem Hass verbunden ist. Kaum angekommen, ist Lucille plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Laura, von Lucilles Verschwinden unangenehm berührt, macht sich mit Butler Steerpike auf die Suche nach ihr. Als sie in den verbotenen zweiten Stock mit dem legendären Turmzimmer vordringen, erwacht Ashby House schlagartig zu eigenem Leben und geht zum Gegenangriff über ...

  • Ich habe den ersten Abschnitt durch und ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich davon halten soll. Der Schreibstil ist teilweise ziemlich gewöhnungsbedürftig und am Anfang dachte ich erst, die Geschichte spielt so um 1920, aber dann wurde plötzlich eine Stereoanlange erwähnt, Demi Moore, Ashton Kutcher usw., so daß es wohl doch in der heutigen Zeit spielt.


    Lucille und Laura sind mir total unsympathisch und das macht das lesen nicht gerade leicht. Sie verstehen sich beide auf Manipulationen und beleidigen sich wo sie nur können. Und zu ihren Mitmenschen sind sie auch nicht gerade freundlich. Aber die Autorin hat ja schon angedeutet, das es wohl nicht besser wird, gerade mit Laura.


    Das zweite Stockwerk ist echt unheimlich, das scheint wirklich viel größer zu sein als die unteren Etagen, auch wenn das eigentlich nicht sein kann. Und dieses Mosaik auf dem Boden, echt gruselig, vor allem was hat es mit den ganzen Kindern auf sich. Irgendwelche Experimente wurden mit denen gemacht, aber was für welche und was ist danach mit ihnen passiert?! Und wohin führt dieser seltsame Raum, wo alle immer verschwinden?! Diese Thematik läßt mich zumindest am Ball bleiben, aber ansonsten bin ich bisher nicht so wirklich angetan.

  • Der Prolog klang ja noch recht viel versprechend, aber die Geschichte selbst... Ich finde nicht wirklich einen Zugang. Die beiden Schwestern werden nicht gerade so dargstellt, dass man sich mit ihnen verbunden fühlt oder sich in sie hineinversetzen kann. Bis jetzt weiß ich auch nicht, wieso das Verhältnis der beiden Schwestern so angespannt ist und was es mit dem Unfall auf sich hat.


    Etwas Spannung kam auf als sich Laura und der Butler auf den Weg in den 2. Sttock machten. Doch der Spannungsbogen flaute gleich wieder ab.


    Auch der Erzählwechsel und der Schreibstil sind nicht so ganz mein Fall. Die Sprache klang zuerst nach den 20er Jahren, aber anhand der Nennung der Schauspieler, des Handys und usw. wusste man, dass man sich in der Gegenwart befindet.


    Ausgesprochen geschmacklos fand ich auch die Sex-Szene, die Laura durch die Löcher in der Wand beobachtet hat. Ich bin sicher nicht prüde und habe auch nichts gegen Homosexuelle, aber die Schilderung der ganzen Details hätte sich der Autor sparen können.


    Nun mal sehen, vielleicht wird es ja noch besser... und das Buch hält doch noch ein bisschen mehr für mich bereit.

  • Ich habe bewusst, Deine Meinung noch nicht im Detail gelesen, da ich mir zuerst selbst ein Bild machen wollte.



    Zitat von Deanna;22516

    Ich habe den ersten Abschnitt durch und ich weiß ehrlich gesagt nicht was ich davon halten soll. Der Schreibstil ist teilweise ziemlich gewöhnungsbedürftig und am Anfang dachte ich erst, die Geschichte spielt so um 1920, aber dann wurde plötzlich eine Stereoanlange erwähnt, Demi Moore, Ashton Kutcher usw., so daß es wohl doch in der heutigen Zeit spielt.


    Also dass der Schreibstil gewöhnungsbedürftig ist, kann ich nur unterstreichen. Genau ich dachte auch erst die Geschichte spielt Anfang des 20. Jahrhunderts.



    Zitat von Deanna;22516

    Lucille und Laura sind mir total unsympathisch und das macht das lesen nicht gerade leicht. Sie verstehen sich beide auf Manipulationen und beleidigen sich wo sie nur können. Und zu ihren Mitmenschen sind sie auch nicht gerade freundlich. Aber die Autorin hat ja schon angedeutet, das es wohl nicht besser wird, gerade mit Laura.


