Das Paradies Anfang 2. Teil - Ende 2. Teil


  • Das Paradies von Barbara Wood


    Zitat von amazon

    Khadija, Amira und Jasmina drei ägyptische Frauen erzählen von ihren verschlungenen Lebenswegen zwischen Fundamentalismus und westlicher Lebensart:
    Khadija hat einen unbeugsamen Willen, mit dem sie bis ins hohe Alter einen Fünfzig-Personen-Haushalt regiert. Ihre Vergangenheit liegt tief unter dem Wüstensand begraben.
    Amira ist die Tochter eines ägyptischen Vaters und einer englischen Mutter. Die Entwurzelte studiert Medizin und wird Ärtzin in Amerika.
    Jasmina ist als Bauchtänzerin im ganzen arabischen Raum berühmt. Durch ihr unkonventionelles Leben bringt sie ihre Familie in Verruf.

  • Man schreibt das Jahr 1952. Alice hat Heimweh nach England. Der König ist abgesetzt worden und ins Ausland geflüchtet. Ibrahim Raschid, der zum Gefolge des Königs gehört hat, wird verhaftet. Khadija versucht alles um ihren Sohn wieder freizubekommen, aber es ist nicht so einfach. Jasmina und Amira werden beschnitten, Alice wurde nicht gefragt. Erst im Januar 1953 wird Ibrahim wieder freigelassen. Edward, der ein Verhältnis mit Hassan hatte, begeht Selbstmord. Hassan, der in Alice verliebt war, wollte sich an ihr rächen, da sie nichts von ihm wissen wollte.
    Omar Raschid verliebt sich in Dahiba eine Tänzerin. Zacharias, Ibrahims Adoptivsohn ist in Tahia verliebt.

  • Dieser Teil ist ganz schön hart zu verdauen. Immer schon fand ich es schrecklich, dass Frauen eigentlich oft nur wie ein Stück Ware behandelt wurden/werden und sämtliche Grausamkeiten mit "es ist Gottes Wille..." hingenommen wurden/werden ...


    Ganz bin ich noch nicht durch, aber ich leide mit Jasmina und Amira mit, auch was sich Ibrahim mit Alice erlaubt macht mich wütend.

  • Du hast recht, Sandra, aber die Frauen im arabischen Raum haben es auch heute noch nicht so leicht. Aber damals konnten sich Männer wirklich alles erlauben. Teilweise war es wirklich grausam.

  • Ja ich denke auch, dass vieles, ganz besonders in den ländlicheren Gebieten auch heute noch ganz genauso ist. In den Großstädten denke ich brechen die Frauen zunehmend aus diesen Zwängen aus.