    Eben diese Andeutung fand ich auch nicht gerade toll. Wem wird eine der beiden Schwestern schon sympathisch sein, so wie der Autor die Charaktere der beiden Protagonistinnen dargestellt.


    Zitat von Deanna;22516

    Das zweite Stockwerk ist echt unheimlich, das scheint wirklich viel größer zu sein als die unteren Etagen, auch wenn das eigentlich nicht sein kann. Und dieses Mosaik auf dem Boden, echt gruselig, vor allem was hat es mit den ganzen Kindern auf sich. Irgendwelche Experimente wurden mit denen gemacht, aber was für welche und was ist danach mit ihnen passiert?! Und wohin führt dieser seltsame Raum, wo alle immer verschwinden?! Diese Thematik läßt mich zumindest am Ball bleiben, aber ansonsten bin ich bisher nicht so wirklich angetan.


    Genau der Abschnitt war der einzig spannende des ersten Teiles. Ich hoffe nur, dass die beiden anderen Teile in diese Richtung weiter gehen...

  • Also ich habe etwas im Internet über den Autor recherchiert und herausgefunden, dass er im Jahr 2000 einen Ratgeber für Schwule herausgebracht hat.



    Zitat

    Volker Ludewig -- Forscher auf dem Gebiet der "Vergleichenden Beziehungswissenschaft" -- hat mit seinem Beziehungs-Ratgeber mehr geschafft als nur Tipps und Tricks für schwule Notsituationen in Sachen Liebe anzubieten. Er hat ein ausgesprochen unterhaltsames Buch zu Stande bekommen. Das liegt zum einen an seinem Rezept, einer Mischung aus Anekdoten, Ratschlägen, Klatsch, Bosheiten und Lebensweisheiten. Zum anderen zeichnet sich Ludewig durch schonungslose Offenheit sich selbst gegenüber aus. Das macht ihn nicht nur zum guten Beobachter und Interpreten schwuler Krisen und Nöte, sondern auch zu einem empathischen Freund, der seine eigenen desaströsen Erfahrungen an Leidensgenossen weiterzugeben bereit ist, ja sogar ein ausgeprägtes Mitteilungsbedürfnis diesbezüglich hat. Ludewig wünscht sich daher besonders, dass sein Buch vor allem von denjenigen gelesen wird, die selbst in einer Krise stecken und Rat suchen, und nicht primär von Leuten, die gut gemeinten Rat für ihre hilfsbedürftigen Freunde suchen. Er hat damit eine Lücke in der Sparte deutschsprachiger schwuler Selbsthilfebücher aufgetan.


    Wie der Titel schon andeutet: Es ist eine gehörige Brise Humor in dieses Buch eingeflossen. Und gerade deshalb stellt es eine so erfrischende Lektüre dar. Genau wie sein amerikanisches Vorbild Dan Savage, der als "Briefkastentunte" in seinen gesammelten Sexkolumnen Aus purer Lust das Parlando schwuler "bitchiness" perfekt beherrscht, verschreibt sich auch Ludewig einem klugen, aber schonungslosen Witz. Diese Wirkung kann er noch durch eine Besonderheit steigern: sein Faible für Song-Texte. In fast unverschämter Manier nimmt er Chansonetten wie Georgette Dee, Marlene Dietrich, Cora Frost, Judy Garland, Hildegard Knef, Barbra Streisand und vor allem Madonna beim Wort. Ein Buch also für den schwulen Mann, der sich in seiner Beziehung missverstanden fühlt oder gerade verlassen wurde, oder aber der sich fragt, warum er schon lange keine Beziehung mehr hatte. Oder auch für den schwulen Mann, der begriffen hat, dass das Leben ein Chanson ist und gerne auch mal aus Liebe weinen will. --RJ Poole


    Vielleicht erklärt das, die Sex-Szene in diesem Abschnitt. Aber auch aus dieser Sicht finde ich sie nicht besser.

  • Dann geht es Dir ja wie mir. Und die Sex-Szene hat mich zwar überrascht, da ich nicht damit gerechnet habe das eine kommt, aber ich habe schon ausführlicheres gelesen :o


    Für mich wurde es ja leider auch in den nächsten beiden Abschnitten nicht besser, besonders das Ende fand ich doch etwas konfus, aber vielleicht findest Du es ja besser :)

  • Zitat von Deanna;22804

    Dann geht es Dir ja wie mir. Und die Sex-Szene hat mich zwar überrascht, da ich nicht damit gerechnet habe das eine kommt, aber ich habe schon ausführlicheres gelesen :o


    Ja, das habe ich auch, aber ich fand es einfach unpassend, vor allem die Art wie der Autor es geschildert hat. Irgendwie passt in der Geschichte alles in ganz zusammen, finde ich. Ich komme einfach nicht richtig hinein. Es fesselt mich überhaupt nicht.


    Zitat von Deanna;22804

    Für mich wurde es ja leider auch in den nächsten beiden Abschnitten nicht besser, besonders das Ende fand ich doch etwas konfus, aber vielleicht findest Du es ja besser :)


    Nun ja ich lese jetzt gleich weiter und werde ja sehen, was auf mich zukommt :D Ich bin auf alles gefasst. :)

  • Ich kann Dich gut verstehen, ich hatte auch so meine Probleme in die Geschichte reinzufinden, bzw. habe es wohl bis zum Ende nicht richtig geschafft. Der Schreibstil ist halt sehr schwankend, als ob der Autor alle unterschiedlichen Stile in einem Buch benutzen wollte.

  • Zitat von Deanna;22811

    Ich kann Dich gut verstehen, ich hatte auch so meine Probleme in die Geschichte reinzufinden, bzw. habe es wohl bis zum Ende nicht richtig geschafft. Der Schreibstil ist halt sehr schwankend, als ob der Autor alle unterschiedlichen Stile in einem Buch benutzen wollte.


    Ja, ich habe auch das Gefühl, dass der Autor selbst nicht wirklich weiß, was er will.

  • Ich habe jetzt mal mein Buch weggelegt und beginne mal das hier.
    Habe gestern den ersten Abschnitt gelesen
    Die Schwestern sind ja echt der Hammer.... Lucille ist mir total unsympathisch. Laura ... naja geht so.


    Aber die Geschichte des Hauses ist ja doch spannend.
    Der Sperpike ist komisch, weiss noch nicht,was ich von dem halten soll.


    Und die Schreibweise ist echt gewöhnungsbedürftig....

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    Lesende Grüße von Nyx
    Nyx (griech. Νύξ) ist in der griechischen Mythologie die Göttin und Personifikation der Nacht. Laut Homer fürchtete sich selbst Zeus vor der Nacht.



      :lesen-buch59:

  • Zitat von Nyx;22949

    Ich habe jetzt mal mein Buch weggelegt und beginne mal das hier.
    Habe gestern den ersten Abschnitt gelesen
    Die Schwestern sind ja echt der Hammer.... Lucille ist mir total unsympathisch. Laura ... naja geht so.


    Du hast recht, die Schwestern sind wirklich ziemlich komisch, um es mal vorsichtig auszudrücken.


    Zitat von Nyx;22949

    Aber die Geschichte des Hauses ist ja doch spannend.
    Der Sperpike ist komisch, weiss noch nicht,was ich von dem halten soll.


    Die Geschichte des Hauses wäre wirklich interessant, wenn der Autor bloß mehr darüber erzählen würde.


    Ja, den Butler konnte ich auch nicht wirklich zuordnen.


    Zitat von Nyx;22949

    Und die Schreibweise ist echt gewöhnungsbedürftig....


    Ja, der Autor wechselt seinen Schreibstil immer wieder. Irgendwie kann man immer nur abschnittsweise etwas darüber sagen.

  • Ich bin ja noch ganz gespannt, was es mit den Kindern auf sich hat....:eek:

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    Lesende Grüße von Nyx
    Nyx (griech. Νύξ) ist in der griechischen Mythologie die Göttin und Personifikation der Nacht. Laut Homer fürchtete sich selbst Zeus vor der Nacht.



      :lesen-buch59:

  • Zitat von Nyx;22997

    Ich bin ja noch ganz gespannt, was es mit den Kindern auf sich hat....:eek:


    Ja, das klingt irgendwie furchteregend....